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Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko: Der große DOWHATYOULOVE-Vergleich in 7 Kategorien


Das Tolle an der Zeit nach dem Abi ist ja, dass du endlich die Schulfächer begraben kannst, die dir schon immer ein Klotz am Bein waren. Juhu, Freiheit! Gleichzeitig hast du nun auch irre viel Zeit und die wunderbare Möglichkeit, in die Themen tiefer einzusteigen, die dir zu Schulzeiten richtig Spaß gemacht haben. Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko zum Beispiel! Kleiner Scherz. 😉

Fakt ist aber, dass du die Zeit nach dem Abi perfekt dafür nutzen kannst, um Fremdsprachen zu erlernen oder zu verbessern. Denn Sprachen sind eine feine Sache und generell gilt: Man kann sie nie gut genug sprechen! Vor allem für Weltenbummlerinnen in spe sind gute Fremdsprachenkenntnisse wichtig – allen voran Englisch, aber auch Spanisch oder Französisch.

Spanisch ist Weltsprache. Rund 500 Millionen Menschen sind spanische Muttersprachler*innen.
Spanisch ist Weltsprache. Rund 500 Millionen Menschen sind spanische Muttersprachler*innen.

Wenn du diese drei Sprachen beherrschst, kommst du überall auf der Welt klar. Simple as that. Obwohl Chinesisch aufholt, ist Englisch immer noch die Nummer 1 der internationalen Kommunikation. Aber auch Spanisch und Französisch sind nicht zu unterschätzen.

Und zwar dann, wenn du dich abseits der Touristenpfade bewegen willst. Wenn du mit remote communities arbeiten oder dort Freiwilligenarbeit machen willst, wo sonst kaum jemand hinkommt. Und wo eben auch kein Englisch gesprochen wird.

Worauf du unbedingt achten solltest, wenn du dich nach dem Abi in Sozialprojekten im Ausland engagieren willst, habe ich übrigens in meinem Artikel Freiwilligenarbeit im Ausland: 10 Merkmale von hochwertigen Volunteering-Angeboten für dich zusammengefasst. Klick dich im Anschluss direkt rein!

Aber zurück zum Thema Sprachen lernen. Als Erbe der kolonialen Vergangenheit Frankreichs ist Französisch in vielen Ländern Afrikas bis heute Amtssprache. Und neben Englisch gilt auch Spanisch als Weltsprache. Etwa 500 Millionen Menschen weltweit sind Muttersprachler*innen Spanisch.

Dazu zählen nicht nur die Einwohner*innen südamerikanischer Länder und der Karibik. Was viele nicht wissen: Spanisch war 300 Jahre lang auch die offizielle Landessprache der Philippinen. Bis heute sprechen viele Einwohner*innen des südasiatischen Inselstaats Spanisch und haben auch oft spanische Namen. So wie meine philippinischen Freunde Miguel, Carlo und Cat alias Caterina, die in der Hauptstadt der Philippinen, Manila, leben.

Grund genug, uns einmal anzusehen, wie und wo man die wunderschöne Sprache Spanisch eigentlich lernen kann. Ich persönlich liebe Spanisch ja. Obwohl ich im Gymnasium kein Spanisch hatte, habe ich ziemlich bald nach dem Abi angefangen, mir selbst Spanisch beizubringen. Und festgestellt, dass Spanisch vor allem eines ist: Viel einfacher als Französisch und voller Lebensfreude!

Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko - was ist besser? Der große Vergleich.
Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko – was ist besser? Der große Vergleich.

Spanisch ist für mich Tapas, Sonne, Fiesta unter freiem Himmel und Siesta, wenn einen die Mittagshitze überfällt. Spanisch ist Bocadillos (Sandwiches aus Baguette mit Füllung), Flamenco und von bunten Fahnen gesäumte Altstadtgassen. Spanisch ist grelle Hausfassaden, leuchtende Ohrringe und quirlige Märkte mit leckeren Früchten. Und noch viel mehr! Vor allem: bunt!

Um Spanisch zu lernen, habe ich Sprachkurse in Barcelona und in Mexiko, in dem kleinen Städtchen Guanajuato, besucht. In Barcelona war ich zweimal drei Wochen lang, in Mexiko einmal drei Wochen. Wo lernt es sich besser Spanisch? Wo kann man mehr machen? Was ist günstiger? Und was ist insgesamt das bessere Erlebnis?

In diesem Artikel sehen wir uns sieben Kategorien an, in denen ich Spanisch lernen in Barcelona mit Spanisch lernen in Mexiko vergleiche. Damit dir die Entscheidung für dein eigenes Spanischlern-Abenteuer leichter fällt. Und ganz am Schluss machen wir Kassensturz! So viel schon mal vorab: Es wird spannend! Also, los geht’s!

Kategorie 1: Anreise – Kosten & Komfort

Wir starten im großen DOWHATYOULOVE-Vergleich Spanisch lernen in Barcelona versus Spanisch lernen in Mexiko mit dem Thema An- und Abreise. Grundsätzlich gilt: Spanien ist von Deutschland aus sehr flexibel und auch kurzfristig erreichbar. Es gibt Flüge, Züge und auch Busverbindungen nach Spanien.

Spanisch lernen in Spanien beginnt schon im Flugzeug, wenn du mit Iberia fliegst! ;-)
Spanisch lernen in Spanien oder Mexiko beginnt schon im Flugzeug, wenn du mit Iberia fliegst! 😉

Nach Barcelona ist man im Fernbus stolze 24 Stunden unterwegs (und im Auto vermutlich auch nicht wesentlich kürzer), aber der Zug ist schon eher eine Option. Um europaweit immer die besten Zugverbindungen zu finden, empfehle ich dir übrigens Trainline, wo du easy Bus- und Bahntickets verschiedener Anbieter vergleichen und buchen kannst.

Mit dem Zug kommst du in 12 Stunden und einem Stopp in Paris nach Barcelona. Und ich finde ja, dass so eine Zugreise durch Europa etwas unheimlich Charmantes hat. Ich jedenfalls liebe Zugreisen, weil man einfach mal die Gedanken schweifen und die vorbeiziehende Landschaft auf sich wirken lassen kann. Deshalb empfehle ich dir, immer tagsüber Zug zu fahren – da sieht man einfach mehr.

Per Flugzeug bist du schon in unschlagbaren zwei Stunden ab Frankfurt oder München in Barcelona. Und wenn du früh genug buchst, gibt’s das Ticket schon für 100 Euro Return, was unter Umständen sogar günstiger ist als der Zug. Um den ökologischen Fußabdruck gering zu halten, ist der Zug jedoch die beste Option. Und für die Strecke von Deutschland nach Spanien sehr gut machbar.

Spanisch lernen in Mexiko ist zwangsweise mit einem Langstreckenflug verbunden. Das bedeutet auch, dass du dich früh um die Flüge kümmern musst und nicht so spontan buchen kannst, wie wenn du an eine Sprachschule in Barcelona gehst. Flugtickets nach Mexiko Stadt kosten zwischen 600 Euro und 1.000 Euro, je nach Saison.

Spanisch lernen in Mexiko ist zwangsweise mit einem Langstreckenflug von etwa 12 Stunden  verbunden.
Spanisch lernen in Mexiko ist zwangsweise mit einem Langstreckenflug von etwa 12 Stunden verbunden.

Der Direktflug von Frankfurt nach Mexiko Stadt dauert 12 Stunden. Danach musst du mit einem Inlandsflug oder mit dem Überlandbus weiter an dein Endziel, wenn sich deine Sprachschule nicht direkt in der Ciudad de México befindet. Guanajuato beispielsweise ist vier Busstunden von Mexiko Stadt entfernt, was die Reisedauer insgesamt nochmal nach oben pusht.

Bleibt festzuhalten: Die Anreise nach Mexiko schlaucht Geldbeutel, Körper und Umwelt, denn um an deine Sprachschule in Mexiko zu kommen, bist du garantiert um die 24 Stunden unterwegs – Jetlag inklusive! Und du zahlst natürlich viel mehr als für eine Zugfahrt von Deutschland nach Spanien.

Kategorie 2: Stadterlebnis – Barcelona vs. Guanajuato

Wenn du überlegst, ob Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko die bessere Wahl für dich ist, spielt natürlich dein Zielort an sich eine Rolle. Sprich, wo fühlst du dich wohler, welche Stadt ist besser navigierbar, wo gibt’s mehr zu sehen, wo lässt es sich besser wohnen, essen und ausgehen?

Also starten wir mit Barcelona, der 1,5 Millionen-Einwohner-Metropole am Mittelmeer. Barcelona besticht durch seine wunderschönen gotischen Altstadtgassen und seine unwiderstehliche Mischung aus entspanntem Strandleben und coolen City Vibes.

Der Stadtstrand von Barcelona, die Barceloneta, ist der Place to be, nicht nur im Sommer!
Der Stadtstrand von Barcelona, die Barceloneta, ist der Place to be, nicht nur im Sommer!

Für mich ist Barcelona immer eine Reise wert, weshalb ich fast jeden Sommer einen Kurztrip dorthin mache. Mit der U-Bahn und Bussen kommt man in Barcelona überall gut hin – oder noch besser: mit dem Fahrrad!

Barcelona lädt zum Shoppen, Chillen und lustigem Strandspaß ein. Barcelonas Tapas Bars sind DER Hot Spot für Einheimische und Touris, sobald die Sonne untergeht. Außerdem gibt es in Barcelona jede Menge zu sehen und zu erleben: Von Antoni Gaudís verrückt-bunten Häusern, über die beeindruckende Kirche La Sagrada Familia (ein echtes Must-See!) bis hin zur faszinierenden Parkanlage Park Güell, in der man sich ein bisschen wie Alice im Wunderland fühlt.

Auch nicht zu vergessen, wenn du Spanisch lernen in Barcelona wählst: Die bunten Markthallen mit frischen Leckereien und bunten Früchten. Und ein pulsierendes Nachtleben mit Bars, weltbekannten Clubs und Flamenco-Tanzshows gibt’s noch on top, doch zum Nachtleben später mehr! Und das war noch längst nicht alles, was die Hauptstadt Kataloniens so zu bieten hat.

Guanajuato hingegen ist eine für mexikanische Verhältnisse kleine Stadt mit knapp 200.000 Einwohner*innen im gleichnamigen Bundesstaat Guanajuato. Trotz der geringen Einwohnerzahl hat Guanajuato nicht nur eine, sondern gleich drei Universitäten.

Zum Spanisch lernen in Mexiko ist Guanajuato geradezu perfekt geeignet.
Zum Spanisch lernen in Mexiko ist Guanajuato geradezu perfekt geeignet.

In dem Städtchen sind also hauptsächlich junge Leute unterwegs. Mexikanische Studierende, aber auch jede Menge Internationals, die zum Auslandssemester an die Universidad de Guanajuato gekommen sind.

Entsprechend entspannt ist der Vibe in Guanajuato. Da die Altstadt so klein und überschaubar ist, kommt man hier am besten zu Fuß von A nach B. Durch die bunten Gassen zu schlendern, ist ein einzigartiges Erlebnis! An jeder Ecke lachen einen bunte Hausfassaden und kleine lustige Geschäfte an. Aus jedem Laden winkt einem jemand mit „Hola!“ zu, ohne etwas verkaufen zu wollen.

Am Abend gibt es Lichtershows und Tanzaufführungen auf dem Marktplatz vor der Kathedrale. In den Gassen tauchen kleine Verkaufsstände auf, mit selbst gekochten Leckereien, mexikanischen Snacks und frisch gepressten Säften. In Guanajuato spielt sich das Leben prinzipiell draußen ab.

Die Universitätsstadt Guanajuato ist Mexiko wie aus dem Bilderbuch.
Die Universitätsstadt Guanajuato ist Mexiko wie aus dem Bilderbuch.

Es gibt Open Air Kino an der Uni und spontane Mariachi-Musikdarbietungen auf Guanajuatos Plätzen, die zum Hinsetzen oder auch Tanzen einladen. Lebensfreude wird in Guanajuato generell groß geschrieben. Wenn du dich durch die malerischen Gässchen treiben lässt, wirst du genau das spüren: Mexican happiness an jeder Ecke!

Apropos happiness! Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko ist nur eine unzähliger Möglichkeiten, mit der du deine Zeit nach dem Abi sinnvoll füllen kannst. Warum du dir nach der Schule generell Zeit für dich nehmen solltest, darum geht es in meinem Artikel Mission Happiness! 6 Gründe, warum du eine Auszeit nach dem Abi nehmen solltest. Klick dich rein, wenn du ihn noch nicht kennst. 🙂

Kategorie 3: Sprachschule – Kurse & Unterrichtsniveau

Eine gute Sprachschule in Barcelona oder Mexiko zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn es gibt unzählige Schulen und Angebote. Und auch hier heißt es: Augen auf! Denn nicht alle Sprachschulen unterrichten auf demselben Niveau, haben kleine Klassen, in denen du auch wirklich zum Sprechen kommst und bieten dir ein rundum tolles Spanischerlebnis.

Und so viel schon einmal vorweg: Ich habe viel recherchiert und verglichen, bis ich meine Sprachschule in Mexiko und meine Sprachschule in Barcelona gefunden hatte. Aber es hat sich gelohnt, denn mit beiden war ich extrem zufrieden! Also sehen wir uns beide Schulen im Detail an.

Linguaschools Barcelona ist eine Boutique Sprachschule in einem atemberaubend schönen Gebäude - perfekt zum Spanisch lernen in Barcelona!
Linguaschools Barcelona ist eine Boutique Sprachschule in einem atemberaubend schönen Gebäude – perfekt zum Spanisch lernen in Barcelona!

In Barcelona habe ich zweimal drei Wochen an der Sprachschule von Linguaschools verbracht. Linguaschools ist ein Verbund von Sprachschulen in Spanien und Südamerika. Ich habe dort den Intensivkurs 20 gebucht, mit jeweils 4 Unterrichtsstunden von Montag bis Freitag. Die Kosten für drei Wochen Intensivkurs liegen aktuell bei 555 Euro (Stand: Juni 2023). Hier gilt: Je länger die Kursdauer, desto günstiger.

Die Sprachkurse bei Linguaschools sind wochenweise buchbar und die Starttermine flexibel. Es gibt also keinen fixen Anfangstermin, was bedeutet, dass du jederzeit beginnen und aufhören kannst. Dies gilt übrigens auch für den Sprachkurs, den ich in Guanajuato gebucht habe, aber dazu später mehr.

Linguaschools bietet auch Intensivkurse mit 30 Wochenstunden, Einzelunterricht und Prüfungsvorbereitung für offizielle Spanischtests an. Ich fand für mich 20 Wochenstunden ausreichend und nicht zu überfordernd. Denn wenn du einfach aus Spaß an der Freude Spanisch lernen willst, so wie ich, dann willst du nicht nur lernen, sondern auch Freizeit haben und etwas von deinem Gastland sehen. Deshalb fand ich 20 Stunden Spanisch lernen in Barcelona absolut perfekt. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig.

Die Unterrichtsmaterialien stellt übrigens die Sprachschule. Das war bei meiner Sprachschule in Barcelona und auch bei der Sprachschule in Mexiko so. Um Bücher und Workbooks musst du dir also prinzipiell keine Sorgen machen.

Und wenn du jetzt denkst: Spanisch lernen in Barcelona, ist das denn eine gute Idee? Schließlich wird in Barcelona Katalan gesprochen und nicht Spanisch, dann kann ich dich beruhigen. An Sprachschulen in Barcelona wird Spanisch unterrichtet und nicht Katalan. Dazu kommt, dass du dein Spanisch auch in jedem Laden und jedem Restaurant anwenden kannst, da in Barcelona jede*r Spanisch versteht und dir auch auf Spanisch antworten wird.

Außerdem kommen die Lehrer*innen zum Großteil aus anderen Regionen Spaniens und sprechen und unterrichten deshalb lupenreines Spanisch. In dieser Hinsicht gibt es also absolut keinen Grund zur Sorge. Außerdem fand ich die Lehrer*innen kompetent und witzig, insgesamt waren alle recht jung und in der Administration arbeitete ein bunt zusammengewürfeltes internationales Team.

Die Gruppengröße bei Linguaschools Barcelona fand ich ebenfalls ideal gewählt, wir waren meistens 5 bis 6 Schüler*innen im Intensivkurs. Nicht zu viele und nicht zu wenige. Ein rundum gelungenes Sprachschulerlebnis.

Weiter geht’s nach Guanajuato. Die von mir ausgewählte Sprachschule in Mexiko war Escuela Mexicana. Ein wenig versteckt in einer kleinen bunten Gasse mit einer atemberaubenden Terrasse und Blick über ganz Guanajuato. Auch hier hatte ich insgesamt 20 Wochenstunden Unterricht gebucht, drei Wochen lang.

Hier befindet sich die Sprachschule 
Escuela Mexicana: Einmal links und dann rechts ums Eck! :-D
Hier befindet sich die Sprachschule Escuela Mexicana: Einmal links und dann rechts ums Eck! 😀

Bei Escuela Mexicana ist der Kurspreis für jede Woche gleich. Und zwar 150 US-Dollar pro Woche mit je 20 Unterrichtsstunden. Dazu kommen eine einmalige Anmeldegebühr und die Kosten für Unterrichtsmaterialien, also Workbooks, von zusammen 50 US-Dollar. Insgesamt also 500 US-Dollar für drei Wochen Kurs. Umgerechnet sind das 450 Euro (Stand: Juni 2023), was 100 Euro weniger ist als der 3-Wochen-Kurspreis in Barcelona.

Der Inhalt der Unterrichtsstunden ist eine Kombination aus Grammatik, Konversation und Practical Spanish, abgekürzt E.P. (Español Practico). Darunter fallen Schreibübungen, Hörverstehen und die Vermittlung mexikanischer Kultur und Traditionen, was ich persönlich extrem spannend fand.

Die Aufteilung der Unterrichtsinhalte fand ich sehr gelungen. Intensiv genug, um nach drei Wochen Sprachkurs wirklich einen Fortschritt zu sehen und abwechslungsreich genug, um jeden Tag erneut Spaß und Freude am Unterricht zu haben.

Insgesamt hat mir der Sprachkurs an der Escuela Mexicana extrem gut gefallen. Die Sprachschule ist in einem luftigen Gebäude in traditioneller Bauart untergebracht und legt Wert darauf, ihren Sprachschüler*innen auch die mexikanische Kultur näherzubringen.

Die meisten Sprachschüler*innen an der Escuela Mexicana kamen übrigens aus den USA, was angesichts der geografischen Nähe auch nicht überraschend ist. Ich war zum Zeitpunkt meines Sprachkurses die einzige deutschsprachige Schülerin.

Spanisch lernen in Mexiko: Auf dem Kursplan steht Konversation, Grammatik und Praktisches Spanisch.
Spanisch lernen in Mexiko: Auf dem Kursplan steht Konversation, Grammatik und Praktisches Spanisch.

Sowohl an der Sprachschule in Barcelona, als auch an der Sprachschule in Mexiko gab es ein Angebot für gemeinsame Unternehmungen am Nachmittag oder abends. Das ist vor allem dann mega, wenn du alleine unterwegs bist, so wie ich es war, und wenn du ab und an doch gerne Anschluss hättest, um gemeinsam etwas zu erleben.

Kategorie 4: Unterkunft – Kosten & Möglichkeiten

Genauso wichtig wie Standort und Sprachschule ist die Unterkunft während deines Sprachkurses. Und bei der Unterkunft geht es nicht nur darum, ein Dach über dem Kopf zu haben, sondern um viel mehr. Denn mit der Wahl der richtigen Unterkunft kannst du auch außerhalb deines Sprachkurses viel mehr erleben: Mehr vom Land, mehr von der Kultur, mehr von der Sprache. Und genau das sollte dein Ziel sein!

Zum Spanisch lernen in Barcelona hatte ich mir über die Sprachschule ein Zimmer in einem Apartment mit anderen Sprachschüler*innen gemietet. Das Apartment befand sich mega zentral in einer malerischen Altstadtgasse des Barri Gòtic, des gotischen Viertels, das von kleinen Shops, Tapas Bars und Kunstgalerien gesäumt ist. Von dort aus konnte ich alles zu Fuß erreichen, was ich generell liebe.

Mein Apartment in Barcelona befand sich in einer solchen Altstadtgasse, der Calle de Amargós.
Mein Apartment in Barcelona befand sich zentral in einer solchen Altstadtgasse, der Calle de Amargós.

Wenn ich morgens das Fenster geöffnet habe, roch es nach frischem Kaffee von der Bar unter der Wohnung und ich hörte das Stimmengewirr in der Gasse, was ein wunderbarer Start in den Tag war. Das Apartment war perfekt auch zur Sprachschule gelegen: 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad.

Nachteil des Zimmers in der Wohngemeinschaft: Ich hatte nur ein paar Tage Gesellschaft von zwei US-Amerikanerinnen, die sich das Zimmer nebenan teilten. Nach ihrer Abreise kam niemand nach, so dass ich fast die ganzen drei Wochen alleine im Apartment lebte.

Ob einem das gefällt oder nicht, ist Typsache. Wenn man allerdings nach Spanien gekommen ist, um sein Spanisch zu verbessern, ist das Alleinwohnen nicht optimal. Theoretisch hätten fünf Personen in der Wohnung wohnen können, aber die Auslastung ist eben Glückssache. Außerdem ist Glückssache, wer noch im Apartment wohnt und welche Sprache diese Person spricht.

Insgesamt ist eine Wohngemeinschaft eine gute Option, wenn du neue internationale Freundschaften schließen und vielleicht auch mal gemeinsam weggehen willst. Das funktioniert in einer internationalen WG normalerweise super – vorausgesetzt, es gibt Mitbewohner*innen. Allerdings muss dir klar sein, dass du in einem Apartment mit Internationals vermutlich Englisch und nicht Spanisch sprechen wirst, was dein Spanisch leider nicht weiterbringt. Spaß macht es trotzdem! 🙂

Im mexikanischen Guanajuato habe ich eine andere Form der Unterkunft gewählt, nämlich eine Gastfamilie. Und ich muss rückblickend sagen: Es war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.

Ausblick von der Terrasse meines Zimmers in Guanajuato, Mexiko.
Ausblick von der Terrasse meines Zimmers in Guanajuato, Mexiko.

Denn die Gastfamilie bietet alles, was du dir von einem Sprachaufenthalt nur wünschen kannst. Nicht nur ein Bett zum Schlafen. Sondern vor allem: Einen Einblick in ihr Leben, ihren Alltag, ihre Kultur. Leckeres, selbst gemachtes Essen. Anschluss an einheimische Aktivitäten. Und: Die Möglichkeit, außerhalb der Sprachschule dein Spanisch zu verbessern.

Ich muss sagen, dass ich mich selten so wohl gefühlt habe wie bei Teresa und ihrer Familie. Teresa war immer für ein kleines Gespräch zu haben, zwischen Tür und Angel oder einfach über die Küchentheke hinweg.

Teresa wusste immer alles: Wo die besten Restaurants sind, was in Guanajuato so los ist, welche Ausflüge man machen kann, welcher Bus wo hinfährt, welche einheimischen Spezialitäten ich unbedingt probieren sollte. Teresa zauberte am laufenden Band frische Fruchtsäfte, würfelte Mangos, mixte Guacamole und bereitete typisch mexikanisches Frühstück zu. Und: Teresas Tacos waren die besten! No kidding.

Über die Sprachschule in Mexiko hatte ich die Übernachtung bei einer Gastfamilie gebucht. And I loved it!
Über die Sprachschule in Mexiko hatte ich die Übernachtung bei Teresa gebucht. And I loved it!

Einziger kleiner Minuspunkt: Teresa hatte sehr viele Gastschüler*innen bei sich aufgenommen, insgesamt sechs von uns. Obwohl ich alle sehr nett fand, hätte ich mir weniger Gastschüler*innen gewünscht. Mein erster Eindruck von Teresas Unterkunft war mehr der eines Privathotels als der einer Gastfamilie.

Nichtsdestotrotz kam bei Teresa niemand zu kurz. Nicht beim Essen und auch nicht beim Spanisch üben. Am Ende meines Aufenthalts war Teresa mit uns Gastschüler*innen in ihrem Lieblingslokal, um uns ein echtes mexikanisches Erlebnis zu bereiten.

Ich erinnere mich bis heute daran, wie sich ihre kleine Tochter glückseelig die leckeren Tacos reinschob. Und wie wir alle gemeinsam dank Teresa und ihrer Gastfreundschaft ein einzigartiges kulinarisches Glückserlebnis in Guanajuato hatten.

Kostenpunkt für drei Wochen in Teresas Haus mit mexikanischem Familienanschluss, Übernachtung, hausgemachtem XXL-Frühstück und Mittagessen: 630 US-Dollar (30 Dollar pro Nacht), was – Stand heute – 570 Euro entspricht. Zum Vergleich: Die WG mit kompletter Selbstverpflegung in Barcelona kostet für drei Wochen fast 100 Euro mehr, nämlich 660 Euro.

Würde ich als Unterkunft wieder eine Gastfamilie nehmen? Absolut. Die Gastfamilie hat im Vergleich zur WG meiner Meinung nach eindeutig die Nase vorn. Auch meine Sprachschule in Barcelona bietet übrigens die Übernachtung bei einer Gastfamilie an. Und genau diese Option werde ich beim nächsten Mal auch wählen. 🙂

Kategorie 5: Sicherheit

Das Thema Sicherheit ist vor allem dann wichtig, wenn du als Mädel alleine zum Spanisch lernen in die Welt ziehen willst. Deshalb sehen wir uns das Thema hier etwas genauer an. Auch ich war alleine zum Spanisch lernen in Barcelona und auch alleine in Mexiko und werde hier meine persönliche Erfahrung mit dir teilen.

Und da ich in einem fremden Land immer das Maximale sehen und erleben will, ist mir wichtig, dass ich mich in meinem Gastland und in meiner neuen Stadt frei und ohne Sicherheitsbedenken oder Angst bewegen kann. Aber geht das in Barcelona und Mexiko?

Barcelona ist eine europäische Großstadt. 1,5 Millionen Einwohner*innen zählt die Hauptstadt Kataloniens und ist damit bezogen auf seine Einwohnerzahl so groß wie München. Zudem zieht Barcelona jedes Jahr, vor allem in den Sommermonaten, massenweise Tourist*innen an. Barcelona ist berüchtigt dafür, ein Mekka für Taschendiebe zu sein, die es primär auf die Wertsachen unvorsichtiger Tourist*innen abgesehen haben.

Wie sicher ist Barcelona, wenn du dort Spanisch lernen willst?
Wie sicher ist Barcelona, wenn du dort Spanisch lernen willst?

An touristischen Knotenpunkten, wie der bekannten Straße La Rambla, wirft die lokale Polizei deshalb regelmäßig ein Auge auf verdächtige Gestalten und auf die Sicherheit ihrer Besucher*innen. Genauso wie am Strand La Barceloneta und rund um die bei Tourist*innen beliebten Altstadtplätze.

Meine persönliche Erfahrung nach drei Wochen Spanisch lernen in Barcelona ist, dass ich mich in der Stadt nie unsicher gefühlt habe. Ich kenne auch niemanden, der in Barcelona beraubt wurde oder dort irgendeiner anderen Form von Kriminalität zum Ofer gefallen ist. Und ich komme fast jedes Jahr für ein langes Wochenende alleine nach Barcelona, weil ich mich bei meinem Sprachkurs in die Stadt verliebt habe.

Wie bereits erwähnt, habe ich während meines Sprachkurses im mittelalterlichen Zentrum der Stadt gewohnt und bin von dort aus überall zu Fuß hingelaufen. Nicht nur tags, sondern auch abends und nachts. Als allgemeine Sicherheitsvorkehrung trage ich nach Sonnenuntergang prinzipiell immer nur die nötigsten Dinge mit mir herum – völlig egal, wo auf der Welt ich mich gerade befinde.

Heißt, dass ich meine Spiegelreflexkamera abends immer zu Hause lasse, genauso wie sämtliche Bank- und Kreditkarten sowie Ausweise und meinen Pass. Außer Handy, Bargeld und Schlüssel habe ich absolut nichts dabei. Und teuren Schmuck trage ich ohnehin nicht.

Außerdem ist meine Erfahrung ganz allgemein: Je weniger du im Straßenbild einer fremden Stadt auffällst, desto geringer das Risiko für unangenehme Begegnungen jeglicher Art. Mein Ziel ist es also immer, unauffällig in der Masse der Einheimischen unterzugehen und mich durch Aussehen und Verhalten möglichst nicht als Reisende oder Ausländerin zu outen. Und bisher hat das in Barcelona ziemlich gut geklappt. Jedenfalls hatte ich nie irgendwelche Probleme und habe mich in der Stadt immer sicher gefühlt.

Aber wie ist das in Mexiko? Schon beim Wort „Mexiko“ klingeln bei vielen Deutschen die Alarmglocken. Denn was der Taschendiebstahl in Barcelona, ist die Drogenkriminalität in Mexiko. Richtig? Nun ja. Ich war schon zweimal in Mexiko und habe beide Male ein paar Safety Instructions von meinen mexikanischen Freundinnen erhalten, die ich hier mit dir teilen will.

Spanisch lernen in Mexiko - ist das nicht zu gefährlich? Finde es heraus!
Spanisch lernen in Mexiko – ist das nicht zu gefährlich? Finde es heraus!

Mexiko ist ein Land, das flächenmäßig fast sechsmal so groß ist wie Deutschland. Was die Sicherheitslage in Mexiko betrifft, gibt es große regionale Unterschiede. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in manche Bundesstaaten dringend ab und ruft zur Vorsicht in anderen Regionen des Landes auf. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Viertel von Mexiko Stadt sowie die Grenzregion zu den USA.

Generell gilt, sich bei Reisen nach Mexiko sehr gut vorab zu informieren, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Außerdem gilt es in Mexiko, den Rat von Einheimischen absolut immer zu befolgen. Beides habe ich getan, bevor ich an meine Sprachschule in Mexiko gestartet bin. Was rieten mir meine mexikanischen Freundinnen?

Ihr wichtigster Rat war, niemals alleine im Mietwagen von Mexiko Stadt nach Guanajuato zu fahren, sondern als Ausländerin innerhalb Mexikos immer zu fliegen oder, wenn das nicht geht, mit dem Bus zu fahren. Sie rieten mir, bei Überlandbusfahrten immer die teuerste Klasse ohne Zwischenstopp zu buchen, um schneller am Ziel anzukommen. Außerdem nur bei Tageslicht zu fahren und im Bus direkt vorne hinter dem Fahrer Platz zu nehmen. All das habe ich getan.

Soweit die Sicherheitstipps meiner Freundinnen für die Fahrt zu meiner Sprachschule in Mexiko, die etwa vier Busstunden von Mexiko Stadt entfernt war. Auch zur Stadt Guanajuato hatte ich meine Freundinnen vorab befragt und natürlich auch die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts gelesen. Die Stadt Guanajuato zählt nicht zu den Regionen Mexikos, für die Reisewarnungen bestehen. Auch meine mexikanischen Freundinnen hatten mir für Guanajuato grünes Licht gegeben.

Wie bereits erwähnt, ist Guanajuato eine kleine Universitätsstadt mit rund 200.000 Einwohner*innen ohne nennenswerte Auffälligkeiten im kriminalistischen Sinne. Und ehrlich gesagt habe ich in Guanajuato nie Polizeipatrouillen gesehen, wie sie in Barcelona überall unterwegs sind. Guanajuato schien mir ein wenig wie in einen Dornröschenschlaf gefallen. Denn in Guanajuato war alles entspannt und ruhig.

Studierende waren auf ihren Fahrrädern in den bunten Gassen unterwegs, abends gab es Open Air Kino vor der Uni, zu dem alle zu Fuß und mit Picknickdecke kamen. Einheimische tummelten sich zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Plätzen der Altstadt, um dort Livemusik oder Street Food zu genießen. Selbstverständlich auch Frauen und Kinder.

Das Thema Kriminalität schien im Leben der Menschen in Guanajuato einfach keine Relevanz zu haben. Was mir einen wunderbar sorgenfreien Sprachaufenthalt in Mexiko bescherte, den ich so einfach nur lieben musste.

Das Zentrum der Universitätsstadt Guanajuato: Ein Idyll der Ruhe und Gelassenheit.
Das Zentrum der Universitätsstadt Guanajuato: Ein Idyll der Ruhe und Gelassenheit.

Wie bereits erwähnt, verlasse ich abends überall immer nur mit den wichtigsten Dingen meine Unterkunft, um kein unnötiges Sicherheitsrisiko einzugehen. Genauso war ich auch in Guanajuato unterwegs. Ich habe mich nie unsicher gefühlt, weder tags noch nachts. Und das erstaunt die meisten, denen ich von meiner Sprachschule in Mexiko erzähle.

Als allgemeinen Tipp will ich dir an dieser Stelle noch mitgeben: Frag immer Einheimische nach den Do’s and Don’ts in ihrer Stadt. Sie werden dir sagen, was in Ordnung ist und was du besser lassen solltest. Die Gastfamilie ist dafür die beste Anlaufstelle.

Und solltest du keine haben, dann beobachte, wer um welche Uhrzeit wo und wie unterwegs ist. Siehst du nach Sonnenuntergang Familien in den Straßen, dann weißt du, dass ein abendlicher Spaziergang auch für dich kein Problem ist. Denn sonst würden einheimische Frauen mit Kindern abends auch nicht herumbummeln.

Was ist also mein Fazit zum Thema Sicherheit in Barcelona und Mexiko? Ich habe mich sowohl in Barcelona, als auch in Guanajuato sicher gefühlt. Ein keines bisschen mehr sogar in Guanajuato als in Barcelona. Was vermutlich an der unterschiedlichen Größe der beiden Städte liegt.

Barcelona ist so groß, dass man sich im Altstadtgewimmel durchaus mal verirren kann, was in Guanajuato komplett unmöglich ist. Insgesamt war Spanisch lernen in Barcelona, genauso wie Spanisch lernen in Mexiko, also vom Sicherheitsaspekt her kein Problem – mit der nötigen Umsicht und dem Weitblick, den man beim Weltenbummeln nun mal überall auf der Welt benötigt.

Kategorie 6: Local Food & Spezialitäten

Weiter geht’s mit einem meiner absoluten Lieblingsthemen: Essen! Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich eine absolute Food-Liebhaberin bin. Und immer auf der Suche nach den besten einheimischen Spezialitäten, den authentischsten Restaurants und dem leckersten Street Food. Und sowohl in Barcelona, als auch in Mexiko, gibt es davon jede Menge! Aber wo schlemmt es sich besser und günstiger?

Spanisch lernen in Barcelona heißt vor allem: Tapas schlemmen bis zum Umfallen.
Spanisch lernen in Barcelona heißt vor allem: Tapas schlemmen bis zum Umfallen.

Starten wir mit Spanien. Spanisch lernen in Barcelona eröffnet dir geradezu gigantische kulinarische Möglichkeiten. Warum? Weil du aufgrund des Sprachkurses vermutlich länger in der City sein wirst als klassische Tourist*innen. Heißt: Viel Zeit zum Entdecken und Testen der besten Food Hotspots!

In Katalonien sind jede Menge kulinarischer Köstlichkeiten beheimatet. Über die Landesgrenzen Spaniens hinaus ist Barcelona vor allem für zwei Spezialitäten bekannt: Katalanische Paella und eine schier endlose Auswahl an heißen und kalten Tapas!

Believe it or not: In Barcelona ist ein ganzer Straßenzug kulinarischen Erlebnissen mit Tapas gewidmet. Und zwar Carrer Blai im Stadtteil Poble Sec. Tapas, also kleine Happen auf Tellerchen oder mit Spießchen (Pinchos genannt) angerichtet, werden hier im Akkord frisch zubereitet und über die Ladentheke gereicht. Das Sortiment reicht von vegetarisch, über Fisch bis Fleisch und sogar süß und lässt wirklich keine Wünsche offen.

Zum Umfallen ist hier nicht nur die Menge, sondern auch der Preis. Denn in den Tapas Bars im Carrer Blai gibt’s die kleinen Häppchen zum Einheimischenpreis: Von 1 bis maximal 3,50 Euro pro Stück, je nach Belag. Nicht zu vergleichen mit den Touristenfallen rund um die berühmt-berüchtigte Straße La Rambla. Zum Runterschwemmen der Häppchen eignet sich Sangria, der in Barcelona quasi Standardgetränk ist, wie in Deutschland das Bier. Leckerlevel: 10 von 10!

spanisch lernen in barcelona pinchos
Eat till you drop! Das Mottos der Tapas Bars in Carrer Blai, Barcelona.

Die frischen Zutaten für Tapas, Pinchos und auch Bocadillos – belegte Sandwiches Barcelona-Style – kommen übrigens aus einer von Barcelonas Markthallen mit täglich frischen Produkten. La Boqueria ist die wohl bekannteste Halle des Glücks, in der das Herz jedes Food Lovers höher schlägt.

Dort gibt’s übrigens auch weitere katalanische Leckerbissen: Gazpacho, eine kalt servierte Suppe, Tortilla de Patatas, ein gigantisches Omelette aus Ei und Kartoffeln, die katalanischen Würstchen Butifarra und natürlich Crema Catalana, eine Art Pudding mit fester Karamellschicht, der traditionell als Nachspeise gegessen wird.

Bleibt festzuhalten: Barcelonas Küche ist wirklich einzigartig lecker. Übrigens: Barcelona gilt sogar unter Gourmets als Trendmetropole Spaniens. Und wenn Spanisch lernen in Spanien auf deinem Plan nach dem Abi steht, dann solltest du unbedingt nach Barcelona kommen – und die dort heimische Regionalküche jeden Tag aufs Neue genießen.

Ein Mittagessen mit traditioneller Vorspeise, Hauptspeise und Dessert gibt’s in den lokalen Markthallen übrigens schon für 10-12 Euro. Frischer Fisch inklusive. Spanisch lernen in Barcelona geht also nicht nur ins Gehirn, sondern auch durch den Magen. 🙂

Weiter nach Guanajuato. Was erwartet dich kulinarisch, wenn du dich für Spanisch lernen in Mexiko entscheidest? Ich würde mal behaupten, dass das, was in Barcelona die Tapas, in Mexiko die Tacos sind. Nämlich vor allem: Kleine Happen, die es in fast endlosen Variationen gibt und die einfach jede*r gerne und ständig isst!

Das absolut Beste beim Spanisch lernen in Mexiko: Jeden Tag frische Tacos zum Spottpreis von 1 Euro.
Das absolut Beste beim Spanisch lernen in Mexiko: Jeden Tag frische Tacos zum Spottpreis von 1 Euro.

Auch bei den Tacos gilt: Sie sind immer frisch zubereitet und zum Spottpreis von umgerechnet 1 Euro zu haben. Tacos gibt’s in allen möglichen Variationen, vegetarisch oder mit Fleisch und vor allem mit extrem leckeren Dips und immer frischen Limetten. Aber Achtung: Tacos können schnell extrem scharf werden, nämlich dann, wenn du dich in den Soßen vergreifst und versehentlich den frischen Chili-Dip erwischst. Also, watch out!

Generell gilt: Wer keine Schärfe verträgt, sollte in Mexiko immer auf der Hut sein. Denn die kleinen grünen und roten Chilischoten verstecken sich überall – auch da, wo du niemals mit ihnen rechnen würdest. In harmlos aussehenden Süßigkeiten zum Beispiel. In Nachspeisen, Soßen und gehäckselt und dann hinterlistig eingebettet in Enchiladas, die leckeren mexikanischen Maistortillas mit deftiger Füllung.

Ein anderer, typisch mexikanischer Verkaufsschlager sind Tamales. Das sind Rollen aus Maisteig, gefüllt mit Fleisch oder vegetarisch und in Pflanzenblätter gerollt. Zu haben an Straßenständen für 1 Euro das Stück. Tamales sind in vielen Ländern Zentral- und Südamerikas bekannt und es gibt verschiedene nationale Variationen, beispielsweise in Peru, Kolumbien oder eben Mexiko.

Meine Sprachschule in Mexiko hatte immer einen Tipp, wo man abends die leckersten Tamales genießen konnte. Denn die Verkaufsstände mit frischen, hausgemachten Tamales rollten erst abends an und positionierten sich immer da, wo gerade Musik oder sonstiges Entertainment unter freiem Himmel stattfand.

Auch typisch mexikanisch: Kaktus gegrillt. Kein Scherz. Danach wird er in Scheiben geschnitten und als Tacos de Nopales, Kaktus-Tacos, serviert.
Auch typisch mexikanisch: Kaktus gegrillt. Kein Scherz. Danach wird er in Scheiben geschnitten und als Tacos de Nopales, Kaktus-Tacos, serviert.

Insgesamt gibt es in Mexiko viele traditionelle Gerichte auf Maisbasis. So wie die eben schon erwähnten Tacos und Enchiladas. Aber auch Chilaquiles, ein traditionelles Frühstücksgericht auf der Basis frittierter Maistortillas. Mais gibt es in Mexiko generell in allen möglichen Varianten und Farben.

Extrem lecker ist auch folgende Kreation aus Mais, die ebenfalls an Straßenständen verkauft wird: XXL-Maiskörner, fluffig weichgekocht, reingepackt in einen Pappbecher und angerichtet mit frischem Limettensaft, Mayonnaise, Gewürzen und natürlich Chiliflocken (die ich aber abbestellt habe). Das Ganze zum Löffeln für 1,50 Euro. Richtig lecker!

Eine süße Leckerei, die es in Mexiko fast überall gibt und die auch keine Schärfeüberraschung birgt, sind Churros. Die frittierten Teigwürste sind ein beliebter Snack, den man oft an Straßenständen findet. Dort werden sie mit Zucker und Zimt bestreut und in einer Papiertüte mit mehreren Churros verkauft.

Woher die Churros ursprünglich kommen, darüber streiten Mexikaner und Spanier. Aufgrund der spanischen Eroberung Mexikos ist aber anzunehmen, dass die Churros zuerst in Spanien entstanden und dann nach Mexiko eingeführt wurde. Ist aber eigentlich auch egal. Denn heute das ist Schnabulieren von Churros an irgendeinem Straßenstand ein authentisch mexikanisches Erlebnis.

Und wenn du über Spanisch lernen in Mexiko nachdenkst, dann werden Churros zu deinen absoluten kulinarischen Highlights gehören. Obwohl Guanajuato ein kleines Städtchen ist, waren Churros mit Zimt und Zucker auch hier an jeder Ecke und auf dem Markt zu haben – für umgerechnet wenige Euro.

Wer schärfeempfindlich ist, muss sich in Mexiko kulinarisch in Acht nehmen. Einzig und allein die Churros sind safe nicht scharf. ;-)
Wer schärfeempfindlich ist, muss sich in Mexiko kulinarisch in Acht nehmen. Einzig und allein die Churros sind safe nicht scharf. 😉

Auch Barcelona hat übrigens einen bekannten Churros-Laden im Barri Gòtic, die Xurreria in Banys Nous, vor der sich tagsüber lange Schlangen bilden. Auch hier ploppen die dünnen Würste aus Brandteig im Akkord ins brodelnde Fett – und sind in wenigen Minuten ready to enjoy.

Was ist also das Fazit zum Thema Local Food und Spezialitäten, wenn du überlegst, ob du eine Sprachschule in Barcelona oder doch lieber eine Sprachschule in Mexiko wählen solltest? Wo schmeckt es besser, wo ist es günstiger? Also, Essen ist bekanntlich immer subjektiv und nicht alle Menschen mögen dieselben Leckereien.

Was ich aber festhalten will, ist: Die Auswahl an Gerichten und kulinarischen Variationen ist in Barcelona wesentlich höher als in Guanajuato. Die katalanische Küche ist insgesamt abwechslungsreicher als die mexikanische. In Mexiko läuft man Gefahr, irgendwann keine Maisfladen, Tacos oder andere Maisvariationen mehr sehen zu können. In Barcelona hingegen wird es einem kulinarisch gesehen einfach nie langweilig.

Preislich hat allerdings Mexiko die Nase vorn. Denn ein Gericht im Restaurant gibt’s hier schon für 5 Euro; in Barcelona ist das nicht drin. Außerdem sind Street-Food-Stände in Mexiko weit verbreitet – und da lässt es sich schon für 1-2 Euro richtig gut schlemmen!

Kategorie 7: Ausflüge & Nightlife

Kommen wir zu unserer letzten Kategorie im großen DOWHATYOULOVE-Vergleich Spanisch lernen in Barcelona versus Spanisch lernen in Mexiko. Generell gilt: Sowohl meine Sprachschule in Barcelona, als auch meine Sprachschule in Mexiko, hatten an mehreren Nachmittagen unter der Woche und auch immer mal wieder samstags Ausflüge oder andere Aktivitäten für ihre Sprachschüler*innen im Angebot.

In Mexiko bin ich außerdem auf eigene Faust mit dem Bus zu einem Tagestrip in die Umgebung von Guanajuato gestartet. In Barcelona habe ich mich in den Zug gesetzt und bin an den Strand nach Sitges gefahren. Was war besser und wo ist in Sachen Nightlife mehr geboten? Starten wir in Guanajuato.

Die Aktivitäten, die man tagsüber in Guanajuato unternehmen kann, sind hauptsächlich Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten in und und um Guanajuato selbst. Denn Guanajuato besitzt historische Kathedralen und diverse Museen. Auch die Universität von Guanajuato zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.

Aussicht über Guanajuatos historische Altstadtdächer bei Nacht: priceless!
Aussicht über Guanajuatos historische Altstadtdächer bei Nacht: priceless!

Es gibt eine History Walking Tour, bei der man alles über die Geschichte dieses hübschen Städtchens lernt. Außerdem hat Guanajuato eine Anhöhe, die als Aussichtsplattform mit geradezu spektakulärem Blick über Guanajuato aufwartet und vor allem bei Nacht märchenhaft ist.

Die Hauptattraktion von Guanajuato ist aber eine andere: El Museo de las Momias de Guanajuato. Eine Mumien-Dauerausstellung. Und so makaber es auf den ersten Blick scheinen mag – die Mumienausstellung ist meiner Meinung nach das Must-See in Guanajuato. Ich jedenfalls war geradezu beeindruckt von diesen Mumien, denn so gut erhaltene Leichen hatte ich bis dato noch nie gesehen. Das Mumien-Museum ist sogar über den Bundesstaat Guanajuato hinaus bekannt.

Was das Nachtleben in Guanajuato betrifft, so ist es hier eher gechillt. Es gibt einige Bars mit teilweise spektakulären Dachterrassen, bei denen sich ein paar Drinks definitiv lohnen. Ansonsten gibt es Entertainment und Musik auf den öffentlichen Plätzen, wo sich auch die Einheimischen tummeln. Hier und da wird in Bars auch getanzt, aber die Anzahl richtiger Clubs ist in Guanajuato eher gering.

Da Guanajuato eine Universitätsstadt mit vielen Studierenden ist, gibt es umheimlich viele private Hausparties. Die Chance, beim Spanisch lernen in Mexiko bzw. in Guanajuato zu einer mexikanischen Hausparty eingeladen zu werden, ist übrigens gar nicht so gering. 😉

Aus Guanajuato weg kommt man prinzipiell nur mit dem Überlandbus. Ein Tagestrip lohnt sich nach San Miguel de Allende, eine Stadt, die UNESCO-Weltkulturerbe ist, und durch die es sich wunderbar schlendern und hübsche Bauwerke bewundern lässt.

Diesen Tagesausflug habe ich auf eigene Faust am Wochenende gemacht und war sehr begeistert. Insgesamt sind die Ausflugsmöglichkeiten um Guanajuato herum jedoch etwas limitiert, da nicht alle Busstrecken innerhalb Mexikos sicher sind. Und auch, weil die Distanzen in Mexiko einfach riesig sind. Manche Ziele wären zwar sicher anzusteuern, aber dann wiederum zu weit entfernt, als dass sich ein Ausflug für einen Tag lohnen würde.

Spanisch lernen in Barcelona bietet abends vor allem eins: Unzählige Möglichkeiten zum Ausgehen.
Spanisch lernen in Barcelona bietet abends vor allem eins: Unzählige Möglichkeiten zum Ausgehen.

Barcelona hingegen ist in Sachen Nachtleben eine ganz andere Nummer. Die Stadt in Katalonien ist geradezu buzzing with nightlife – so sehr, dass das Nachtleben Barcelonas sogar über die Grenzen Spaniens hinweg bekannt ist. Barcelona beheimatet einige weltberühmte Clubs, Bars und Diskotheken. Und obwohl Barcelona nach Madrid nur die zweitgrößte Stadt Spaniens ist, ist es insgeheim die Nummer 1 in Sachen Nachtleben. In Barcelona kann man nächtelang durchtanzen und bis zum Sonnenaufgang feiern.

Der Opium Club Barcelona direkt am Strand gehört zu jenen Szenetreffpunkten, die Partygänger*innen weltweit begeistern. Wo die angesagtesten internationalen DJs und Künster*innen ein- und ausgehen. Gleiches gilt für den Carpe Diem Club, der beim Opium direkt um die Ecke ist.

Abgesehen von Weltklasse-Clubs bietet Barcelona unzählige Tapas Bars, Cocktail Bars und Restaurants zum Schlemmen, Chillen und Feiern. Und nicht nur das!

No comment ;-)
No comment 😉

Von Barcelona aus kann man unzählige Ausflüge in die Region machen. Zum Strand oder auch in anderen Städte, denn Barcelona ist in alle Himmelsrichtungen mit Bussen und Zügen angebunden. Das Strandstädtchen Sitges ist etwa 45 Minuten per Bahn von Barcelona entfernt und super leicht und bequem erreichbar. Ein extrem lohnender Tagesausflug.

Insgesamt bleibt festzuhalten: Wenn du dich ins Nachtleben stürzen willst, hat Barcelona die Nase vorn. Und auch in Sachen Ausflüge hat Barcelona mehr zu bieten als Guanajuato. Was einfach daran liegt, dass Barcelona eine Großstadt ist und sehr gut angebunden an seine Umgebung. Und daran, dass die Entfernungen in Europa generell andere sind als in Mexiko. Hier kommt man einfach viel schneller von A nach B.

Barcelona vs. Mexiko – Gesamtkosten & Gesamterlebnis

So, Freund*innen der Auslandsabenteuer! Kommen wir zu dem Teil, der dir helfen soll, eine optimale Entscheidung für dich zu treffen, wenn du zum Spanisch lernen in die Welt hinausziehen willst. Was ist besser? Spanisch lernen in Barcelona oder Spanisch lernen in Mexiko? Wo kannst du mehr erleben und was ist günstiger? Zeit für den Kassensturz!

Für drei Wochen Spanisch lernen in Barcelona habe ich Folgendes ausgegeben: 100 Euro für den Flug mit Lufthansa hin und zurück, 660 Euro für mein Zimmer in der Selbstversorger-WG und 550 Euro für den Sprachkurs. Für meine Mahlzeiten, also Frühstück, Mittagessen und Abendessen, habe ich etwa 25 Euro täglich ausgeben, für drei Wochen also 525 Euro. Insgesamt kosteten mich drei Wochen Spanisch lernen in Barcelona also 1.835 Euro.

Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko - was ist günstiger und besser?
Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko – was ist günstiger und besser?

Für drei Wochen Spanisch lernen in Mexiko hatte ich folgende Ausgaben: Einen Hin- und Rückflug nach Mexiko Stadt mit Iberia für 720 Euro. Dazu kam die Busfahrt nach Guanajuato für 40 Euro hin und zurück. Der Sprachkurs kostete 450 Euro und mein Aufenthalt bei Teresa inklusive Frühstück und Mittagessen 570 Euro. Da ich mich selbst nur noch um mein Abendessen kümmern musste, für das ich etwa 7 Euro pro Tag ausgab, beliefen sich meine Essenskosten auf 147 Euro. Drei Wochen Spanisch lernen in Mexiko kosteten mich also 1.927 Euro.

Preislich sind Mexiko und Barcelona also fast gleich auf. Aber was war insgesamt das bessere Erlebnis?

In der Kategorie Anreise inkl. Komfort hat Barcelona definitiv die Nase vorn. Die Anreise ist kurz und unkompliziert und kann auch spontan gebucht werden. Außerdem geht’s nach Barcelona auch easy mit dem Zug.

In der Kategorie Stadterlebnis sind für mich Guanajuato und Barcelona gleich auf. Beide Städte ticken komplett unterschiedlich und sind deshalb nicht vergleichbar. Barcelona punktet als pulsierende Metropole mit einem großartigen Kulturangebot. Guanajuato besticht durch seine entspannte Atmosphäre, seine bunten Gassen und seinen familiären Vibe. Hier liegt es an dir, was dir persönlich besser gefällt.

In der Kategorie Sprachschule, Kurse und Unterrichtsniveau gab es zwischen Barcelona und Guanajuato keinen Unterschied. Sowohl die Sprachschule in Barcelona, als auch die Sprachschule in Mexiko hatten tolle Lehrer*innen, einen guten Kursplan und kleine Gruppen, in denen ich super lernen und mein Spanisch verbessern konnte.

Sowohl die Sprachschule in Barcelona, als auch die in Mexiko boten ein tolles Spracherlebnis.
Sowohl die Sprachschule in Barcelona, als auch die in Mexiko boten ein tolles Spracherlebnis.

In der Kategorie Unterkunft ist für mich Guanajuato ganz klar der Sieger. Das Erlebnis bei Teresa und ihrer Familie war viel besser als die Sprachschul-WG in Barcelona, bei noch dazu günstigerem Preis. Die mexikanische Gastfamilie hat extrem zu einem tollen Gesamterlebnis in Mexiko beigetragen und ich würde sie jederzeit wieder buchen.

In der Kategorie Sicherheit liegt für mich ebenfalls Guanajuato vorne. Obwohl ich mich auch in Barcelona nie unsicher gefühlt habe, ist die Kleinkriminalität in Form von Diebstahlsdelikten in Barcelona wesentlich höher als in Guanajuato. Entspannter abends durch die Stadt schlendern ließ es sich für mich in Guanajuato.

Mein persönlicher Punkt in der Kategorie Local Food & Spezialitäten geht an Barcelona. Die katalanische Küche hat einfach Leckereien bis zum Umfallen zu bieten. Hier wird es nie langweilig, während man in Mexiko irgendwann keine Gerichte aus Mais oder Maismehl mehr sehen kann (so sehr ich Tacos liebe).

In der Kategorie Ausflüge ist mir die Entscheidung nicht ganz so leicht gefallen. Der Punkt fürs Nightlife geht jedoch eindeutig an Barcelona, weswegen Barcelona auch in dieser Kategorie die Nase vorn hat.

Das Ergebnis im großen DOWHATYOULOVE-Vergleich Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko


Barcelona und Guanajuato liegen in zwei Kategorien gleich auf (Stadterlebnis und Sprachschule). Darüber hinaus punktet Guanajuato in den Kategorien Sicherheit und Unterkunft. Barcelona hat in den Kategorien Anreise, Ausflüge & Nightlife und Local Food & Spezialitäten die Nase vorn.

Ein knapper Sieg für Barcelona mit 5:4! Den einen Punkt Unterschied kann man doch eigentlich vernachlässigen, oder? Für mich jedenfalls war sowohl Spanisch lernen in Barcelona, als auch Spanisch lernen in Mexiko ein unvergessliches Erlebnis. Und beide Aufenthalte haben bis heute ein kleines Stück von sich in mir zurückgelassen.

Mit meiner mexikanischen Gastfamilie und Teresa bin ich bis heute in Kontakt. Sie erzählt mir immer, woher ihre neuen Sprachschüler*innen kommen. Ich habe ihr versprochen, sie bei nächster Gelegenheit wieder in Guanajuato zu besuchen, um mit ihr und ihrer Tochter in ihrem Lieblingsrestaurant Tacos zu essen.

Nach Barcelona komme ich seit meinem Sprachkurs regelmäßig zurück. Um Tapas in Carrer Blai zu schlemmen, mit dem Fahrrad über die palmengesäumte Strandstraße der Barceloneta zu düsen und mich in den Altstadtgassen treiben zu lassen.

Ich bin damals übrigens nicht nur für die drei Wochen Sprachkurs nach Mexiko geflogen. Meine mexikanische Freundin Cinthya feierte ihre Hochzeit im mexikanischen Puebla und ich war eingeladen. Nach ihrer Hochzeit reiste ich weiter nach Guanajuato, um dort Spanisch zu lernen.

Merke also: Wenn du ohnehin einmal in Mexiko bist, plane einen Stopp in dem wunderschönen Städtchen Guanajuato ein. Selbst ein paar Tage lohnen sich! Und die Mumien-Ausstellung nicht vergessen! 😉

Du hast Lust auf mehr Themen im Blog? Schreib mir: hi@dowhatyouloveacademy.de. Bald kannst du hier übrigens auch ein kostenloses Kennenlernen mit mir buchen, bei dem du mir all deine Auslandsfragen stellen kannst. Um dich für einen Slot vorzumerken, schreib mir jetzt eine Mail. Bis bald!

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