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90 Days in Bangkok: Warum ein Praktikum in Thailand auf deine To-Do-Liste muss!


Krung Thep Maha Nakhon – auf Thai „Stadt der Engel“. Das ist der offizielle Name der Hauptstadt Thailands, die der Rest der Welt unter dem Namen „Bangkok“ kennt. Ich habe mich entschlossen, Bangkok einen ganzen Artikel in diesem Blog zu widmen.

Denn die Stadt der Engel hat seit meinem Praktikum in Thailand einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Auch dann, wenn ich in Deutschland oder irgendwo anders auf der Welt bin – ich trage einen Teil der Megacity immer in mir: Ihren einzigartigen Vibe, ihre liebenswürdigen Menschen, ihre vielen Gerüche und Farben und ihre unausweichliche Lebensfreude.

Obwohl mein Praktikum in Thailand schon mehr als zehn Jahr her ist, lege ich bis heute bei jeder Gelegenheit einen Stopp in Bangkok ein. Um thailändische Freund*innen zu treffen und gemeinsam durch die Stadt zu ziehen. Weil ich sehen will, wie sich meine Wahlheimat verändert hat, seit ich das letzte Mal dort war.

Und jedes Mal, wenn mich beim Schritt aus dem Suvarnabhumi Airport die Luftfeuchtigkeit hinter der Schiebetür umhaut, kleine Tränen der Vorfreude über meine Wangen kullern und ich ganz tief einatme, fühlt es sich vor allem wie eins an: Nach Hause kommen. I am happy to be back. Sawatdee kaa, Krung Thep!

Für ein Praktikum in Thailand eignet sich Bangkok perfekt!
Good morning, Bangkok!

Warum erzähle ich das alles? Weil mein Praktikum in Thailand zu den besten Erlebnissen meines Lebens zählt. Und weil ich diese Erfahrung mit dir teilen will. Dass ein Auslandspraktikum nach dem Abi eine fantastische Sache ist und dich in vielerlei Hinsicht weiterbringt, habe ich dir bereits im Artikel Good-bye, Germany! – Die 5 besten Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi erzählt.

Warum allerdings gerade ein Praktikum in Thailand auf deine To-Do-Liste muss – darum geht es hier.

90 Days – and Nights – in Bangkok! Anschnallen und los geht’s! 🙂

Praktikum in Thailand – „Wie kommt man denn auf DIE Idee?!“

Jahaa! Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, wenn ich von meinem Praktikum in Thailand erzähle. Tja, wie kam ich auf die Idee? Ganz einfach. Ich war mit dem Bachelor-Studium fertig und wollte mal wieder raus in die Welt. Nach drei Jahren Unileben in Düsseldorf fand ich: Es ist höchste Zeit für ein neues Auslandsabenteuer!

Und da ich nach dem Abi bereits eineinhalb Jahre in London und den USA verbracht hatte, war für mich klar: Ich will was Neues sehen. Etwas kulturell völlig anderes. Deshalb war für mich auch klar: Ich will raus aus Europa.

Also habe ich mich entschlossen, drei Monate Praktikum in Thailand zu machen. 90 Days – and Nights – in Bangkok! Ehrlich gesagt – ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Ich war bis dahin noch nie in Asien gewesen, nicht mal als Touristin. Thailand kannte ich nur aus Erzählungen. Und Thai sprach ich absolut nicht. Zero. Aber genau das war es, was ich wollte.

Ich wollte eintauchen in eine komplett fremde Umgebung, mich im Lichtermeer einer fremden Stadt treiben lassen, unbekannte Köstlichkeiten entdecken, mit Händen und Füßen kommunizieren, Abenteuer erleben, eine neue Sprache lernen, neue Freundschaften schließen. Und für all das eignet sich Bangkok geradezu perfekt!

Beim Praktikum in Thailand kannst du jeden Tag Streetfood schlemmen.
Bangkok ist ein wahres Street-Food-Paradies!

Warum ein Praktikum in Thailand auf deine To-Do-Liste muss

Thailand ist viel mehr als Massentourismus, Bierbars, Massagesalons und Patpong – das zwielichtige Vergnügungsviertel im Silom District in Bangkok. Allerdings lernen viele Deutsche die wahre Seele Thailands nie kennen. Weil sie All-inclusive-Urlaube im von Deutschen überfluteten Pattaya buchen. Weil sie im German Beergarden sitzen, statt das sterneverdächtige thailändische Street Food auf bunten Plastikhockern zu genießen.

Kurzum: Weil sie in 9.000 Kilometer Entfernung ein zweites Deutschland unter Palmen suchen – und bis zu einem gewissen Grad auch finden. Aber das ist nicht die Art und Weise, wie man sich in Thailand verliebt. Du verliebst dich dann in Thailand, wenn du abseits der Touristenpfade wandelst.

Wenn du Land und Leute kennenlernst, dich mit Thais im Bangkoker Lumpini Park zum Abendsport triffst und dir mit „Thai spicy“ auf wackeligen Hockern erst den Mund und später den Hintern verbrennst („Foreigner spicy“ ist übrigens genauso spicy). It’s part of the experience!

Thailand bietet wirklich perfekte Rahmenbedingungen für eine fantastische cultural experience abseits der Touristenpfade. Was du brauchst, ist ein längerer Aufenthalt in Thailand und die Möglichkeit, in Kontakt mit Einheimischen zu kommen. Beides bietet dir ein Praktikum in Thailand – und noch viel mehr. Deshalb sollte ein Praktikum in Thailand unbedingt auf deine To-Do-Liste!

Achtung beim Praktikum in Thailand - das Streetfood brennt immer zweimal!
In Thailand brennt das Street Food immer zweimal!

Money Matters! Ein Praktikum in Thailand ist gut finanzierbar

Im Gegensatz zu einem Praktikum irgendwo in Europa, in England oder in den USA, ist ein Praktikum in Thailand finanziell extrem gut planbar. Denn die Lebenshaltungskosten in Thailand sind im internationalen Vergleich gering.

Obwohl Bangkok als internationale Metropole teurer ist als ländliche Regionen, kostet dich das Leben dort nur einen Bruchteil dessen, was du in Deutschland für ein mehrmonatiges Praktikum in einer Großstadt ausgeben müsstest. Denk mal an die Mietpreise in München, Hamburg oder Berlin. Oder was ein Restaurantbesuch bei uns kostet. Oder der öffentliche Nahverkehr.

Selbstverständlich kann man auch in Thailand für Unterkunft, Essen und Transport ein Vermögen loswerden, wenn man das will. Das Schöne ist aber: Man muss es nicht. Als ich damals in Bangkok war, habe ich ein 1-Zimmer-Apartment mit Balkon im 12. Stock eines Apartmenthauses mitten in Bangkok gemietet. Kostenpunkt: 280 Euro im Monat.

Zwischenzeitlich sind auch in Thailand die Preise angestiegen. Aber auch heute gibt es moderne und voll ausgestattete Apartments in sehr guter Stadtlage für round about 400 Euro monatlich – Pool, Fitnessstudio und hauseigener Security-Service inklusive.

Öffentliche Verkehrsmittel sind in Bangkok preisgünstig, komfortabel und zuverlässig. Mit Metro, Bussen und Skytrain kommst du überall hin, so dass es überhaupt nicht nötig ist, für jede Fahrt ein Taxi zu nehmen. Für den öffentlichen Nahverkehr kannst du mit 20-25 Euro im Monat rechnen.

Wenn du dich an lokale Spezialitäten hältst – was ich dir dringend empfehle – dann kannst du easy für 5 Euro am Tag essen. Und zwar lecker essen. Nicht im 5-Sterne-Restaurant mit Dachterrasse natürlich. Aber so, wie es die Einheimischen machen, die gerade Lust auf einen frisch gekochten Snack haben: An einer der unzähligen Garküchen und Street-Food-Stände.

Das ist, wo sich in Thailand das Leben abspielt und die leckersten Gerichte zum 2-Euro-Schnäppchenpreis zu haben sind: Von Nudelsuppe über das berühmte Pad Thai (gebratene Reisnudeln) bis hin zu Mango Sticky Rice (frische Mangoscheiben auf Klebreis mit Kokosmilch) – die Auswahl ist endlos!

Und ich habe bisher noch kein einziges Mal an einer thailändischen Garküche schlecht gegessen. Die Kochkünste der Standbetreiber sind einfach phänomenal! Das Essen ist insgesamt ein riesen Pluspunkt bei einem Praktikum in Thailand.

Du kannst für wenige Euro an Bangkoks Garküchen satt werden.
Schlemmen für wenige Euro in Bangkoks Garküchen.

Von Crazy Food bis Grand Palace – in Bangkok gibt’s immer was zu entdecken

Der Charme eines Auslandspraktikums ist, dass du mehrere Dinge verbinden kannst: Arbeit und Vergnügen. Berufliche Orientierung und kulturelles Learning. Persönliche Entwicklung und Spaß. Und damit kulturelles Learning und Spaß nicht zu kurz kommen, solltest du eine Location für dein Praktikum wählen, wo du genau das haben kannst. Und wo du Neues entdecken kannst. Wo du am Wochenende müde und mit einem Lächeln im Gesicht ins Bett fällst. Weil du tagsüber reicher geworden bist an Erfahrungen und Erlebnissen.

Deshalb gilt generell: Ein Praktikum im Ausland kann noch so attraktiv klingen, weil die Firma bekannt ist oder sich in der Stellenausschreibung gut verkauft. Aber wenn du drei Monate lang außerhalb deines Praktikums nichts erleben kannst, ist das insgesamt keine gute Erfahrung.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Firma in the middle of nowhere ist, wo du außer arbeiten nichts unternehmen kannst. Oder wenn der Ort, an dem du bist, nicht sicher ist, so dass du dich als Mädel nicht frei bewegen kannst. Beides schränkt die Erfahrung insgesamt extrem ein.

Auch deshalb ist ein Praktikum in Bangkok ein absoluter Jackpot. Denn in Bangkok gibt es immer etwas zu erleben und entdecken. Du kannst dich abends nach der Arbeit in den Bus setzen und zu einem der pulsierenden Nachtmärkte fahren. Du kannst mit dem Boot über den Chao-Phraya-Fluss schippern und das Lichtermeer der Stadt genießen. Du kannst dich ins bunte Treiben in Silom mit seinen vielen Verkaufsständen stürzen. Du kannst eine Midnight Food Tour mitmachen und im TukTuk durch die Straßen der Megacity düsen.

Beim Praktikum in Bangkok gilt: The City never sleeps!
Bangkok never sleeps – hier gibt’s immer was zu erleben!

Du kannst Tempel und Paläste besuchen, zu jeder Tages- und Nachtzeit shoppen, dich tagelang und nächtelang durch die Megacity schlemmen. Du kannst die verrücktesten Food-Kreationen finden, den Inhalt dampfender Töpfe probieren, grelle Farben und exotische Düfte inhalieren. Bangkok ist nicht nur die Stadt der Engel. Sondern auch die Stadt des Schlemmens und: the city that never sleeps.

Vor allem kannst du all das tun, ohne dir große Sorgen über deine Sicherheit machen zu müssen. Solange du dich da aufhältst, wo das Leben brummt, ist Bangkok absolut sicher. Abgesehen von den Versuchen, dir als Ausländerin mehr Geld für Waren und Dienstleistungen zu berechnen – aber das wirst du ziemlich schnell durchschauen.

Und auch das garantiere ich dir: Bei einem Praktikum in Thailand wirst du zur ultimativen Expertin im Verhandeln um Preise (auf Thai!) – eine Fähigkeit, die dir auch später im Leben und auf zukünftigen Reisen immer wieder zugutekommen wird. 😉

Ein riesen Vorteil eines Praktikums in Thailand: Es gibt zu allen Tages- und Nachtzeiten etwas zu essen!
Thailand’s night markets are one of a kind!

Hello, Weekend! Thailand ist extrem leicht zu bereisen

Apropos Reisen. Was absolut fantastisch an einem Praktikum in Thailand ist: Du kannst jedes Wochenende einen Kurztrip machen. An den Strand, auf eine Insel, ins Grüne. Zu alten Tempelanlagen, schwimmenden Märkten, zur Brücke am Kwai und so weiter – die Möglichkeiten sind endlos.

In Thailand gibt es jede Menge zu sehen und das Land ist insgesamt super leicht und günstig zu bereisen. Wenn du Praktikum in Bangkok machst, dann sitzt du quasi am Dreh- und Angelpunkt, um Trips in alle Himmelsrichtungen zu unternehmen. Und das solltest du an den Wochenenden auch tun.

Von Bangkok aus kommst du mit dem Zug nach Chiang Mai im Norden, mit dem Überlandbus an die Strände im Süden und Osten. Im Gegensatz zu Deutschland musst du in Thailand auch nicht jeden Trip wochenlang vorplanen, aus Angst, dass die Zugtickets dann entweder unerschwinglich teuer werden oder ausverkauft sind.

In Thailand geht ziemlich viel spontan. Prinzipiell gilt: Man muss Zug- und Bustickets nicht zwangsweise vorab kaufen. In 98% der Fälle reicht es, bei Lust und Laune am Busbahnhof zu erscheinen, einfach ein Ticket für den nächsten Bus zu kaufen und loszufahren. Ohne Last-Minute-Zuschlag. Reisen an thailändischen Feiertagen jetzt mal ausgenommen, da würde ich meine Tickets auch in Thailand so früh wie möglich kaufen. Aber an ganz normalen Tagen ist das the way to go.

Ich garantiere dir: Die Wochenend-Trips machen dein Praktikum in Thailand zum unvergesslichen Erlebnis. Im Gegensatz zum durchschnittlichen deutschen Pauschaltouristen, kannst du das Land auf eigene Faust und nach deinen eigenen Vorstellungen erkunden.

Und wenn du Glück hast, dann kommen deine thailändischen Kolleg*innen direkt mit. Denn Thais lieben es, ihr eigenes Land zu bereisen und generell das Leben zu genießen. Und wenn sie einen Wochenend-Trip mit dir zusammen planen, dann bedeutet das zwei Dinge: Erstens, du hast ihr Herz erobert. Zweitens, es ist das ultimativ Beste, was dir passieren kann!

Ein Weekend Trip ans Meer ist bei jedem Praktikum in Thailand ein Must-do!
Weekend Trip ans Meer. @Koh Chang, Thailand.

Sanuk! Das Lebensprinzip der Thais ist bald auch deins

Wenn du ein Praktikum in Thailand machst, dann ist eins der ersten Wörter, die du auf Thai verstehen lernen wirst, das Wort „Sanuk“. Denn neben der Begrüßung auf Thai – „Sawatdee“- ist das Wort Sanuk in Thailand ständig in aller Munde. Du wirst es permanent und in allen Lebenslagen hören. Und am Ende deines Praktikums in Thailand wirst du nicht nur gelernt haben, was Sanuk heißt, sondern auch wissen, wie man es lebt.

Ich denke, Sanuk lässt sich am besten mit „Lebensfreude“ oder „Leichtigkeit des Seins“ übersetzen. Ein gewisser Spaßfaktor spielt bei Sanuk ebenfalls eine Rolle. Genauso, wie das Leben zu genießen. Sanuk gibt es in Thailand in allen Lebensbereichen. Es gibt Sanuk des Essens, des Reisens, der Freundschaft und so weiter. Sanuk ist eine Lebenseinstellung. Sie hat viel damit zu tun, den Moment zu genießen, statt sich Sorgen um morgen zu machen.

Was ich bei meinem Praktikum in Thailand faszinierend fand: Kaum saß ich morgens um 9 Uhr an meinem Schreibtisch im Büro – gerade mit dem Frühstück fertig – kam eine meiner thailändischen Kolleginnen herein, um das Mittagessen zu planen. Sie wollte wissen, was wir essen wollen und wann wir essen wollen.

Zum Vergleich: In deutschen Büros hat man morgens noch nicht mal den ersten Kaffee runtergekippt und wird schon ins erste Meeting gezerrt. Das Mittagessen ist im deutschen Arbeitsleben so zweitrangig, dass es oft unter Zeitdruck am Schreibtisch runtergeschlungen wird – oder komplett ausfällt (was absolut schlecht für die Gesundheit ist – don’t do it!).

In Thailand wäre das unvorstellbar. Denn Mittagessen ist Sanuk. Das Mittagessen zu planen, ist Sanuk. Essen ist da, um genossen zu werden – auch am Arbeitsplatz. Gemütlich, in Ruhe und in guter Gesellschaft.

Und sobald das Mittagessen vorbei war, fingen meine Kolleginnen an, das Abendessen und die Vergnügungen für den Rest des Abends zu planen. Von einem Sanuk zum nächsten. Und sie hatten sowas von recht. Denn mit dem Ausblick auf einen tollen Feierabend voller Sanuk arbeitet es sich doch gleich viel besser.

Ein gemeinsames Mittagessen ist beim Praktikum in Thailand nicht nur Pflicht, sondern Vergnügen, auf Thai "Sanuk".
Mittagessen beim Praktikum in Thailand – Sanuk!

Warum ist das nun für dich relevant? Weil Sanuk für uns Deutsche ein unbekanntes Konzept ist. Bei uns in Deutschland steht das Arbeitsleben selten in Zusammenhang mit Sanuk, was ziemlich traurig ist. In Deutschland geht es generell selten um Sanuk.

Es geht um Disziplin im Leben, um Ernsthaftigkeit in der Arbeit, um gute Noten in der Schule, um Versicherungen, Hauskredite und Rentenbescheide. Das Leben im Moment zu genießen, ist kein Wert, der uns Deutschen in die Wiege gelegt wird. Es gehört leider einfach nicht zu unserer Lebensphilosophie.

In Sachen Gelassenheit und Lebensfreude können wir Deutsche von den Thais also so einiges lernen. Auch in Sachen Zufriedenheit im Job und generell im Leben. Und auch deshalb ist ein Praktikum in Thailand unbezahlbar. Weil es dir einen erfrischend anderen Blick auf den Umgang mit dem eigenen Leben und der eigenen Zeit gibt. Eine Erfahrung, die du so in Deutschland einfach nicht machen würdest. Und die dir für den Rest des Lebens erhalten bleiben wird.

Ich habe das Prinzip von Sanuk bei meinem Praktikum in Thailand absolut verinnerlicht. Das fällt mir vor allem auf, wenn ich heute mit deutschen Kolleg*innen spreche, die ihr Leben mit wenig Sanuk, aber mit umso mehr Verbissenheit leben. Ein Praktikum in Thailand wäre nach dem Abi also genau das richtige für sie gewesen. 🙂

Wie ein Praktikum in Thailand auf deine To-Do-Liste kommt

In diesem Artikel haben wir uns angesehen, warum ich dir ein Praktikum in Thailand aus tiefstem Herzen empfehlen würde. Ich habe meine eigenen Erfahrungen aus meinem Praktikum in Thailand und meine Learnings aus 90 Days (and Nights) in Bangkok mit dir geteilt. Bleibt noch die Frage: Wie kommst du nun an ein Praktikum in Thailand?

Generell gilt: Ein Praktikum bei einer thailändischen Firma ist nur dann realistisch, wenn du Thai sprichst. Wenn das nicht der Fall ist, hast du zwei Möglichkeiten: Ein Praktikum bei einer internationalen Firma, in der Englisch gesprochen wird. In Bangkok haben viele globale Konzerne wie beispielsweise Google einen Firmensitz. Allerdings gibt es bei der Bewerbung um Praktikumsstellen bei großen US-Unternehmen sehr viel Konkurrenz, vor allem von US-amerikanischen Bewerber*innen.

Die andere Möglichkeit ist ein Praktikum bei einer deutschen Organisation in Bangkok. Dazu gehören zum Beispiel die Deutsch-Thailändische Handelskammer, die Deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt. Die Chancen, bei einer deutschen Organisation in Bangkok ein Praktikum zu ergattern, ist meiner Meinung nach wesentlich höher als bei Google & Co. – vor allem, wenn du gerade aus der Schule kommst und noch keine Berufsausbildung oder Studium in der Tasche hast.

Ich habe mein Praktikum übrigens beim Goethe-Institut gemacht. Kleiner Fun Fact: Das Goethe-Institut befindet sich in Bangkok in der Soi Goethe, übersetzt in der kleinen Goethe-Gasse. 🙂

Das Goethe-Institut Bangkok bietet Praktikumsmöglichkeiten für Deutsche an.
Das Goethe-Institut in Bangkok.

90 Days (and Nights) in Bangkok – Worauf wartest du?


Du hast Fragen rund um das Thema Praktikum in Thailand oder es gibt etwas, das ich in meinem Artikel nicht behandelt habe? Dann schreib mir! hi@dowhatyouloveacademy.de – ich freu mich!

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Erfahrungsbericht Lust auf ein Auslandspraktikum nach dem Abi machen konnte. Und nicht nur das. Sondern auch Lust darauf, vielleicht nicht England oder die USA als Zielland für dein Praktikum zu wählen, sondern dich ein Stück weiter aus deiner Komfortzone herauszubewegen.

Denn das, was du für deinen Mut und deine Abenteuerlust in Thailand bekommen wirst, ist unbezahlbar. Zum einen ganz viel Sanuk. Zum anderen: Eine Erinnerung an 90 Days (and Nights) in Bangkok, die dich – genauso wie mich – ein Leben lang begleiten wird.

Starte ins Ausland nach dem Abi

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