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Travel like a local: Meine 5 Tipps für ein großartiges Auslandserlebnis


„Travel like a local“ – so lautet mein Reisemotto, wenn ich in die Welt hinausziehe. Völlig egal übrigens, wo genau ich auf Abenteuerreise unterwegs bin. Und ich bin davon überzeugt, dass dir die Grundidee von Travel like a local dabei helfen wird, das absolut beste aus deinem Auslandsjahr nach dem Abi herauszuholen. Und natürlich auch aus jeder einzelnen Reise, die du in Zukunft machen wirst.

Deshalb will ich dir hier fünf Tipps aus meiner Reiseideen-Sammlung vorstellen, mit denen auch du ein echter Profi in Sachen Travel like a local wirst!

Was bedeutet Travel like a local?

Bei Travel like a local geht es darum, als Reisender bzw. ausländischer Gast wirklich in die Kultur eines Landes einzutauchen und ein Land, seine Bräuche und Menschen mit Neugier und einem offenen Herzen kennenzulernen.

Das Ziel ist es, am Ende des Aufenthalts ein echtes Erlebnis gehabt zu haben. Gelernt zu haben, wie ein Land tickt, was dort eigentlich los ist und schlussendlich: Um ein kleines Stück der Welt mit nach Hause nach Deutschland zu nehmen und an der Reise – oder dem Aufenthalt allgemein – gewachsen zu sein.

Die meisten Menschen haben nie Auslandserfahrungen, die ich unter dem Motto „Travel like a local“ verbuchen würde. Denn sie sind und bleiben auf Lebzeit Tourist*innen. Und das ist für viele Menschen auch in Ordnung so.

Denn es geht ihnen nicht wirklich darum, ein fremdes Land zu verstehen und den Vibe, die Kultur und die Mentalität eines Landes mitzukriegen. Für sie steht das Ausland generell für Urlaub und das ist auch völlig okay so.

Travel like a local oder travel like a tourist? Was ist dir lieber?
Travel like a local oder travel like a tourist? @Jaisalmer, Indien.

Das ist allerdings nicht die Idee von Travel like a local. Denn der Grundgedanke von Travel like a local ist es, ein fremdes Land aus der Perspektive eines Einheimischen zu erleben. Es geht also um wesentlich mehr, als sich in einem Partybus auf Malle vom Strand zur Bar chauffieren zu lassen.

Es geht um mehr, als mit einer deutschen Reisegruppe in Australien die nächste Koala-Aufzucht an der Gold Coast zu besuchen. Es geht um mehr, als in Thailand im German Beergarden zu sitzen, weil’s da so lecker ist (not!). Es geht um mehr, als jeden Tag die Sehenswürdigkeiten Pekings bei TripAdvisor abzuklappern und zur Erholung bei Starbucks abzusteigen.

Ich denke, du verstehst, was ich meine. Was Travel like a local nicht ist, ist der Partyurlaub in Kroatien und die All-inclusive-Reise nach Indien. Auch die Kreuzfahrt zählt nicht dazu. All das ist Tourismus. Und dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn man einfach mal zwei Wochen raus will aus Deutschland. Aber um ein fremdes Land wirklich kennenzulernen – dazu sind all diese Reisekonzepte völlig ungeeignet.

Aber wie klappt nun der „echte“ und wahrhaftige Einblick in eine fremde Kultur? Mit den folgenden fünf Tipps! Allesamt rausgekramt aus meiner Weltenbummlerinnen-Ideenkiste. Und wenn du mit dem Gedanken spielst, nach dem Abi die beste Zeit deines Lebens zu haben und in ein Auslandsjahr zu starten, dann habe ich hier die 5 besten Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi für dich! Aber jetzt geht’s erstmal los mit Travel like a local! 🙂

*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.

Tipp 1: Buche einen Homestay

Schon bei der Buchung deiner Unterkunft im Ausland kannst du die Weichen dafür stellen, wie viel du von deinem Gastland während deines Aufenthalts mitbekommen wirst und willst. Hotels und Hostels rangieren ganz am Ende der Authentizitätsskala. Denn hier bist du Touristin, mehr nicht.

Hotels sind nicht dafür gemacht, um etwas vom Land und seinen Leuten zu erfahren. Das fängt am perfekt englischsprachigen Empfang an und hört beim internationalen Buffet Breakfast auf.

Ich persönlich versuche generell einen Bogen um Hotels zu machen. Der anonyme Einheitsbrei, den man in Hotels serviert bekommt, ist sein Geld selten wert, finde ich. Außerdem unterstütze ich auf Reisen lieber kleine einheimische Betriebe als internationale Hostels oder Hotelketten. Ich halte im Ausland deshalb immer Ausschau nach einem sogenannten Homestay.

Travel like a local in China: Wähle einen Homestay statt eines Hotels.
Homestay statt Hotel! @Peking, China.

Was ist das Coole am Homestay? Ein Homestay ist eine der besten Möglichkeiten, um in das Familienleben von locals, also Einheimischen, hautnah einzutauchen. Nirgendwo bist du näher dran am echten Alltag, wie er sich in deinem Gastland eben abspielt.

Beim Homestay übernachtest du bei einer Familie, die meist ein oder zwei Gästezimmer in ihrem Privathaus vermietet. Hier gibt’s also keine Massenabfertigung wie in Hotels oder Herbergen. Und was den Preis betrifft: Der Homestay ist viel, viel günstiger als ein klassisches Hotelzimmer. Manchmal ist er sogar billiger als ein Bett in einem miefigen Mehrbett-Hostelzimmer.

Noch was Tolles beim Homestay: Es ist nicht anonym. Sogar ganz im Gegenteil. Dadurch, dass immer nur wenige Gäste gleichzeitig da sind, gibt es jede Menge Gelegenheiten für spannende Gespräche mit der Gastfamilie. Je nach Land kann der Komfort im Homestay durchaus unter dem sein, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Das tut dem Erlebnis aber keinen Abbruch. Der Homestay bleibt dann umso länger in Erinnerung.

Bei meiner Ankunft im Homestay in der Nähe von Peking hat mich meine chinesische Gastfamilie schon erwartet. Und da ihr Haus in the middle of nowhere war, haben sie mich an der öffentlichen Bushaltestelle eingesammelt. Einen solchen Service bieten Hotels nicht.

Beim Homestay wird immer frisch gekocht!
Beim Homestay wird immer frisch gekocht!

Außerdem gab’s jeden Tag eine Fülle von Essen – drei Mahlzeiten pro Tag, selbstgekocht, mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten. Ich durfte mit in der Küche stehen und beim Kochen zusehen. Wir haben gemeinsam gegessen und abends hat die Familie Mahjong gespielt. All das mit Blick auf die berühmte Chinesische Mauer. Näher dran an der Kultur geht kaum.

Übrigens: Eine gewisse Sprachbarriere ist bei Travel like a local Teil des Deals! Denn wer als Ausländer*in ein Land mit den Augen eines Einheimischen entdecken will, versteht halt einfach oftmals nix. Und auch ich habe bei meinem Homestay in China auf sprachlicher Ebene gar nichts verstanden.

Mein Chinesisch war zu schlecht und meine Gastfamilie sprach kein Englisch. Funktioniert hat die Kommunikation trotzdem perfekt. Einfach nur mit Lächeln, Deuten, Mimik und Gestik. Learning: Mehr braucht es eigentlich nicht, um sich zu verstehen und in einem fremden Land eine fantastische Zeit zu haben.

Travel like a local Tipp 1: Der Homestay.
Travel like a local Tipp 1: Der Homestay. @Peking, China.

Tipp 2: Nimm dir einen local guide

Um ein fremdes Land wirklich kennenzulernen, reicht es nicht, einfach nur die Sehenswürdigkeiten abzuklappern. TripAdvisor rockt, wenn du ein Wochenende in einer fremden Stadt bist und dir einen Überblick verschaffen und die Hauptattraktionen sehen willst.

Wenn du mehr Zeit als ein paar Tage hast oder sogar ein ganzes Jahr im Ausland verbringst, dann such dir einen local guide. Mit ihm oder ihr kannst du das Land optimal entdecken – und du erfährst dabei viel mehr als das Baujahr irgendeiner Sehenswürdigkeit, das du dir genauso gut ergooglen kannst. Dafür brauchst du wirklich keinen guide.

Wer eignet sich also als local guide und was bringt er dir? Die besten local guides sind immer einheimische Bekannte oder Freund*innen. Oder die eigene Gastfamilie. Denn sie kennen dich, wissen, was dich interessiert und haben die spannendsten Geschichten parat.

Travel like a local Tipp 2: Der local guide.
Travel like a local Tipp 2: Der local guide. @Peking, China.

Sie zeigen dir die Ecken ihrer Heimat, die in keinem Reiseführer stehen. Sie erzählen dir, was ein regulärer Reiseleiter oder Tour Guide entweder nicht weiß oder nicht als erzählenswert empfindet. Sie führen dich in die besten Restaurants, die eben nur Einheimische kennen. Und genau so lernst du ein Land und seine Kultur richtig kennen. Abseits der Touristenpfade.

Und wenn du keine Freundinnen in anderen Ländern hast – relax! Denn da die meisten Menschen stolz auf ihr Heimatland und ihre Kultur sind, ist es gar nicht schwer, einfach so einen local guide zu finden. Denn im Prinzip eignet sich jeder Mensch als local guide.

Oftmals reicht es schon, eine*n Einheimische*n spontan zu bitten, einem ein bisschen die Gegend zu zeigen. Und aus einer kleinen Runde wird plötzlich ein großer Stadtspaziergang mit Stopp am Straßenimbiss, bei dem man jede Menge erfährt.

Fun Fact: Bisher hat mich mit der Bitte, mir doch ein bisschen was von der Stadt zu zeigen, noch nie jemand abblitzen lassen. Einzige Ausnahme: Derjenige hatte in dem Moment tatsächlich keine Zeit für eine City Tour. Und oft waren es wirklich komplett Fremde, die ich zum Beispiel auf einem Markt getroffen habe und die mir im Anschluss ihre Heimat gezeigt haben. Hier gilt wie so oft im Leben: Offenheit, Interesse und ein klein bisschen Mut zahlen sich definitiv aus!

Auf der Chinesischen Mauer - ganz ohne Touristenmassen, dank Opa und Oma im Homestay.
Auf der Chinesischen Mauer – ganz ohne Touristenmassen! Dank Opa und Oma im Homestay.

Wer ohnehin einen Homestay gebucht hat, sollte seine Gastfamilie als local guides nutzen, denn dafür eignet sie sich geradezu phänomenal. Auch hier gilt: Fragen kostet nichts. Es eröffnet dir aber gleichzeitig eine fantastische Chance auf einen echt tollen Einblick in dein Gastland.

Und das beste an deinen persönlichen local guides ist: Du musst sie nicht mit einer Touristenhorde teilen, sondern hast sie ganz für dich alleine! So macht Travel like a local doch gleich doppelt Spaß!

Tipp 3: Mach einen Kochkurs

Eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen auf Reisen ist: Essen! Natürlich einheimische Leckereien. Deshalb ist es mir immer wichtig, im Ausland die besten Restaurants, Märkte und Straßenstände ausfindig zu machen. Und zwar genau die, wo die Einheimischen zum Essen hingehen.

Schließlich will ich jeden Tag etwas Neues ausprobieren und ich will essenstechnisch nicht reinfallen. Denn meine Laune sinkt ins Bodenlose, wenn ich schlechtes Essen erwische. Dann ist der Rest des Tages stimmungsmäßig gelaufen. Es gibt einige Fotos von meiner schlechten Laune über einem Essens-Fail im Ausland, die ich dir aber an dieser Stelle ersparen will.

Deutsche Restaurants und US-Fast Food im Ausland sind übrigens ein absolutes No-Go. Die haben mit Travel like a local genauso wenig zu tun wie McDonald’s mit Indien oder Starbucks mit Thailand. Um deutsches Essen zu essen, hättest du auch direkt zu Hause bleiben können. Dort wäre es leckerer und zudem preiswerter.

Travel like a local Tipp 3: Der Kochkurs.
Travel like a local Tipp 3: Der Kochkurs. @Melaka, Malaysia.

Wer also einheimisches Essen liebt, für den ist der Kochkurs im Ausland ein absolutes Must-do! Cooking Classes gibt es mittlerweile fast überall und sie sind phänomenal, um die Esskultur eines Landes kennenzulernen. Abgesehen davon ist es natürlich cool, wenn man sein lokales Lieblingsgericht später auch daheim in Deutschland zubereiten kann.

Oft sind es kleine Guest Houses oder Homestays, die Cooking Classes direkt bei sich in der Küche anbieten. Und das sind auch die besten Kochkurse! Die Gastfamilie besorgt die Zutaten, kocht, erklärt und als Kochkurs-Teilnehmerin darfst du mithelfen und lernen, dir Notizen und Fotos machen.

In der Regel stehen fünf bis zehn verschiedene Gerichte auf dem Kursplan. Oft sind das genau die lokalen Spezialitäten, für die das Land auch über die eigenen Grenzen hinaus bekannt ist.

In Thailand zum Beispiel steht auf jedem Kochkurs-Menü ein Thai-Curry. In Indonesien ist es das berühmte Reisgericht Nasi Goreng. Und in Indien lernt man in jedem Kochkurs, wie traditionelles indisches Naan-Brot hergestellt wird.

Die Gerichte in Malaysia haben indische und chinesische Einflüsse.
Die Gerichte in Malaysia haben indische und chinesische Einflüsse.

Das Tolle am Kochkurs ist der Einblick in die einzigartigen Gewürze des Landes und die traditionellen Zubereitungsarten, die oft sehr anders sind als in Deutschland. Und wenn man bei einer Familie zu Hause kocht, dann ist das natürlich nochmal ein ganz besonderes Erlebnis.

Der Kochkurs ist auch ein tolles Community Event. Denn am Ende des Kurses essen alle Köch*innen und Kochkurs-Schüler*innen gemeinsam die selbst zubereiteten Gerichte. Nach so einer Cooking Class ist übrigens noch nie jemand hungrig nach Hause gegangen. Denn es wird prinzipiell mehr gekocht, als gegessen werden kann.

So zumindest meine Erfahrung in Thailand, Indien, Malaysia und auf Bali. Ach ja, am Ende gibt’s für gewöhnlich alle Rezepte des Kurses als kleines Booklet zum Mitnehmen. Damit das Nachkochen in Deutschland auch gelingt.

Du siehst: Da das Reisen, genauso wie die Liebe, immer auch durch den Magen geht, sollte ein Kochkurs definitiv auf deiner Travel-like-a-local-Reiseliste stehen!

Travel like a local bedeutet eben auch: Einheimisches Essen genießen und vielleicht auch kochen lernen.
Homemade Food Happiness!

Tipp 4: Leih dir ein Fahrrad aus

Die Idee von Travel like a local ist mitunter, genau in die Ecken zu kommen, wo normale Tourist*innen nicht hin kommen. Sprich, Viertel zu entdecken, die „off the beaten track“, also abseits der Touristenpfade, liegen.

Eine Möglichkeit, das zu tun, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Je nach Land ist das jedoch eventuell nicht so praktisch. Vor allem dann nicht, wenn du die Landessprache nicht beherrschst und Angst hast, in the middle of nowhere verloren zu gehen.

Meiner Erfahrung nach passiert das jedoch eher selten. Denn im Notfall gibt es immer Menschen, die so viel Englisch sprechen, dass sie verirrten Ausländer*innen den Weg zurück nach Hause, in die Stadt oder in ihre Unterkunft zeigen können.

Ich kann aber nachvollziehen, dass die Hürde, irgendwo auf der Welt in einen öffentlichen Bus zu steigen, eher hoch ist. Vor allem, weil wir als Deutsche eine englische Beschilderung benötigen, um eigenständig navigieren zu können. Die gibt’s in vielen Ländern einfach nicht.

Deshalb ist der beste Weg, um selbständig Ecken und Viertel zu erkunden: Mit dem Fahrrad! Das gilt für egal welches Land. Ausleihen kann man ein Rad oft in der eigenen Unterkunft oder in Bike Rental Shops.

Travel like a local Tipp 4: Rent a bike und düse los!
Travel like a local Tipp 4: Rent a Bike. @Pingyao, China.

Als Faustformel gilt: Wo es Bike Rental Shops gibt, ist es in der Regel auch sicher genug, um Fahrrad zu fahren. Allerdings sollte man sich schon an die Sicherheitsempfehlungen des Personals im Bike Shop halten. Sie kennen die Do’s and Don’ts auf ihren eigenen Straßen.

Wer nicht direkt alleine losdüsen will, der kann sich auch einer Bike Tour anschließen. Das ist eine geführte Fahrradtour, die zum Warmwerden und für den ersten Überblick schon mal super ist. Danach kann man sich dann immer noch alleine ein Rad ausleihen und losfahren.

Das Fantastische am Fahrradfahren im Ausland ist, dass du dein eigenes Tempo bestimmen und immer dort stehenbleiben kannst, wo es dir gerade gefällt. Außerdem bist du mit dem Rad natürlich viel schneller unterwegs als zu Fuß.

Heißt: Du kannst an einem Tag viel mehr erleben. Und du kannst eben genau die Ecken sehen, die abseits der Touristenattraktionen liegen. Wo sich das wirkliche Leben abspielt. Dort gibt’s übrigens auch immer die besten Restaurants. Garantiert!

Travel like a local heißt für mich eben auch: Chefin über die eigene Zeit zu sein. Bestimmen zu können, wann ich was wo sehen will. Wann ich anhalten will und wann ich weiterfahren will. Diese Freiheit bietet das Fahrrad wie kein anderes Fortbewegungsmittel. Ich habe mir schon in vielen Ländern und Städten ein Fahrrad ausgeliehen und Travel like a local mit dem Rad betrieben. Und ich kann es absolut empfehlen!

Barcelona ist nur ein Beispiel einer Stadt, in der es sich fantastisch Fahrradfahren lässt – am Strand und durch die bunten Gassen der Altstadt. Ich komme normalerweise einmal im Jahr für ein langes Wochenende nach Barcelona. Dann leihe ich mir immer ein Fahrrad aus. So kann ich jedes Mal ein kleines Stückchen mehr von dieser schönen Stadt entdecken. Aber auch in Vietnam, Mexiko und China ist Fahrradfahren the way to go! Beziehungsweise: The way to travel like a local!

Augen auf bei der Wahl des Fahrrads! ;-)
Aber Augen auf bei der Wahl des Fahrrads! 😉

Ich bin übrigens bei weitem nicht die einzige mit einer Liebe zum Fahrradfahren im Ausland. Der Deutsche Anselm Pahnke ist 414 Tage lang auf seinem Fahrrad einmal quer durch Afrika gefahren. Durch 15 Länder, 15.000 Kilometer weit.

Und er hat aus dieser Reise einen wundervoll-berührenden Dokumentarfilm gemacht. Auch sein Film zeigt ziemlich eindrucksvoll: Das Fahrrad kann DER Schlüssel zum Herzen eines Landes oder sogar eines ganzen Kontinents sein. Wenn man sich draufsetzt – und losfährt!

Tipp 5: Nimm an einem Nachbarschaftsevent teil

Nachbarschaftsevents sind eine grandiose Möglichkeit, um den Vibe einer Stadt oder eines Viertels hautnah mitzuerleben. Da sich auf Nachbarschaftsevents eigentlich nur Einheimische tummeln, sind solche Events bei Travel-like-a-local-Fans extrem beliebt.

Die Klassiker unter den Nachbarschaftsevents sind Flohmärkte, Ausstellungen unter freiem Himmel und Straßenfeste. All die Events eben, wo die Nachbarschaft zusammenkommt und eine tolle Zeit hat. Oft verbunden mit hausgemachtem Essen oder noch besser: Mit Essen und Musik!

Da sich auf solche Events selten Tourist*innen verirren, ist es extrem einfach, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Als Ausländer*in fällt man auf Nachbarschaftsevents außerdem meistens auf – je nach Reiseland mal schneller und mal weniger schnell. Aber insgesamt schnell genug, um ruckzuck in Gespräche verwickelt zu werden und neue Bekanntschaften zu schließen.

Travel like a local Tipp 5: Nimm an Nachbarschaftsevents teil.
Travel like a local Tipp 5: Das Nachbarschaftsevent. @Bali, Indonesien.

Auf Nachbarschaftsevents kann man zum kleinen Preis leckere lokale Spezialitäten probieren, oft gibt es Performances oder irgendeine andere Form von Unterhaltung. Auf Nachbarschaftsevents will einem niemand Tickets für Touristenattraktionen verkaufen, was eine angenehme Abwechslung zum manchmal doch stressigen Alltag als Reisende oder offensichtliche Ausländerin ist.

Insgesamt eignen sich Nachbarschaftsevents perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und dabei die Kultur des Gastlandes hautnah mitzuerleben. Hier ist das Motto eben: Mittendrin statt nur dabei – komplett abseits der Touristenpfade. Genau das, was das Konzept von Travel like a local eben ausmacht. Am leichtesten entdeckt man solche Nachbarschaftsevents übrigens: Beim Fahrradfahren! 🙂

Travel like a local – oder travel like a tourist?


In diesem Artikel habe ich dir fünf Tipps gegeben, mit denen du das beste aus deiner Zeit im Ausland herausholen kannst. Egal, ob du auf Reisen bist oder ein ganzes Jahr im Ausland verbringst. Die Tipps helfen dir, über den Tellerrand zu blicken und wirklich in die Kultur deines Gastlandes einzutauchen.

Was du mitbringen solltest: Neugierde, Interesse und ein klein wenig Mut. Denn wer abseits der Touristenpfade auf Entdeckungsreise gehen will, muss immer wieder aus der eigenen Komfortzone raus.

Aber wer das schafft, der kann eines stolz von sich behaupten: Nicht mehr nur Touristin zu sein. Sondern eine Weltenbummlerin, die ihr ganz persönliches Mosaik aus vielen bunten Stücken der Welt für immer im Herzen tragen wird. Du willst immer up-to-date bleiben? Dann folge mir bei Instagram, wenn du es nicht eh schon tust.

Und wenn du nicht nur reisen nach dem Abi, sondern in ein selbst organisiertes Auslandsjahr von 12+ Monaten starten willst und bei Planung, ersten Schritten, Organisation und Finanzierung Hilfe brauchst, dann buche dir doch einfach dein kostenloses und völlig unverbindliches Kennenlernen mit mir, Julia! Ich freue mich auf dich!

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