Dein Auslandsjahr abbrechen – das ist das absolut ungünstigste, was dir passieren kann, wenn du in ein Auslandsabenteuer nach dem Abi gestartet und schon irgendwo in der Welt unterwegs bist. Denn mit dem Abbruch eines Auslandsjahres setzt du in der Regel nicht nur jede Menge Geld in den Sand, sondern gibst auch deiner Zeit im Ausland und deiner Zeit nach dem Abi nachhaltig einen schlechten Beigeschmack.
Denn du wirst dich ein Leben lang daran erinnern, dass du zwar ein Auslandsjahr machen wolltest, aber dein Ziel verfehlt hast – nämlich, indem du das Jahr nicht bis zum Ende durchgezogen hast und dir damit ein großartiges Erfolgserlebnis durch die Lappen ging.
Dazu kommt, dass ein abgebrochenes Auslandsjahr auch kein Aushängeschild für dich in zukünftigen Jobinterviews ist. Denn ein Auslandsjahr abbrechen zeugt in den Augen von Arbeitgebenden von schlechter Planung, von unrealistischer Selbsteinschätzung oder sogar von mangelndem Durchhaltevermögen. Und all das sind Dinge, mit denen du dich bei Personalverantwortlichen ins Aus schießt. Ist Fakt.
Wie du überhaupt ein Auslandsprogramm findest, das dich nicht nur persönlich, sondern auch beruflich weiterbringt, und was gute und sinnvolle Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi sind, darüber spreche ich übrigens regelmäßig vor Schulklassen. Zur Buchung meiner Auslandspräsentation für Schülerinnen und Schüler geht’s hier entlang.
Wenn du in einem Jobinterview also nicht glaubhaft und nachvollziehbar erklären kannst, warum du dein Auslandsjahr früher beenden wolltest oder abgebrochen hast, dann wirft ein Auslandsaufenthalt, den du – aus welchen Gründen auch immer – nicht zu Ende gebracht hast, ein sehr schlechtes Licht auf dich und deine Fähigkeiten als zukünftige Mitarbeitende, Praktikantin oder Auszubildende.
Trotz alledem brechen immer wieder Weltenbummlerinnen ihr Auslandsjahr ab. Ob das High-School-Jahr während der Schulzeit oder ein Jahr Au Pair irgendwo in der Welt. Die Foren im Internet sind voll von Abbrechern und Abbrecherinnen. Das Auffällige ist: Die Gründe für den Abbruch sind immer wieder dieselben. Aber dazu kommen wir gleich!
Dass du lernst, dich selbst und deine Erwartungen an ein Auslandsjahr realistisch einzuschätzen, dabei unterstütze ich dich übrigens auch in meinem Mentoring.
Dort nehme ich dich an die Hand und helfe dir dabei, dein Auslandsjahr nach dem Abi nicht nur selbst zu organisieren (ohne auf ein überteuertes Angebot eines Reisebüros hereinzufallen), sondern auch selbst zu finanzieren und dann sicher und top vorbereitet in dein Auslandsjahr zu starten.
Mein Mentoring ist meine persönliche 1:1-Begleitung für dich, in der wir dich gemeinsam auf dein Auslandsjahr deines Lebens vorbereiten. Völlig egal übrigens, in welches Land du willst. Ich teile all mein Wissen, meine Strategien und meine Erfahrungswerte in der Welt mit dir, damit dein Start ins Auslandsjahr ein voller Erfolg wird und du dich gut vorbereitet fühlst. Und eben auch das Risiko minimierst, dein Auslandsjahr vorzeitig abzubrechen. Klingt gut? Zum Mentoring geht’s hier entlang, ich freue mich auf dich!
Das sagt übrigens mein Mentee Véronique über unser Mentoring. Véronique will nach dem Abi bzw. der österreichischen Matura für ein 12-monatiges Auslandspraktikum nach Malaysia. Ich darf sie auf dem Weg dorthin unterstützen. Vielen Dank, Véronique!

Aber jetzt geht’s erstmal los. Ich habe all meine Gedanken, Ideen und Erfahrungen aus unzähligen Gesprächen mit Schülerinnen und natürlich aus meiner eigenen Erfahrung aus sechs Auslandsjahren für diesen Artikel zusammengesammelt.
Welche 5 fatalen Fehler du nicht begehen solltest, da sie dein Risiko, dein Auslandsjahr früher beenden zu wollen, drastisch erhöhen – darum geht es jetzt. Also, Augen auf und los geht’s!
*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.
Fehler 1: Du bist schlecht auf dein Auslandsjahr vorbereitet
Starten wir mit einem naheliegenden, aber oft vernachlässigten Thema: Deine Vorbereitung auf dein Auslandsjahr. Warum es so ungünstig ist, dein Auslandsjahr abbrechen zu wollen oder sogar zu müssen, das haben wir schon oben gesehen. Aber wie kommt es dazu?
Die Realität ist leider, dass viele Schülerinnen in ein Auslandsjahr starten wollen ohne sich strategisch sinnvoll darauf vorbereitet zu haben. Was oft einfach daran liegt, dass sie zu spät mit der Planung beginnen und so wichtige Schritte in der Vorbereitungsphase ihres Auslandsjahres auslassen.
Zeitdruck ist eben kein guter Ratgeber, wenn man ein so riesiges Projekt wie ein Auslandsjahr plant. Vor allem dann nicht, wenn man es zum ersten Mal tut. Und das ist bei dir vermutlich der Fall, wenn du gerade Schülerin und/oder Abiturientin bist und das hier liest.
Aus gutem Grund empfehle ich deshalb prinzipiell zwei Jahre Vorlauf, wenn du in ein Auslandsjahr nach der Schule willst. Du musst ja bedenken, dass du dein Auslandsjahr während der Schulzeit und neben deinen schulischen Verpflichtungen vorbereiten musst, dementsprechend viel zeitlichen Puffer solltest du also einplanen.

Wie wichtigsten Vorbereitungsschritte in der Planungsphase deines Auslandsjahres habe ich hier für dich: If You Fail To Plan, You Plan to Fail: Warum du JETZT dein Auslandsjahr nach dem Abi planen musst, wenn du 2026 los willst. Also check it out, wenn du den Artikel noch nicht kennst.
Viele von denjenigen, die ihr Auslandsjahr abbrechen, haben im Vorfeld sehr viel zu spät mit der Planung ihres Jahres begonnen und den Planungsaufwand unterschätzt. Folge dessen ist, dass sie sich in den Flieger in irgendein Land gesetzt haben, ohne zu wissen, was sie dort genau Sinnvolles machen wollen. Sprich: Es fehlen ein Plan und ein Ziel.
Und wer in den Flieger steigt und sich denkt „Och, ich gucke einfach mal, was sich so ergibt in Sachen Job oder Sprachkurs oder Sonstigem“, der hat eben früher oder später ausgeguckt, sieht keinen Sinn mehr in seinem Auslandsjahr und entschließt sich, das Auslandsjahr früher beenden zu wollen. Dumm ist nur, dass eben am Ende ein abgebrochenes Auslandsjahr mehr Stress und Frust erzeugt, als wenn du es planvoll angegangen wärst.
Und teuer ist so ein Abbruch wie gesagt auch, da du ja eigentlich 12 Monate in der Welt bleiben wolltest, es dann letztlich aber nicht getan hast, du den Flug aber trotzdem bezahlen musst. Der Airline ist es ja egal, ob du 12 Monate oder 4 Wochen irgendwo bleibst. Das alles gilt es zu bedenken und mit guter, vorausschauender Planung zu vermeiden.
Zu einer guten Planung gehört übrigens auch zu wissen, was man im Auslandsjahr braucht und was eben nicht. Praktische Tipps und Tricks für dein Gepäck habe ich hier für dich: Die perfekte Packliste fürs Auslandsjahr nach dem Abi 2025: Meine Tipps & Tricks für Koffer und Handgepäck – und was du absolut nicht brauchst. Viel Spaß beim Lesen!
Fehler 2: Du hast falsche Erwartungen an dein Auslandsjahr
Der zweithäufigste Fehler, aufgrund dessen Schülerinnen oder auch Abiturientinnen ihr Auslandsjahr früher beenden wollen, hängt ebenfalls mit der schlechten Planung im Vorfeld und auch mit dem fehlenden Realitätscheck zusammen: völlig falsche Erwartungen an das Auslandsjahr!
Und hier wird es echt ein wenig tricky, denn wem nicht klar ist, was es bedeutet, ein ganzes Jahr lang weg von Zuhause, weg von Freunden und raus aus der gewohnten Umgebung zu sein, den wird es im Ausland emotional eiskalt erwischen. Und zwar so, dass du das Bedürfnis hast, dein Auslandsjahr abbrechen zu wollen. Es hat also viel mit der eigenen Erwartungshaltung an das Auslandsjahr zu tun und die sollte bestenfalls realistisch sein, um einen Abbruch zu vermeiden.
Ein Beispiel dazu: Wenn du denkst, dass im Ausland alles easy-peasy ist, also eine passende Unterkunft zu finden, bei Work and Travel einen Job direkt an Tag 1 zu ergattern oder sofort tausend neue Freunde und ein soziales Netzwerk zu haben, dann wirst du mehr als enttäuscht sein, wenn sich die Realität vor Ort als komplett anders herausstellt.
Ja, du wirst all das finden und bekommen, aber: Es kostet Zeit, Nerven, es benötigt deinen Einsatz und auch Durchhaltevermögen, bis du all das hast. Ein Auslandsjahr nach der Schule verlangt von dir, dich durchzubeißen, niemals aufzugeben und auch mal unkonventionelle neue Wege zu finden, um dein Ziel zu erreichen. Das ist anstrengend und kostet Kraft. Das muss dir klar sein. Erwartungsmanagement an dich selbst ist das.
Um das Thema eigene Erwartungen und das Bewältigen von Herausforderungen im Auslandsjahr geht’s übrigens auch hier: Meine 10 Tipps fürs Auslandsjahr: Wie du Herausforderungen erfolgreich meisterst und deine Erfahrung maximierst. Viel Spaß!

Doch vielen Weltenbummlerinnen ist genau das nicht bewusst. Sie erwarten, dass sich ihnen die Welt zu Füßen legt, sobald sie in ihrem Zielland aus dem Flieger steigen und sind nicht bereit, die Extrameile zu gehen und auch mal den Hintern zusammenzukneifen, um ihr eigenes Auslandsjahr erfolgreich abzuschließen.
So kommt es, dass viele irgendwann aufgeben und ihr Auslandsjahr früher beenden. Weil sie merken, dass es anstrengend ist, sich im Ausland durchzubeißen und einen neuen sozialen Zirkel mit neuen Freunden aufbauen zu müssen und das auch noch in der fremden Sprache.
Weil sie merken, dass die Jobangebote nicht bei ihnen anklopfen, sondern sie sich aktiv bemühen müssen, um Jobs an Land zu ziehen. Gute Vorbereitung und einen aktuellen Lebenslauf mit der wichtigsten Arbeitserfahrung im Gepäck zu haben, hilft übrigens vor Ort, egal in welchem Land.
Um deinen Lebenslauf kümmern wir uns übrigens auch in meinem Mentoring. Und darum, nach welcher Art von Jobs im Ausland du Ausschau halten solltest, damit sie dir einen gewissen beruflichen Mehrwert bescheren und du nicht am Ende aus Langeweile dein Auslandsjahr abbrechen willst (kommt übrigens auch manchmal vor).
Die siehst: Auslandsjahr abbrechen oder durchziehen – bei der Frage spielen die eigenen Erwartungen und das eigene Durchhaltevermögen eine große Rolle. Begehe also den Fehler nicht, dir vorab keine Gedanken über deine eigene Erwartungshaltung in Bezug auf dein Auslandsjahr zu machen.
Fehler 3: Du hast nicht genug Ersparnisse
Back again bei einem meiner Lieblingsthemen: das Thema Geld! Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du ganz genau, dass eine smarte und vorausschauende Finanzplanung absolut unumgänglich ist, wenn du in ein Auslandsjahr nach der Schule starten willst.
Denn in den Top 3 der Fehler, die dazu führen, dass Weltenbummlerinnen ihr Auslandsjahr abbrechen ist erschreckend wie simpel: Ihnen geht das Geld aus! Sie steigen mit zu wenig bis keinen Ersparnissen in den Flieger in ihr Zielland und sind dann gezwungen, innerhalb kürzester Zeit einen Job vor Ort zu finden, der ihnen Kohle in die Taschen spült, um ihre Wohn- und Lebenshaltungskosten in ihrem Zielland zu stemmen. Und der Schuss geht in 99% aller Fälle nach hinten los. Dudumm.
Ein paar grundlegende Tipps und Tricks die dir helfen werden, nicht aus Kostengründen dein Auslandsjahr abbrechen zu müssen, habe ich hier für dich: Auslandsjahr finanzieren, aber finanzschlau! Meine 5 besten Auslandstricks für Sparfüchse. Ist super wichtig. Ohne Mist.
Denn wenn du mit 50 Euro in den Flieger in die Welt steigst, dann ist dein Auslandsjahr zum Scheitern verurteilt. Eben genau deshalb, weil du keinen Puffer hast, um erstmal in deinem Zielland anzukommen, dann in Ruhe eine Unterkunft zu suchen, in Ruhe einen Job zu suchen, in Ruhe eine passende Unterkunft zu finden (und das ist nicht das Hostel by the way) etc.
Ohne Geldreserven am Konto wirst du gezwungen sein, dein Auslandsjahr früher beenden zu müssen. Und zwar schlicht und ergreifend deshalb, weil dir das Geld ausgeht. Und das ist etwas, das sich einfach vermeiden lässt, indem du dich frühzeitig um deine Finanzplanung und die nötigen Ersparnisse auf dem Konto kümmerst.
Wer in mein Mentoring kommt, dem helfe ich dabei, das für ein Auslandsjahr nötige Sparziel zu erreichen: 10.000 Euro auf dem Konto zum Zeitpunkt des Abflugs in dein Zielland. Klingt viel? Yup. Ist aber durchaus machbar. Und zwar so wie es mein Mentee Véronique macht. Sie schrieb mir erst gestern das hier über unser Mentoring:

Véronique war bzw. ist früh dran mit der Planung für ihr Auslandsjahr. Und indem wir ihr Sparziel festgesetzt und überlegt haben, wie sie an ihr Ziel kommt, wird sie die nötigen Ersparnisse pünktlich zum Ende ihrer Schulzeit auf dem Konto haben. Sie wird also nicht zu denjenigen gehören, die ihr Auslandsjahr beenden müssen – jedenfalls nicht, weil ihr das Geld ausgeht. Herzlichen Glückwunsch dazu, liebe Véronique!
Fehler 4: Du hast das falsche Programm gewählt
Ein weiterer Fehler, aufgrund dessen viele Schülerinnen oder auch Abiturientinnen ihr Auslandsjahr abbrechen, ist eigentlich ziemlich einleuchtend, wie ich finde. Sie haben das falsche Programm gewählt. Was ich damit meine: Sie haben sich vorab keine Gedanken darüber gemacht, was ihnen Spaß macht und was sie auch im Hinblick auf ihre Zukunftspläne weiterbringt.
Fakt ist: Ein Auslandsjahr wirst du dann durchziehen, wenn du etwas tust, das dir Freude bereitet. Und aus rein strategischer Sicht im Hinblick auf dein zukünftiges Leben sollte es gleichzeitig etwas sein, das dir eine gewisse berufliche Orientierung oder auch erste Arbeitserfahrung beschert.
Deshalb bringt dich eine vierwöchige Gruppenreise mit anderen deutschsprachigen Menschen und einem Crashkurs im Betüddlen von Schildkröten auf Bali nach der Schule absolut nicht weiter. Das macht vielleicht Spaß, ist aber erstens teuer und zweitens im Hinblick auf erste Arbeitserfahrung komplett nutzlos.
Dazu habe ich übrigens auch einen spannenden Artikel für dich. Wenn du dich für Freiwilligenarbeit in der Welt interessierst, musst du ihn unbedingt lesen: Volunteering versus Voluntourismus: Warum du von 14 Tagen Schildkröten retten auf Bali die Finger lassen solltest.
Das heißt übrigens prinzipiell nicht, dass Freiwilligenarbeit als Auslandsjahr nach der Schule schlecht ist, allerdings musst du sehr genau hinsehen, dass du sinnvolle Freiwilligenprogramme wählst und nicht einer überteuerten Gruppenreise ohne Mehrwert aufsitzt. Auch darüber sprechen wir übrigens in meinem Mentoring, wenn du dich für Freiwilligenarbeit interessierst.

Kurzum: Du solltest dir vor deinem Start in ein Auslandsjahr ein sehr genaues Bild davon machen, was du realistischerweise in diesem Auslandsjahr machen, lernen und erleben kannst. Wenn du dich beispielsweise für ein Studium der Sozialwissenschaften interessierst, dann kann ein Jahr Freiwilligenarbeit in der Welt eine perfekte inhaltliche Vorbereitung darauf sein. Es wird dich absolut happy machen und dir für deinen zukünftigen Jobwunsch erste Orientierung geben.
Wenn du das aber nicht berücksichtigst, sondern stattdessen beispielsweise in ein Jahr Work and Travel in Australien startest und dich dann fragst, warum du keine Freiwilligenprojekte findest, sondern dir immer nur Jobs als Erntehelfer angeboten werden, dann hättest du diesen Frust vermeiden können. Nämlich indem du dir vorab Gedanken machst, welches Programm und welche Tätigkeit im Ausland dich wirklich weiterbringen.
Das heißt übrigens nicht, dass es in Australien ausschließlich Jobs als Erntehelfer*in gibt. Es gibt tatsächlich noch viel mehr Jobs und auch die Möglichkeit, bis zu vier Monate in Australien zu studieren. Mehr dazu findest du hier: Work & Travel in Australien: 10 Facts über das beliebte Jahr Down Under.
Fehler 5: Du hast dich von einer Gastfamilie abhängig gemacht
So, fehlt nur noch der letzte Fehler und der hat’s ziemlich in sich! Und daran denken zugegebenermaßen so gut wie alle Auslandsjahr-Abbrecherinnen erst dann, wenn es schon zu spät ist. Ein in meinen Augen großer Fehler ist es, sich ein ganzes Jahr lang im Ausland von einer Gastfamilie abhängig zu machen.
Bedeutet: In einer Gastfamilie zu leben, für diese Gastfamilie möglicherweise auch noch zu arbeiten und damit voll und ganz von Menschen abhängig zu sein, die du eigentlich nicht kennst. Ich kann dazu nur sagen: Versuche es zu vermeiden, wenn du nicht Gefahr laufen willst, wegen zwischenmenschlicher Querelen dein Auslandsjahr abbrechen zu wollen.
Ich denke, ich muss hier gar nicht so lange ausholen. Die Foren im Internet sind voll von Kommentaren und Erfahrungsberichten von Schülerinnen, die aufgrund von schlechten Erfahrungen mit ihren Gastfamilien ihr Auslandsjahr früher beenden mussten oder auch einfach nur noch nach Hause wollten.

Deshalb sind Auslandsprogramme, bei denen du dich zwangsweise in die Abhängigkeit von Gastfamilien begibst, sehr mit Vorsicht zu genießen. Dazu gehören das High-School-Jahr, also der Schüleraustausch während der Schulzeit, und ein Job als Au Pair. In beiden Fällen lebst du in der Regel in einer dir unbekannten Gastfamilie – und der Schuss kann schnell mal nach hinten losgehen. Und zwar so, dass du dein Auslandsjahr beenden willst.
Um tiefer in dieses Thema einzusteigen, habe ich das hier für dich: High School Year während der Schulzeit oder Gap Year im Ausland nach dem Abi: 3 elementare Unterschiede & wozu ich dir rate. Darin geht’s auch um das Thema Gastfamilie und was die häufigsten Probleme mit Gastfamilien sind.
Das Thema Au Pair als Auslandsjahr bringt noch eine ganz andere Problematik beruflicher Art mit sich, um die es hier geht: Au Pair im Ausland nach dem Abi: 5 Gründe, warum ich dir davon abrate (außer dein Traumberuf ist Erzieherin, but probably not). Also klick dich unbedingt rein! Schließlich sind sowohl das High-School-Jahr als auch Au Pair zwei sehr beliebte Formen von Auslandsaufenthalten. Aber beide sind eben sehr mit Vorsicht zu genießen.
Auslandsjahr abbrechen oder durchziehen – es liegt ganz alleine an dir!
In diesem Artikel haben wir uns angesehen, welche 5 fatalen Fehler du vermeiden solltest, wenn du ins Ausland nach dem Abi starten, aber es vermeiden willst, dein Auslandsjahr abbrechen zu wollen oder sogar zu müssen.
Die Stolperfallen liegen in der Planung, in der eigenen Erwartungshaltung an ein Auslandsjahr, in der Programmwahl, im Geld und zuletzt in der Gastfamilie. Deshalb gilt es, dir vorab frühzeitig Gedanken über all diese Themen zu machen und entsprechend zu planen.
Und wenn du dich nun fragst, ob du eigentlich der Typ für ein Auslandsjahr nach dem Abi bist und dir 12 Monate weg von Zuhause gefallen könnten, dann finde es heraus! In meinem Starter Guide für 0 Euro findest du einen kleinen Test mit Fragen, die dir eine erste Einschätzung geben, ob ein Auslandsjahr etwas für dich wäre. Also, check it out!
Und wenn du es noch nicht tust, dann folge mir auch bei Instagram, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Viel Spaß und bis bald!





Großartiger Artikel! Du hast die Themen sehr anschaulich und ehrlich angesprochen! Und super hilfreich ist auch, dass du die Herausforderungen realistisch darstellst, ohne den Spaß an der Sache zu verlieren. Dein Tipps sind super hilfreich und ermutigen dazu, aus Fehlern zu lernen, anstatt sich entmutigen zu lassen. :)
Hey Isabella! Danke dir für dein Feedback, das freut mich sehr! 🤗 Du sagst es, den Spaß an der Sache sollte man niemals verlieren, vor allem nicht an einer so großartigen Sache wie einem Auslandsjahr! 🙂
Ich bin gerade über Instagram auf deinen Blog gestoßen und sehe, dass ich definitiv genügend Lesestoff für meine nächsten Ferien habe, wie cool ist das denn?! Ich interessiere mich sehr für ein Auslandsjahr und stehe noch ganz am Anfang. Grade habe ich in diesen Artikel geklickt und finde es toll, dass du neben der Vorbereitung auch so ein verpöntes Thema wie „Auslandsjahr abbrechen“ behandelst. Zumindest ist es das in meiner Clique, weil man sich damit outen würde, etwas nicht geschafft zu haben.
Liebste Grüße und ich freu mich schon aufs Lesen aller deiner Blogartikel,
Helena
Hey Helena! Vielen Dank für dein Feedback. Das freut mich. Und ja, das Thema Auslandsjahr abbrechen ist wirklich relevant, denn es geschieht in meinen Augen viel zu häufig. Und das ist dann wirklich schade. Und eben auch teuer. Freut mich, dass du offenbar über ein Auslandsjahr nachdenkst (wohooo!), also melde dich jederzeit sehr gerne, wenn du Unterstützung brauchst.😊