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Ins Auslandsjahr 2025: When Setting Out On a Journey, Do Not Seek Advice From Those Who Have Never Left Home


Dein Auslandsjahr 2025 steht! Zumindest in deinem Kopf. Du hast dir Gedanken über dein Zielland gemacht, dir ist klar, welche Sprache du verbessern willst und was genau du tun, lernen und erreichen willst, wenn du nach der Schule ein Jahr ins Ausland gehst.

Du hast deinen Hintern zusammengekniffen, deine Finanzen sortiert und für dein Auslandsjahr Ersparnisse angelegt. Du hast vom Auslandsjahr nach dem Abi schon lange geträumt und bald soll es Wirklichkeit sein. Juhuuu!

Wenn du schon einmal so weit gekommen bist, dann kann ich dir dazu nur gratulieren. Denn eine solche Klarheit über die Zeit nach dem Abi zu haben, das gelingt nur den wenigsten. Und wer zwar gerne ein Jahr ins Ausland will, aber sich darüber während der Schulzeit keine Gedanken macht, der zieht eben leider den Kürzeren, wenn die Schule dann endlich vorbei ist. Ist Fakt.

Denn Klarheit und Fokus auf dein Ziel gepaart mit frühzeitiger Planung ist das, womit dein Auslandsjahr 2025 steht oder eben fällt, wenn du all das nicht hast. Warum du mit zwei Jahren Vorlauf planen solltest, wenn du in ein Auslandsjahr nach dem Abi starten willst, das habe ich schon mal hier für dich erklärt: If You Fail to Plan, You Plan to Fail: Warum du JETZT dein Auslandsjahr nach dem Abi planen musst, wenn du 2025 los willst. Klick dich im Anschluss direkt rein.

Aber es gibt noch einen anderen bedeutenden Faktor, der deinen Traum vom Auslandsjahr 2025 zu Fall bringen kann und auch zu Fall bringen wird, wenn du hier nicht frühzeitig achtsam bist und die richtigen Entscheidungen triffst. Es geht darum, mit wem du dich in der Planungsphase deines Auslandsjahres umgibst und auf wessen Rat du hörst oder eben nicht, wenn es um deinen persönlichen Auslandstraum geht.

Es geht darum, mit wem du deine Visionen und Ziele teilst und mit wem nicht. Mit wem du mögliche Bedenken und Ängste in Bezug auf dein Auslandsjahr 2025 besprichst und mit wem nicht. Wessen Gerede dir mehr schadet als hilft. Und was du tun solltest, wenn wieder einmal diejenigen meinen, dir ihr Geschwätz aufdrängen zu müssen, die selbst keine Ahnung vom Thema Auslandsjahr haben. Du merkst, ich habe hiermit Erfahrung. 🙂

Ins Auslandsjahr 2025: When setting out on a journey...
Warum das für dein Auslandsjahr 2025 elementar wichtig ist – stay tuned!

„When setting out on a journey, do not seek advice from those who have never left home“, sagte schon eine Person namens Rumi, die mit dieser Aussage nicht weniger als einen Volltreffer landete. Also, lies es nochmal. Und zwar ganz langsam: When setting out on a journey, do NOT seek advice from those who have never left home.

Wenn du dich auf eine Reise begibst, hole dir niemals Rat von denjenigen, die ihre Heimat nie verlassen haben. Klingt hart, ist aber so. Denn diese Menschen sind keine guten Ratgebenden für Weltenbummler*innen. Und für solche wie dich, die ein Jahr ins Ausland wollen, erst recht nicht.

Warum? Weil sie ihre Komfortzone selbst nie verlassen haben und abgesehen von vielleicht 14 Tagen All-inclusive-Urlaub auf Mallorca nichts von der Welt gesehen haben. Sie haben nie längere Zeit im Ausland gelebt, gearbeitet oder studiert und eine fremde Kultur wirklich kennengelernt.

Sie wissen schlicht und ergreifend nicht, wovon sie reden, wenn sie mit dir über ein Auslandsjahr nach dem Abi sprechen und können auch nicht einschätzen, was genau du vor hast. Und sie können es sich auch einfach nicht vorstellen, weil sie es selbst nicht erlebt haben.

Solltest du dich also aktiv an diese Menschen wenden, wenn du Fragen zu einem Auslandsjahr nach dem Abi hast oder Unterstützung oder Rat bei der Planung brauchst? Nope. Denn sie werden dir zu 98% keine Hilfe sein, die dich in deinem Vorhaben weiterbringt. Warum das so ist – dazu später mehr.

Das Problem ist: Meistens sind es genau diese Menschen, die meinen, „Ratschläge“ (aka Gerede, das auf Ignoranz oder Unwissenheit beruht) zum Thema Auslandsjahr verteilen zu können – zu allem Übel meistens auch noch ungefragt.

Diese „Ratschläge“ sind nicht nur in den meisten Fällen unnütz, sondern auch höchst gefährlich. Denn sie haben das Potenzial, deinen Traum vom Auslandsjahr 2025 ruckzuck platzen zu lassen.

Warum du von den Ratschlägen dieser Personen also nicht nur Abstand nehmen solltest, sondern sogar Abstand nehmen musst, damit dein Traum vom Auslandsjahr nach dem Abi Wirklichkeit wird? Und warum es essentiell wichtig ist, dass du dir ein Netzwerk von Menschen mit einem Mindset aufbaust, die deine Ziele unterstützen und dir Tipps geben, die dich weiterbringen – darum geht es jetzt.

Und Freund*innen der Auslandsabenteuer, es ist wirklich ernst. Dieses Thema ist so wichtig, dass es hier und jetzt einen ganzen Blogartikel von mir bekommt. Weil mich das Thema auch irgendwie in Rage bringt – im positiven Sinne. Also, los geht’s! Rock ’n‘ Roll! 🙂

Shit in, shit out! Oder: Warum meistens die reden, die besser schweigen sollten

„Was, ein Auslandsjahr?! Das ist doch viiiiiiel zu teuer!“, „Du willst nach der Schule ins Ausland? Das klappt doch nie!“, „Studieren bringt dich viel weiter als sinnlos nach dem Abi in der Welt herumzutingeln. Das ist eh viel zu gefährlich!“.

Das war das Feedback, das zwei 17-jährige Schülerinnen auf ihre Pläne für ein Auslandsjahr 2025 erst vor Kurzem knallhart zu hören bekamen.

Die unschöne Folge: Die beiden waren am Boden zerstört und zweifelten plötzlich nicht mehr nur an ihrem Traum, nach der Schule ins Ausland zu gehen. Auf einmal zweifelten sie an sich selbst und ihren eigenen Fähigkeiten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dudummm.

Als ich sie fragte, von wem diese Aussagen denn kämen und welchen Background diese Personen hätten, wurde mir sehr schnell klar, um was es sich hier handelte. Nämlich um einen eindeutigen Fall von „shit in, shit out“ von Menschen, die zum Thema Auslandsjahr schweigen sollten und auch müssten, anstatt zu reden (aber genau das eben nicht taten).

Kleine Sidenote: Wenn du jemand bist, in dessen Umfeld sich Schüler*innen mit dem Traum von einem Auslandsjahr nach dem Abi befinden, tu mir bitte einen Gefallen: Schweige, anstatt zu reden, wenn du keine hilfreichen Tipps oder eigene Erfahrungen im Ausland weiterzugeben hast.

Und verweise den oder die Schüler*in an meine Website, an mich (zur Buchung eines kostenfreien Kennenlernens gehts hier entlang) oder an andere Auslandserfahrene. Das ist das einzig Richtige und der einzige Gefallen, den du ihr oder ihm tun kannst, wenn du sie (oder ihn) in ihrem Traum unterstützen willst. Don’t kill dreams. Danke!

Aber zurück zum Thema. Was war bei den zwei Schülerinnen geschehen? Sie hatten sich selbständig an die Planung eines Auslandsjahres nach dem Abi gemacht (Gratulation dazu!), aber einen entscheidenden Faktor vergessen, nämlich das familiäre Umfeld, in dem sie sich befinden.

Und das sah so aus: Niemand in ihrer Familie (es sind zwei Schwestern) hatte jemals in irgendeiner Form Auslandserfahrung gesammelt. Niemand in ihrer Familie war jemals alleine und auf eigene Faust verreist. Die Familie hat keinerlei Schnittmenge mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, geschweige denn einen internationalen Freundeskreis.

Die Welt wie sie ihre Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel sehen, ist unüberschaubar, unheimlich und vor allem eins: voller Gefahren. Vor allem für zwei junge Mädchen. Kann man den Eltern und dem Rest der Familie daraus einen Vorwurf machen? Nein.

Ihre Aussagen entspringen ihrer eigenen Wahrnehmung einer Welt, von der sie zugegebenermaßen wenig bis gar nichts kennen. Kann man ihre Aussagen zum Thema Auslandsjahr nach dem Abi deshalb für bare Münze oder als wertvollen Rat nehmen? Eben nicht!

„Shit in, shit out!“, dieser Satz beschreibt Folgendes: Wir Menschen geben das wieder, was wir selbst inhaliert haben oder vermittelt bekamen. Wir geben Erfahrungen wieder, die wir selbst gemacht haben. All das ist immer subjektiv geprägt.

Bedeutet: Wenn ich selbst jahrelang im Ausland gelebt habe und dies als Bereicherung empfand, dann werde ich diese positiven Erfahrungen in Form von Unterstützung für deine Auslandspläne an dich weitergeben.

Umgekehrt: Wenn ich selbst nie den Hintern hoch bekommen habe oder aus einem Elternhaus stamme, in dem Auslandsaufenthalte, Reisen und der Blick über den Zaun des eigenen Vorgartens nie Thema waren, da meine Eltern Angst vor dem Unbekannten und allem Fremden hatten, dann werde ich höchstwahrscheinlich eben genau das an dich weitergeben. Außer ich habe selbst irgendwann die Reißleine gezogen und mich aktiv für eine andere und neue Sicht auf die Dinge und die Welt entschieden.

Wenn ich das jedoch nicht getan habe, dann werde ich versuchen, dich aus deinen Auslandsplänen herauszureden. Und zwar mit genau den Argumenten und Werten, die auch ich vermittelt bekam. Und das werde ich nicht mal in böser Absicht tun, sondern einfach so handeln, weil ich selbst nichts anderes kenne. Macht Sinn, oder?

Deshalb ist es wichtig, mit wem du dich umgibst und wie diese Menschen ticken, wenn du nach der Schule ins Ausland willst. Es ist wichtig, welche Informationen und welchen Input du in deinen Kopf lässt und zu welchem du NEIN sagst.

Wer den eigenen Kopf mit Negativem füttert, der wird auch Negatives wiedergeben. Wenn du dich immer wieder mit Menschen auf Gespräche darüber einlässt, wie gefährlich diese Welt doch ist, dass überall Mord und Totschlag herrschen, dass alles Fremde schlecht ist und wir sowieso alle dem Untergang geweiht sind, dann wirst du genau daran selbst irgendwann glauben.

Dann werden zwei Dinge passieren. Erstens: Du wirst nicht ins Ausland gehen. Und zweitens: Du wirst genau DAS der nächsten Person erzählen. That’s how it works. Shit in, shit out.

Deshalb ist es wichtig, dass diejenigen, die selbst keine ernstzunehmende Erfahrung in der Thematik Leben im Ausland vorzuweisen haben, beim Thema Auslandsjahr 2025 (oder Auslandsjahr nach dem Abi generell) schweigen und vielleicht noch wohlwollend nicken, aber nicht mitreden.

Zumindest dann nicht mitreden, wenn sie keinen positiven Support und Ideen für dein Auslandsjahr anbieten können, sondern dir lediglich Schwarzmalerei und Stammtisch-Geschwätz aufdrücken wollen. Leider, leider reden gerade diese Menschen jedoch überaus gerne mit.

Genau das war eben auch bei den zwei Schülerinnen der Fall. Beim nächstbesten Familienfest geschah der Super-Gau. Sie erzählten von ihren Plänen und dass sie ein Jahr ins Ausland wollen und wurden von ihrer Verwandtschaft mental platt gemacht. Mit Horrorszenarien und Schwarzmalerei, mit Gedanken-Müll und Geschwätz auf BILD-Zeitungs-Niveau. Wow.

Sidenote an dieser Stelle: Generalisierte Aussagen wie die von oben wirst du NIEMALS von einer Person hören, die welterfahren ist und selbst längere Zeit im Ausland gelebt hat. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Und jetzt lass uns weitermachen.

Don’t hate your parents! Sie meinen es nur gut, bringen dich oft aber trotzdem nicht weiter

Ich würde mal behaupten, dass die eigene Familie immer das Beste für einen will. Ob es nun um ein Auslandsjahr nach dem Abi geht oder um etwas ganz anderes. Ich glaube fest daran, dass das so ist. Wäre auch sonst irgendwie schräg, oder? Also gut, einigen wir uns mal darauf, dass hinter allem, was unsere Eltern, Onkel, Tanten, Großeltern etc. uns sagen oder raten, prinzipiell eine gute Absicht steckt.

Dasselbe würde ich übrigens auch für enge Freunde behaupten. Wenn unsere Freunde und Freundinnen nicht das Beste für uns wollten, dann sollten wir uns ohnehin fragen, ob diese Personen zurecht in unserem Leben sind oder wir nicht besser getrennte Wege gehen sollten. Aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zu den Eltern, denn ich finde, dass deren Sichtweisen und Motivation, uns zu einer Sache zu raten und von einer anderen Sache abzuraten, gar nicht unspannend ist. Eltern wollen also das Beste für ihre Kinder, so weit waren wir schon und das können wir glaube ich so stehen lassen.

Nur gibt es dabei ein Problem. Denn oftmals ist Eltern nicht bewusst, dass das, was sie selbst als „das Beste“ für ihre Kinder empfinden, gar nicht das Beste für ihre Kinder ist, sondern sogar hinderlich.

Das liegt ganz einfach daran, dass zwischen unseren Eltern und uns eine ganze Generation liegt und unsere Eltern „das Beste“ erstmal logischerweise aus ihrer eigenen Perspektive und Wahrnehmung heraus definieren.

Mit hinein spielen ihre eigenen Lebenserfahrungen, ihre Erfolge und Misserfolge im Leben sowie ihre eigenen Sorgen und Ängste, ihre Befindlichkeiten und Bedürfnisse. Und genau an dieser Stelle wird es nun wirklich interessant.

Denn wenn unsere Eltern nur das Beste für uns wollen, dann werden sie uns natürlich nicht zu etwas raten, das sie entweder nicht kennen, vor dem sie vielleicht sogar selbst Angst haben oder das ihrer Weltanschauung und ihren eigenen Werten widerspricht.

Und jetzt kommt’s! Wenn du dich für ein Auslandsjahr nach dem Abi entscheidest, dann rüttelst du sehr kräftig an einem Wert, der extrem vielen unserer Eltern auf den Leib geschneidert ist. Nämlich – naaa? Genau: Sicherheit!

Alle Eltern wollen, dass ihre Kinder sicher sind. Heißt: keiner physischen Gefahr ausgesetzt. Heißt aber auch: keiner finanziellen Gefahr ausgesetzt. Und natürlich auch keiner emotionalen Gefahr. Eltern, für die Sicherheit ein hoher Wert ist, bei denen klingeln logischerweise alle Alarmglocken, wenn sie hören: „Hey, ich plane gerade mein Auslandsjahr 2025!“. Da ist Großbrand-Feueralarm im Kopf. Und zwar sowas von!

Eltern fällt es schwer, den eigenen Kindern das GO für etwas zu geben, das ihrem eigenen Sicherheitsbedürfnis widerspricht. Und wie gesagt: Sicherheit ist ein starker und widerspenstiger Wert. Vor allem bei uns Deutschen. Nicht umsonst sind wir das am höchsten versicherte Land der Welt (meine internationalen Freunde lachen immer, wenn sie hören, wie viele Versicherungen es in Deutschland gibt).

Realität ist übrigens auch, dass Menschen in anderen Ländern viel weniger sicherheitsbedürftig sind, wenige bis gar keine Versicherungen besitzen, auch viel weniger finanzielle Reserven haben und trotzdem glücklich und sicher leben. Aber das ist eben eine Realität, die man erst sieht, wenn man selbst mal den Schritt aus Deutschland und der eigenen Bubble wagt.

Was ich damit sagen will: Unsere Eltern und Verwandten meinen es nicht böse, wenn sie sagen: „Ein Jahr ins Ausland, das ist doch viel zu gefährlich!“. Aus ihnen spricht lediglich ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis, das sie in diesem Moment auf uns, also ihre Kinder, projizieren. Dass sie uns damit allerdings nicht weiterhelfen mit unseren Auslandsplänen, das ist ebenfalls eine Tatsache.

Halten wir also fest: Unsere Eltern und Verwandten (vor allem die aus älteren Generationen) meinen es nur gut, wenn sie versuchen, uns von einem Auslandsjahr nach dem Abi abzuhalten. Sie halten es für das Beste, wenn wir – so wie sie selbst eben auch – nach der Schule einfach in Deutschland bleiben und irgendeiner Ausbildung oder einem Studium nachgehen.

Warum? Weil sie das 1.) selbst kennen und das 2.) in ihrer Wahrnehmung eine sichere Nummer ist, sowohl physisch als auch finanziell. Denn wer weiß schon, was im Auslandsjahr alles passieren kann… da kann man pleite gehen, eine Tropenkrankheit erwischen, vom Mopedtaxi fallen, sich am Street-Food-Stand übelst Magen-Darm einfangen. Yup, ist so!

Man kann aber auch die großartigste Zeit seines Lebens haben. Alles eine Frage der Perspektive. Und die Realität liegt sowieso immer irgendwo in der Mitte. Was sonst noch im Ausland alles schief gehen kann, dazu habe ich übrigens auch schon mal einen ganzen Artikel verfasst. Wenn du also wissen willst, mit welchen Risiken ein Auslandsjahr nach dem Abi tatsächlich einhergehen kann, klick dich unbedingt rein!

Alle Missgeschicke sind von mir selbst erprobt. Ich weiß also, wovon ich spreche: Shit happens! Die Top 5 meiner größten Auslands-Fuckups und was du daraus lernen kannst. Und weißt du was? Das Beste ist: Ich lebe nach sechs Jahren Auslands-Bummeln immer noch! 😉 Also gar kein Grund zur Sorge.

Jetzt weißt du also, welche Aussagen theoretisch auch auf dich zukommen können, wenn du nach der Schule ins Ausland willst und deine Pläne nichtsahnend in deine Familie hinausposaunst. Sei also gewappnet. Ich hoffe, dass du jetzt besser verstehen kannst, woher solches Feedback kommt und welche Motivation dahintersteckt.

Das ändert allerdings nichts daran, dass dich solche Aussagen im Bezug auf dein Auslandsjahr nicht weiterbringen. Und nicht nur das. Sie führen immer wieder dazu, dass Abiturient*innen ihre Auslandspläne völlig desillusioniert aufgeben, was wirklich das schlimmste aller Szenarien ist.

Wie solltest du also damit umgehen, wenn dir Menschen ungefragt Ratschläge in Bezug auf dein Auslandsjahr 2025 erteilen, die dafür eigentlich gar nicht qualifiziert sind, weil sie keine Ahnung von dem Thema haben? Darum geht’s im nächsten Abschnitt. Also weiter geht’s!

Don’t talk, just sshht…! Warum du unqualifizierten Auslandsrat ignorieren musst

So, Freund*innen der Auslandsabenteuer! Dieser Artikel ist doch schon ziemlich lang geworden. Ihr merkt: Ich habe so einiges zu dem Thema zu sagen. Durch die kommenden beiden Kapitel können wir schneller durchrauschen, denn sie sind eigentlich ziemlich selbsterklärend, wie ich finde.

Wenn du 2025 ins Ausland willst, dann ist neben einer guten und frühzeitigen Planung eine Sache Key: Du darfst dich nicht auf Gespräche mit Menschen einlassen, dir dir keine Unterstützung für dein Vorhaben geben wollen oder können (warum „können“, das haben wir im vorherigen Kapitel gesehen). Von solchen Menschen gilt es fern zu bleiben. Dein Umfeld ist wichtig. Das Mindset der Menschen, die dich umgeben, ist wichtig.

Und wenn Menschen mit Ratschlägen um die Ecke kommen, die keine sind, sondern entweder in die Kategorie „unqualifiziertes Geschwätz“, in die Kategorie „Schwarzmalerei“ oder in die Kategorie „Ich projiziere in guter Absicht meine eigenen Ängste und mein Sicherheitsbedürfnis auf dich“ fallen, dann sollst und musst du das einzig Richtige tun: das Gesagte ignorieren. Und zwar rigoros. Denn tust du das nicht, dann ist dein Plan, ein Jahr ins Ausland zu gehen, am Wackeln. Und zwar sowas von.

Dann passiert dir das, was den beiden Schwestern zu Beginn dieses Artikels passiert ist: Du wirst nicht nur deinen Auslandsplan, sondern auch dich selbst hinterfragen. Und wenn es ganz dumm läuft, wirst du am Ende gar nicht ins Ausland starten. Dudummm. Finished. Vorbei. Du wirst so verunsichert sein, dass du deine Pläne überdenkst und am Ende in die Tonne trittst.

Genau SO platzen jedes Jahr unzählige Auslandsträume, so ganz nebenbei. Nicht, weil du als Abiturient*in es dir nicht zutraust, nach der Schule ins Ausland zu gehen. Nein, weil plötzlich Personen bei deinen Auslandsplänen mitreden, die dafür schlichtweg nicht qualifiziert sind. Und weil du dir als Schulabgänger*in ihr Feedback zu Herzen nimmst.

Und jetzt kommt der harte Part: Auch wenn sie es gut mit uns meinen – auch das Feedback unserer Eltern bringt uns dann nicht weiter, wenn es auf ihren eigenen Sorgen, Ängsten und Bedenken basiert. Denn wir sind nicht unsere Eltern. Und wir dürfen uns die Ängste unserer Eltern nicht zueigen machen, wenn es um unsere eigene Lebensplanung geht. Ist einfach so. Denn sonst kommen wir niemals irgendwo hin. Außer vielleicht zum Ausbildungsplatz beim Bäcker an der Ecke.

Ich hoffe, du weißt, was ich meine. Was ich dir hier empfehle, habe ich übrigens genau so immer selbst gehandhabt und handhabe ich immer noch so. Eine gut zu merkende Faustregel ist folgende:

Frage dich bei jedem Satz einer anderen Person und bei jedem vermeintlichen Rat oder Feedback zu deinem Leben oder deinen Plänen: Hat derjenige, der gerade spricht, das erreicht, was ich selbst erreichen will?

Nochmal: Hat derjenige, der gerade spricht, das erreicht, wo ICH hin will? Gilt übrigens für alle Lebensbereiche, auch bei der Frage Studium JA/NEIN, soll ich mich selbständig machen JA/NEIN und so weiter.

Ist die Antwort JA – Jackpot! Diese Person ist eine gute Ratgeberin. Ist die Antwort NEIN – dann musst du das Gesagte ignorieren. Zum linken Ohr rein und zum rechten Ohr raus und weitermachen mit der eigenen Auslandsplanung. Denn nur so wirst du dein Ziel ohne Ablenkung erreichen.

Merke: Die geistigen Limits anderer sind nicht deine Limits (und auch nicht dein Business)

So, jetzt sind wir wirklich fast am Ende. Aber eine wichtige Sache will ich dir hier noch mitgeben. Eine wichtige Life Lesson, die dir helfen wird, bei deinen Auslandsplänen nicht vom Kurs abzukommen.

Merke: Wenn dir jemand sagt, „Das geht nicht!“, dann ist das nicht die Realität. Es ist eine Aussage, die auf den Limits basiert, die diese Person für sich selbst definiert hat. Es ist kein allgemein gültiges Gesetz, das auch für dich gilt oder dich überhaupt nur am Rande interessieren sollte.

When someone tells you it can't be done...
Kenne den Unterschied…

Was für andere nicht geht, kann für dich durchaus gehen. Was sich andere nicht zutrauen, kann für dich ein Kinderspiel sein. Wo andere ihre eigenen Grenzen definieren, da kann der Horizont für dich erst beginnen. Wenn also jemand sagt, „Das geht nicht!“, dann spricht er oder sie für sich selbst, nicht für dich. Das ist ein wichtiger Unterschied, den du kennen und auch erkennen solltest.

Und zwar dann, wenn mal wieder jemand meint, seine eigenen geistigen Limits auf dich übertragen zu wollen. Passiert bei großen Lebensprojekten wie einem Auslandsjahr nach dem Abi übrigens ziemlich häufig.

Nur weil sich Tante Uschi kein Auslandsjahr zutraut und auch generell nichts zutraut, heißt das nicht, dass du dir kein Auslandsjahr zutrauen solltest. Und es heißt auch nicht, dass du dein Ziel nicht erreichen kannst. Mindset ist alles, Freund*innen der Auslandsabenteuer. Macht die Limits anderer Menschen niemals zu euren eigenen Limits und ihr werdet immer gut fahren. I promise!

Auslandsjahr 2025: When Setting Out On a Journey… hier findest du den passenden Support


So! Schluss und finito. In diesem Artikel haben wir uns angesehen, warum die Menschen, mit denen du dich umgibst, essentiell wichtig sind, wenn du 2025 ins Ausland willst. Denn das Mindset deines Umfelds kann darüber entscheiden, ob du tatsächlich in dein Auslandsjahr nach dem Abi startest oder deinen Plan völlig desillusioniert aufgibst.

Wir haben uns angesehen, warum diejenigen, die im Leben nicht das erreicht haben, was du erreichen willst (nämlich ein Auslandsjahr nach dem Abi), schlechte Ratgebende für dich sind und warum du diese Personen nicht nach Unterstützung oder ihrer Meinung zu deinen Plänen fragen solltest.

Außerdem haben wir besprochen, wie du mit Feedback umgehen solltest, das entweder in die Kategorie „unqualifiziertes Geschwätz“ oder „Schwarzmalerei“ fällt.

Die Rolle der eigenen Eltern nimmt hier eine Sonderstellung ein. Denn sie meinen es in der Regel gut, wenn sie ihren Kindern davon abraten, nach der Schule ins Ausland zu gehen. Ihre eigene Prägung und ihre eigenen Werte wie beispielsweise ihr Sicherheitsbedürfnis animieren sie dazu. Nichtsdestotrotz helfen auch sie dir mit ihren Ängsten nicht weiter, wenn dein Ziel ein Auslandsjahr nach dem Abi ist.

Wo findest du also den Support, den du brauchst, damit dein Auslandsjahr 2025 Wirklichkeit wird? Bei denjenigen, die entweder 1.) schon Auslandserfahrung im Leben gesammelt haben und 2.) bei denjenigen, die ebenfalls gerade ein Auslandsjahr planen. Kurzum: Bei Menschen mit denselben Zielen und den Erfahrungen, die du noch machen willst.

Sie werden dir aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen realistisches Feedback zu deinen Auslandsplänen geben können. Sie werden dich motivieren und animieren, mutig zu sein und dein Ziel mit Plan und Köpfchen zu verfolgen. Und wenn du genau dabei Unterstützung brauchst, dann freue ich mich auf ein Kennenlernen mit dir!

Hier kannst du dir dein völlig unverbindliches und kostenloses digitales Kennenlernen mit mir buchen. Ich würde mich freuen, meine Erfahrungen aus sechs Auslandsjahren mit dir teilen zu dürfen. Juhuuu!

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