Du willst nach dem Abi raus von Zuhause und rein in die Welt, aber hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Du googlest wie blöde, das Internet erschlägt dich mit Informationen und du bist immer noch lost im Dschungel der Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi?
I feel you! Genau das ist der Grund, warum ich DOWHATYOULOVE.ACADEMY und diesen Blog gegründet habe. Weil ich dir Orientierung im Meer der Auslandsoptionen geben will. Und die ist wichtig, damit du das perfekte Auslandsprogramm für dich finden kannst, anstatt deinen Traum vom Auslandsjahr nach dem Abi irgendwann völlig überfordert aufzugeben.
Ganz ehrlich: Das wäre wirklich fatal. Außerdem ist die Chance ziemlich hoch, dass du es später bereuen wirst, nach dem Abi nicht deinem Traum gefolgt zu sein. Denn später im Leben ist es nicht mehr so easy, einfach mal ein Jahr Auszeit zu nehmen.

Und wenn du dich nun fragst, was überhaupt gute und sinnvolle Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi sind, darüber spreche ich auch persönlich vor Schulklassen. Zur Buchung meiner Auslandspräsentation für Schülerinnen und Schüler geht’s hier entlang. Und falls ich in deiner Schule noch nicht war und du ins Ausland nach dem Abi willst, dann bist du hier ganz richtig.
Denn in diesem Blogartikel habe ich die fünf besten Auslandsoptionen bzw. die besten Wege ins Ausland nach dem Abitur für dich gesammelt. Wie habe ich die Liste erstellt? Zum einen nach meiner eigenen Erfahrung mit verschiedenen Auslandsprogrammen. Ich habe selbst Auslandspraktika gemacht, bin Work & Travel erprobt und habe direkt nach dem Abi ein Jahr lang im Ausland gejobbt.
Außerdem habe ich meine persönliche Spaß-Nutzen-Einschätzung in diesen Artikel mit einfließen lassen. Denn das perfekte Auslandsprogramm soll dir nicht nur eine besonders tolle Zeit nach dem Abi bescheren, sondern dich auch persönlich weiterbringen und bereichern.
Und um dich hier an die Hand zu nehmen und dir dabei zu helfen, dein Auslandsjahr nach dem Abi nicht nur selbst zu organisieren (ohne auf ein überteuertes Angebot eines Reisebüros hereinzufallen), sondern auch selbst zu finanzieren und dann sicher und top vorbereitet in dein Auslandsjahr zu starten, habe ich DOWHATYOULOVE.ACADEMY gegründet und mein Mentoring ins Leben gerufen.
Mein Mentoring ist meine persönliche 1:1-Begleitung für dich, in der wir dich gemeinsam auf dein Auslandsjahr deines Lebens vorbereiten, völlig egal übrigens, in welches Land du willst. Ich teile all mein Wissen, meine Strategien und meine Erfahrungswerte in der Welt mit dir, damit dein Start ins Auslandsjahr ein voller Erfolg wird und du dich gut vorbereitet fühlst. Klingt gut? Zum Mentoring geht’s hier entlang, ich freue mich auf dich!
Über ihre beste Auslandsmöglichkeit habe ich vor kurzem mit meinem Mentee Josy gesprochen. Josy hatte viele Ideen für ihr Auslandsjahr, aber keinen konkreten Plan. Den haben wir gemeinsam erarbeitet und für sie die beste Option gefunden. Das sagt Josy über unser Mentoring – danke, Josy!

Aber jetzt geht’s erstmal los mit den 5 besten Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi, also off we go!
*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.
Auslandsmöglichkeit Nummer 1: Das Auslandspraktikum
Ein Praktikum im Ausland ist eine super Option, wenn du in der Oberstufe des Gymnasiums bist und schon eine grobe Ahnung hast, was dir beruflich liegen könnte. Oder wenn es einen konkreten Bereich oder eine bestimmte Branche gibt, die du dir gerne näher ansehen möchtest.
In einem Praktikum ganz allgemein geht es darum, in einen Fachbereich und ins Arbeitsleben hineinzuschnuppern. Als Praktikantin ist es deine Aufgabe, im Tagesgeschäft mitzuarbeiten und deine neuen Kolleg*innen bei ihren Projekten zu unterstützen. Du bekommst jeden Tag Aufgaben und bist für die Dauer deines Praktikums ein wichtiger und vollwertiger Teil eines Teams.

Gleichzeitig kannst du hautnah erleben, wie der Arbeitsalltag in diesem Job aussieht und ein Gefühl dafür bekommen, ob dir die Branche liegt und dir der Job überhaupt Spaß macht. Außerdem kannst du deinen Kolleg*innen alle Fragen stellen, die dir zu dem Job, zum Arbeitsleben im Allgemeinen, zu passenden Ausbildungswegen und so weiter auf dem Herzen liegen.
Übrigens: Zum Thema Auslandspraktikum habe ich hier einen umfassenden Guide für dich geschrieben: Auslandspraktikum 2024: Der ultimative DOWHATYOULOVE-Guide für Anfängerinnen. Schau ihn dir unbedingt an, wenn du dich für ein Auslandspraktikum interessierst.
Im Praktikum sitzt du immer direkt an der Wissensquelle und erhältst alle Informationen aus erster Hand. Ein Praktikum ist also phänomenal gut, um mehr Klarheit und eine erste berufliche Orientierung nach der Schulzeit zu bekommen.
Bei einem Auslandspraktikum hast du genau dieselben Benefits und denselben Lerneffekt – nur schnupperst du eben nicht in das Arbeitsleben in Deutschland, sondern im Ausland rein. Und das wiederum bringt noch viele weitere Vorteile mit sich, aber dazu später mehr. Zunächst sehen wir uns an, welche Optionen für ein Auslandspraktikum es eigentlich gibt.
Auslandspraktikum in einem Unternehmen
Möglichkeit Nummer 1 ist ein Praktikum in einem Unternehmen oder einer Firma im Ausland. Das kann entweder eine einheimische, eine internationale oder eine deutsche Firma mit Büros im Ausland sein.
Wenn du über ein Praktikum als Auslandsmöglichkeit nach dem Abi nachdenkst und vorher noch nie im Ausland warst, ist meine Empfehlung ganz klar: Wähle eine einheimische oder eine internationale Firma für dein Praktikumsabenteuer. Schließlich willst du ja auch lernen, wie der Arbeitsalltag in anderen Ländern und anderen Kulturen aussieht, wenn du für dein Praktikum schon ins Ausland gehst, oder?

Es ist vielleicht einfacher, an ein Praktikum eines deutschen Unternehmens mit Sitz im Ausland zu kommen. So richtig exotisch ist das aber nicht, wenn du zwar im hippen Seoul in Südkorea Praktikum machst, aber dann den ganzen Tag mit Deutschen am Start bist und Deutsch sprichst. Zum Beispiel, weil du Praktikantin bei BMW bist, wo höchstwahrscheinlich Deutsch Arbeitssprache ist und sich gaaaanz viele Deutsche tummeln – vermute ich mal. Falls dem nicht so ist – schreib mir!
Warum du im Ausland generell einen Bogen um Deutsche machen solltest, habe ich übrigens in meinem Blogartikel Ins Ausland nach dem Abi – Die 3 häufigsten Fehler bei der Programmwahl erklärt – klick dich rein, wenn du diesen Artikel bis zum Ende gelesen hast! ;-)
Besser wird die Sache, wenn du Praktikum in einem einheimischen Unternehmen im Ausland machst. Denn da hast du nicht nur einheimische Kolleg*innen, sondern Arbeitssprache ist aller Voraussicht nach nicht Deutsch, sondern entweder Englisch oder die Landessprache.

Außerdem siehst du, wie der Arbeitsalltag in einem ausländischen Unternehmen funktioniert, was du später – wenn du mal ein Praktikum in Deutschland machst – gut mit dem Arbeitsalltag in Deutschland vergleichen kannst.
So findest du heraus, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Arbeitswelt in Deutschland liegen und hast immer ein spannendes Gesprächsthema mit deinen Freund*innen, wenn ihr eure erste Arbeitserfahrung als Praktikantinnen vergleicht.
Was zeichnet ein Praktikum in einem Unternehmen sonst noch aus? In einer Firma oder einem Unternehmen lernst du, wie profitorientierte Wirtschaftsunternehmen arbeiten. Du kannst dir die Arbeitskultur ansehen, erfährst etwas über Firmenziele und Firmenphilosophie und wirst viel über die Werte lernen, die alle Unternehmen der freien Marktwirtschaft in ihren Grundzügen teilen.
Praktikumsmöglichkeiten gibt es in Unternehmen normalerweise in so gut wie allen Bereichen: Von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit (PR) über die Personalabteilung (Human Resources) bis hin zu Corporate Strategy, wenn du dich zum Beispiel für Betriebswirtschaft interessierst. Je nach Branche des Unternehmens gibt es natürlich noch weitere Bereiche, die du als Praktikantin kennenlernen kannst.

Auslandspraktikum bei einer NGO
Möglichkeit Nummer 2 ist ein Praktikum bei einer NGO im Ausland. NGO (Englisch ausgesprochen) steht für Non-Governmental Organisation. Auf Deutsch: Nichtregierungsorganisation. NGOs sind nicht-staatliche Organisationen, die im Gegensatz zu Unternehmen nicht gewinnorientiert sind.
Sie finanzieren sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. NGOs setzen sich für soziale Zwecke wie Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt- und Klimaschutz oder Menschenrechte ein. Sehr bekannte NGOs sind zum Beispiel Greenpeace oder Amnesty International.
Auch bei NGOs gibt es diverse Praktikumsmöglichkeiten, die sich von denen in Unternehmen gar nicht so sehr unterscheiden. Denn auch NGOs haben eine Personalabteilung, einen Marketingbereich, IT-Expert*innen oder ein Team für Öffentlichkeitsarbeit.
Der Unterschied zum Unternehmen ist die soziale Mission, die NGOs im Vergleich zu Unternehmen verfolgen. Ob du dich also für ein Auslandspraktikum in einem Unternehmen oder bei einer Organisation entscheidest, liegt voll und ganz bei dir. Die Frage ist im Prinzip nur, womit du dich persönlich besser identifizieren kannst.
Egal, ob Unternehmen oder NGO – das Auslandspraktikum ist eine extrem gute Auslandsmöglichkeit, wenn du ein konkretes Berufsfeld austesten und den Arbeitsalltag in diesem Job hautnah erleben willst.
Ich habe mein Auslandspraktikum in Thailand übrigens bei einer NGO gemacht, nämlich beim Goethe-Institut in Bangkok. Warum mein Auslandspraktikum eines meiner besten Erlebnisse meines ganzen Lebens war und warum ich dir ein Praktikum in Thailand unbedingt ans Herz lege: 90 Days in Bangkok: Warum ein Praktikum in Thailand auf deine To-Do-Liste muss. Klick dich rein!

Auslandsmöglichkeit Nummer 2: Work & Travel
Eine ebenfalls sehr gute Auslandsmöglichkeit nach dem Abi ist Work & Travel. Davon hast du vielleicht schon gehört, denn Work & Travel ist bei Deutschen generell sehr beliebt.
Bei Work & Travel geht es darum, durch ein Land zu reisen und gleichzeitig vor Ort zu arbeiten, um diese Reise zu finanzieren. Beliebt ist Work & Travel vor allem für die Länder Australien, Neuseeland, Kanada und Japan. Das Visum wird für 12 Monate ausgestellt.
Work & Travel ist perfekt für dich, wenn du nach dem Abi noch keinerlei Ahnung hast, wo du beruflich einmal hin willst. Und auch dann, wenn es dir erstmal darum geht, den Kopf freizukriegen und die Welt zu sehen.

Work & Travel bereitet dich in der Regel nicht auf einen speziellen Job vor, so wie es beim Auslandspraktikum der Fall ist. Denn die Arbeit, die du bei Work & Travel vor Ort machst, ist für gewöhnlich „casual“. Ein Casual Job ist eine Arbeit, für die du keine besondere Qualifikation oder Ausbildung brauchst. Man könnte sie auch Ferienjobs nennen. Das hat Vor- und Nachteile zugleich.
Vorteil: Du kannst als Abiturientin – nur mit Schulabschluss und ohne weitere Ausbildung – ganz leicht Work & Travel machen. Du wirst immer Jobs vor Ort finden, um deine Reise zu finanzieren. Und zwar genau solche Jobs, für die man eben keine Qualifikation braucht.
Work & Travel ist übrigens auch eine gute Möglichkeit, wenn du günstig ins Ausland nach dem Abi willst. Denn wie gesagt geht es bei Work & Travel darum, dass du dir dein Jahr durch Jobs finanzierst. Das geht übrigens nicht nur in den klassischen Ländern Australien und Neuseeland, sondern auch exotischer. Falls es dich nach Fernost zieht, habe ich das hier für dich: Work and Travel in Japan: Die 10 wichtigsten Fragen zum Start in dein Auslandsjahr in Fernost.
Was die Casual Jobs betrifft: einer davon ist Fruit Picking. Davon findest du mehr als genug Möglichkeiten in Australien (und in Japan und Neuseeland übrigens auch). Bedeutet: Du erntest Obst auf Farmen. Im Bereich Farmarbeit gibt es in Australien freie Stellen wie Sand am Meer.
Die Chance ist also hoch, dass du als Work & Travelerin früher oder später auf einer Farm beim Fruit Picking landest. Was zwar körperlich anstrengend, aber auch ziemlich lecker ist. Australische Mangos zum Beispiel gehören zu den besten der Welt.

Der Nachteil ist, dass dich diese casual jobs inhaltlich nicht unbedingt weiterbringen. Work & Travel bringt dir zwar Arbeitserfahrung, aber eben sehr wahrscheinlich nicht in dem Bereich, in dem du später einmal arbeiten und Geld verdienen willst. Trotzdem: Wenn du es clever anstellst, kannst du durchaus nicht nur Fruit Picking Jobs an Land ziehen, sondern auch Jobs in Büros.
Work & Travel ist meiner Meinung nach eine super Auslandsmöglichkeit nach dem Abi. Denn was du dabei wunderbar lernst, ist, dich selbst zu organisieren und flexibel, anpassungsfähig und offen für Neues zu sein. All das sind Skills, die du auch später in Deutschland sehr gut gebrauchen kannst.
Gleichzeitig ist Work & Travel ein extremer Push in die Selbständigkeit und bietet dir Raum und Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen. Und wenn du dich nicht nur mit Deutschen umgibst (don’t do it!), wirst du auch dein Englisch extrem verbessern können – noch ein super Benefit von Work & Travel für dein späteres Leben!
Wenn du dich für Work & Travel in Australien interessierst, sind meine 10 Facts über das beliebte Jahr Down Under ein Must-Read für dich.
Auslandsmöglichkeit Nummer 3: Volunteering
Du interessierst dich für Sozialarbeit oder willst nach dem Abi im Ausland etwas Gutes tun? Dann ist Volunteering eine fantastische Auslandsmöglichkeit für dich.
„Volunteering“ ist der englische Begriff für Freiwilligenarbeit. Prinzipiell gibt es weltweit Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen. In Afrika, Südamerika und Asien gibt es jedoch die größte Auswahl an Volunteering-Projekten in allen möglichen Bereichen.

Volunteers engagieren sich in internationalen Bildungsprojekten, im Umweltschutz oder im medizinischen Bereich. Als Volunteer hast du zum Beispiel die Möglichkeit, Straßenkinder in Indien zu betreuen, an Tierschutzprojekten in Mexiko mitzuarbeiten oder Englisch in China zu unterrichten.
Du kommst mit Einheimischen hautnah in Kontakt und erhältst sehr tiefe Einblicke in den Alltag der Menschen deines Gastlandes. Und lernst dabei natürlich auch die Schwierigkeiten kennen, mit denen die Menschen vor Ort tagtäglich konfrontiert sind.
Das Tolle an Freiwilligenarbeit sind die extrem guten Einblicke in die Kultur deines Ziellandes. Außerdem besteht bei Freiwilligenprogrammen oft die Möglichkeit, bei einer Gastfamilie zu wohnen. Die Gastfamilie ist die beste Option, um Land und Leute wirklich kennenzulernen. Wann immer du die Möglichkeit hast, bei einer Gastfamilie unterzukommen – do it! Es ist definitiv das beste Erlebnis, das du im Ausland haben kannst.
Vorsichtig solltest du allerdings bei der Wahl des Anbieters sein, denn bei Freiwilligenarbeit kommt es sehr auf die Qualität des Programms an. Leider gibt es viele Anbieter (bzw. Reiseveranstalter) auf dem Markt, die dir unter dem Deckmantel eines Freiwilligenprogramms eine völlig überteuerte Gruppenreise mit Crashkurs in Sachen Tierrettung oder Kinderbetreuung verkaufen.
Wie du gute von schlechten und sinnvolle von sinnlosen Angeboten unterscheidest, erfährst du hier: Volunteering versus Voluntourismus: Warum du von 14 Tagen Schildkröten retten auf Bali die Finger lassen solltest.
Der Klassiker ist wirklich das zweiwöchige Schildkrötenretten auf Bali. Von solchen Aktionen solltest du unbedingt die Finger lassen. Warum Qualität bei Freiwilligenarbeit so wichtig ist, erfährst du in meinem Artikel Freiwilligenarbeit im Ausland: 10 Merkmale von hochwertigen Volunteering-Angeboten.
Insgesamt ist Volunteering eine fantastische Auslandsmöglichkeit nach dem Abi, wenn du wirklich tief in die Kultur eines fremden Landes eintauchen willst. Und wenn du Lust hast, die Welt jeden Tag ein kleines Stückchen besser zu machen.

Auslandsmöglichkeit Nummer 4: Jobben im Ausland
Auch Jobben im Ausland ist eine extrem coole Auslandsmöglichkeit nach dem Abi. Du willst nach dem Abi erstmal jobben und Geld verdienen? Sehr gut – fantastische Idee! Das heißt aber noch lange nicht, dass du den Job im Café, an der Bar oder im Hotel in Deutschland machen musst.
Im Gegenteil – im Ausland gibt es viel mehr attraktive Möglichkeiten, um nach dem Abi zu jobben, Geld zu verdienen und einfach mal das Leben in einer neuen inspirierenden Umgebung zu genießen.
Wie kommst du an einen solchen Auslandsjob? Ziemlich einfach, solange du in der EU bleibst. Denn als volljährige Deutsche darfst du dich in jedem Land der EU niederlassen und arbeiten. Völlig ohne Einschränkungen. Und genau diese Chance solltest du nutzen!

Also, denk mal darüber nach: Wie wär’s mit einem Job an einer Strandbar in Barcelona? Als Surflehrerin in Portugal? In einem Hotel im Herzen von Paris? Yup, all das steht dir offen. Und noch mehr. Klingt doch wesentlich spaßiger als der öde Verkaufsjob in der Bäckerei in Castrop-Rauxel, wo die Laune der Kund*innen so mies ist wie der Charme der Umgebung.
Ist auch besser als der elendige Callcenter-Job irgendwo im deutschen Nirgendwo, nach dem du am liebsten NIEMALS ins Arbeitsleben einsteigen willst – völlig nachvollziehbar übrigens! Kein Mensch will sowas nach dem Abi. Nach dem Abi solltest du dein Leben erstmal genießen und schöne Erinnerungen schaffen.
Deshalb rate ich dir: Don’t do it! Steige nicht zum Jobben nach dem Abi irgendwo bei dir um die Ecke ab, weil es nah und bequem ist. Oder weil irgendjemand den „guten“ (= sinnlosen) Rat für dich hat, dass du nach dem Abi doch bei Onkel Erwin im Blumenladen oder an Edekas Wursttheke aushelfen könntest. Tu es nicht! Nutze die Gelegenheit nach dem Abi, um raus zu kommen aus Deutschland. Am besten so schnell wie möglich.

Such dir ein Land aus, das dich schon immer interessiert hat. Wenn du auf gutes Wetter stehst, nimm Spanien oder Portugal. Wenn dich Italien reizt, weil du Pizza liebst – los geht’s! Wenn du Natur toll findest, guck dir Skandinavien an. Europa bietet tausend Möglichkeiten, um die Zeit nach dem Abi sinnvoll zu nutzen, Europa kennenzulernen und gleichzeitig easy und ohne bürokratisches Hickhack Geld zu verdienen – an den schönsten Orten unseres Kontinents.
Da fällt mir ein: Auch hierzu gibt es einen Artikel mit ein paar konkreten Anregungen für großartige Jobs in Europa, also check it out! Strand, Spaßpark & Schiff: Das sind meine Top 3 der coolsten Auslandsjobs nach dem Abi (mit Urlaubsfeeling!).
Auslandsmöglichkeit Nummer 5: Au Pair
Eine weitere interessante Auslandsmöglichkeit nach dem Abi ist Au Pair. Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, dass du dich für Kinder interessierst und es dir nichts ausmacht, in eine Familie eingebunden zu sein.
Ich persönlich bin nie als Au Pair ins Ausland gegangen. Einfach, weil ich raus wollte von Zuhause und nicht schon wieder abhängig davon, was Erwachsene mir vorschreiben. Ich wollte die komplette Freiheit. Alleine. Aber gerade dann, wenn du beim Sprung ins kalte Auslandswasser noch zögerst und dir Sicherheit wichtig ist, könnte Au Pair dein Ding sein.
Was ist Au Pair? Als Au Pair unterstützt du eine Familie im Ausland bei der Betreuung ihrer Kinder und hilfst bei leichten Tätigkeiten im Haushalt. Im Gegenzug bekommst du Unterkunft, Essen und normalerweise auch ein kleines Taschengeld. Manche Gastfamilien bezuschussen ihren Au Pairs auch Sprachkurse oder den Flug hin und zurück in die Heimat.

Als Au Pair solltest du auf Zeit ein vollwertiges Mitglied deiner Gastfamilie sein und auch so behandelt werden. Leider kommt es in der Realität immer wieder zu Problemen zwischen Gastfamilie und Au Pair. Weil beide Parteien einfach nicht miteinander klar kommen oder die Vorstellungen vom Zusammenleben zu unterschiedlich sind.
Aus diesem Grund ist es auch hier extrem wichtig, auf die Qualität der Agentur zu achten, die dich als Au Pair in Ausland vermittelt. Denn es muss sichergestellt sein, dass der Anbieter im Notfall schnell und zuverlässig reagiert und eine neue Gastfamilie für dich sucht.
Wenn du aber deine Traum-Gastfamilie gefunden hast, kannst du einiges von ihnen lernen. Vor allem: Die Landessprache und die Kultur. Du erlebst den Alltag mit und baust dir ganz nebenher ein Netzwerk von Einheimischen auf. Oft werden aus den ehemaligen Au Pair-Gastfamilien beste Freunde auf Lebzeiten. Ein Jahr lang auf engem Raum zusammenzuleben – das schweißt eben zusammen.
Au Pair ist meiner Meinung nach ein extrem leichter Einstieg in eine fremde Kultur. Bei Au Pair kann wenig schiefgehen, sofern du in der passenden Gastfamilie gelandet bist. Familien, die Au Pairs aufnehmen, sind in der Regel gut situiert, gebildet und finanziell stabil.
Sie bereiten dir ein angenehmes Leben, während du bei ihnen wohnst und du musst dich nirgendwo alleine durchkämpfen. Die klassischen Zielländer für deutsche Au Pairs sind die USA und England. Das liegt vermutlich daran, dass viele Deutsche erstmal ihr Englisch verbessern möchten, bevor andere Sprachen zum Zug kommen.
Mir persönlich war Au Pair immer zu wenig exotisch und die Abhängigkeit von einer Familie war für mich ein No-Go. Aber wie gesagt – wenn du schon immer mal in die USA oder nach England wolltest und nicht komplett ins Ungewisse springen willst, dann ist Au Pair eine wirklich super Auslandsmöglichkeit nach dem Abi!

Ready to jump?
In diesem Artikel habe ich dir die meiner Meinung nach besten Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi vorgestellt. Jede der fünf Optionen hat ihre ganz eigenen Reize und Vorteile. Am Ende liegt die Entscheidung bei dir. Aber keine Panik!
Schlussendlich ist es völlig egal, was du machst und in welches Land du gehst. Denn du wirst überall genau dasselbe bekommen: Die definitiv beste Zeit nach dem Abi!
Und wenn du dich nun fragst, ob du eigentlich der Typ für ein Auslandsjahr nach dem Abi bist und dir 12 Monate weg von Zuhause gefallen könnten, dann finde es heraus! In meinem Starter Guide für 0 Euro findest du einen kleinen Test mit Fragen, die dir eine erste Einschätzung geben, ob ein Auslandsjahr etwas für dich wäre. Also, check it out!
Du hast noch Fragen oder Anregungen? Schreib mir: hi@dowhatyouloveacademy.de, und folge mir bei Instagram, wenn du es nicht eh schon tust. ;-)





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