Weihnachten im Auslandsjahr und weg von Zuhause zu feiern, ist eines DER Highlights schlechthin! Meine Meinung. Und obwohl es sich erst einmal ungewohnt anfühlt, Weihnachten allein im Ausland zu verbringen und nicht beim Weihnachtsessen mit der eigenen Familie, macht Weihnachten im Ausland wahrlich süchtig – wenn man es einmal erlebt hat. Und damit sage ich „Sawatdee ka!“ aus der thailändischen Metropole Bangkok, wo ich gerade Weihnachten und den Jahreswechsel 2024 verbringe.
Und so viel schon mal vorab: Es ist eine unfassbar erfüllende Erfahrung, die Weihnachtszeit in einer fremden Kultur, mit fremden Menschen und neuen Freunden, mit völlig anderen Traditionen und vielleicht auch in einer komplett anderen Klimazone zu verbringen.
Heißt: Mal ohne Matsch und Schnee, ohne Geschenkemarathon, ohne Vorweihnachtsstress, ohne großartige Erwartungen daran, wie der 24. Dezember „richtig“ abzulaufen hat. Denn was ist schon richtig oder falsch? Eben gar nichts. Und das wird einem ziemlich schnell bewusst, wenn man Weihnachten im Ausland feiern will oder muss.
Weil man eben Tausende Kilometer von Zuhause entfernt ist und nicht schnell in den Flieger springen kann und will (ist auch viel zu teuer), um so wie jedes Jahr mit den altbekannten Gesichtern unterm Baum zu sitzen. Don’t do it! Denn das Leben ist dazu da, mal über den eigenen Tellerrand zu blicken und neue kulturelle Erfahrungen zu machen, die einen langfristig weiterbringen.

Wie du genau so ein Auslandsprogramm findest, das dich nicht nur persönlich, sondern auch beruflich und kulturell weiterbringt, und was gute und sinnvolle Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi sind, darüber spreche ich übrigens regelmäßig vor Schulklassen. Zur Buchung meiner Auslandspräsentation für Schülerinnen und Schüler geht’s hier entlang.
Und um dich beim Thema Auslandsjahr an die Hand zu nehmen und dir dabei zu helfen, dein Auslandsjahr nach dem Abi nicht nur selbst zu organisieren (ohne auf ein überteuertes Angebot eines Reisebüros hereinzufallen), sondern auch selbst zu finanzieren und dann sicher und top vorbereitet in dein Auslandsjahr zu starten, habe ich DOWHATYOULOVE.ACADEMY gegründet und mein Mentoring ins Leben gerufen.
Mein Mentoring ist meine persönliche 1:1-Begleitung für dich, in der wir dich gemeinsam auf dein Auslandsjahr deines Lebens vorbereiten. Völlig egal übrigens, in welches Land du willst. Ich teile all mein Wissen, meine Strategien und meine Erfahrungswerte in der Welt mit dir, damit dein Start ins Auslandsjahr ein voller Erfolg wird und du dich gut vorbereitet fühlst. Und zudem den größten kulturellen Lerneffekt zu haben. Klingt gut? Zum Mentoring geht’s hier entlang, ich freue mich auf dich!
Das sagt übrigens mein Mentee Josy über unser Mentoring. Josy will nach dem Abi ein Jahr Work & Travel in Australien machen, wo sie auch Weihnachten verbringen wird. Ich darf sie mit meinem Wissen und meinen Tipps auf dem Weg dorthin unterstützen. Have fun, Josy!!

Aber jetzt geht’s los mit dem Artikel. Inspiriert übrigens von meinen vielen eigenen Weihnachten im Ausland und von der Frage einer meiner Mentees: Wie schafft man es, Weihnachten im Ausland schön zu verbringen und vor allem nicht alleine irgendwo zu versauern? Warum du keine Angst vor Weihnachten im Auslandsjahr haben solltest und wie ich den 24. Dezember bei meinen Auslandsaufenthalten in Australien, den USA und Thailand verbracht habe – dazu kommen wir jetzt. Enjoy und Merry Christmas from Bangkok!
*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.
Grund 1: Auch andere Ausländer in deinem Gastland suchen an Weihnachten Anschluss
Starten wir mit einem der größten Mythen über Weihnachten im Ausland, der bei vielen Menschen Ängste hervorruft: Der Gedanke daran, am Abend des 24. Dezember irgendwo auf dieser Welt alleine vor sich hin zu gammeln und geschenkelos ein tristes Weihnachtsdasein zu fristen. Sad Christmas statt Merry Christmas also. To be honest: Ich kann diesen Gedanken durchaus nachvollziehen.
Denn im westlichen Europa, wo das Weihnachtsfest DAS Event christlicher Tradition ist, sind wir sehr stark darauf programmiert, an Weihnachten immer ein- und dasselbe zu tun. Und auch immer mit ein- und denselben Menschen. Da gibt es nicht viel Raum für Neues und auch nicht viel Raum für Veränderung. Bei uns im westlichen Europa ist es Tradition, mit der Familie zu feiern. Also mit unseren Eltern. Auch dann übrigens, wenn wir schon selbst lange erwachsen sind. Ob das sinnvoll und notwendig ist – I don’t know! Aber die meisten von uns tun es.
Im Umkehrschluss denken wir also, dass wir unfreiwillig allein sind, wenn wir zu Weihnachten im Ausland sind. Schließlich ist unsere Herkunftsfamilie in unserem Auslandsjahr vermutlich nicht mit am Start (das hoffe ich, denn sonst wäre der Sinn eines Auslandsjahres komplett verfehlt) und unsere beste Freundin auch nicht. Auch das ist genau richtig so.
Aber zurück zum Thema. Warum behaupte ich, dass du an Weihnachten im Auslandsjahr nicht allein sein wirst? Ganz einfach: Weil es abgesehen von dir sehr viele andere Menschen gibt, die Weihnachten im Ausland sind und die Feiertage nicht in ihrem Heimatland verbringen. Eben genau deshalb, weil sie sich in einem längeren Auslandsaufenthalt weg von Zuhause befinden und entweder im Ausland studieren, dort ein Praktikum machen oder schon berufstätig sind und in der Ferne arbeiten.
Warum ich dir ein Praktikum im Ausland übrigens absolut ans Herz legen kann (ich habe meins in Thailand gemacht und es war gigantisch) und welche Vorteile es dir im Vergleich zu einem Praktikum in Deutschland oder Österreich bringt, das habe ich hier für dich: Auslandspraktikum: Der ultimative DOWHATYOULOVE-Guide für Anfängerinnen. Also check it out!
Was glaubst du, was tun all diese Menschen in ihrer neuen Heimat? Garantiert nicht allein in ihrem Apartment oder bei ihrer Gastfamilie vor sich hin gammeln. Sie tun sich zusammen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern – wenn sie eben Lust darauf haben und es ihnen ein Bedürfnis ist.
Bei meinem Auslandsjahr in Australien war es genau so: Ich habe dort erst studiert und dann noch ein Jahr Work and Travel gemacht. Ich war also zwei Weihnachten hintereinander in Sydney und damit weg von Zuhause. War ich dort allein? Nope! Denn wir waren ein bunt gemischter Haufen von internationalen Studierenden, die alle nicht in ihrem Heimatland waren. Es war eines der schönsten Weihnachten überhaupt.
Denn wir kamen am 24. Dezember abends alle zusammen und haben gemeinsam gegessen. Jeder hat ein Gericht aus seinem Heimatland mitgebracht und es gab eine riesige Tafel mit Speisen. Spezialitäten aus den Philippinen, Nachspeisen aus Australien, Gerichte aus China, Leckereien aus Pakistan. Ich habe mit einer deutschen Freundin ein Kartoffelgratin und einen Braten beigesteuert.

Wir haben gelacht und geschlemmt. Es war das bunteste und fröhlichste Weihnachtsfest, das ich bisher hatte. Denn es war völlig frei von Vorweihnachtsstress, Erwartungen und Geschenkewahnsinn. Jeder hat sich selbst mitgebracht und eben etwas zu essen. Und damit haben wir Weihnachten im Ausland feiern auf ein neues Level gehoben.
Dazu sei auch gesagt, dass viele Freunde, die mit am Weihnachtstisch saßen, eben nicht aus einem christlich geprägten Land stammten. Und demnach einen ganz anderen Blick auf das Weihnachtsfest hatten, der erfrischend anders und zwanglos war. Frei von christlicher Tradition und voll von der Vision, einfach einen schönen Abend zusammen zu verbringen.
So etwas Wunderbares passiert, wenn man mal nicht mit anderen Deutschen oder Österreichern Weihnachten verbringt. Man lernt, dass Weihnachten in anderen Ländern mit viel mehr Leichtigkeit, weniger Stress und weniger Verbissenheit verbunden ist. Und: Dass es nicht nur okay, sondern sogar großartig ist, Weihnachten ohne die eigene Familie, aber dafür mit Freunden aus anderen Kulturkreisen zu feiern. Dass Weihnachten nicht mental erdrückend sein und Stress mit der Verwandtschaft bedeuten muss.
Wenn du also Angst vor „Weihnachten allein im Ausland“ hast, dann garantiere ich dir: Das ist ein Mythos. In Australien war ich jedenfalls alles andere als allein. Und in Thailand und in den USA ebenfalls nicht. Also weiter mit dem Grund Nummer 2, warum du dich auf Weihnachten im Auslandsjahr freuen und keine Angst davor haben solltest.
Grund 2: In anderen Ländern ist Weihnachten nicht exklusiv, sondern inklusiv
Irgendwie hat es sich in unseren deutschen Köpfen festgesetzt, dass es das Nonplusultra ist, das Weihnachtsfest mit der Familie zu feiern. Exklusiv, nicht inklusiv. Nicht mit Freunden. Nein, mit den Eltern. In Deutschland kommen die wenigsten auf die Idee, das Weihnachtsfest für ihre Freunde zu öffnen und sie einfach mal nach Hause einzuladen an Weihnachten. Warum das so ist, ist mir persönlich schon immer ein Rätsel. Aber das hatten wir gerade schon. Ich erwähne es trotzdem nochmal.
Denn dir soll bewusst werden, dass die Art und Weise, wie wir in Deutschland und Österreich das Weihnachtsfest verbringen, nicht der internationale Standard ist. Denn Weihnachten muss nicht exklusiv sein, es kann auch inklusiv gefeiert werden. In allen Ländern, in denen ich bisher war, ist Weihnachten mehr ein Fest mit Freunden als ein Fest mit der Familie. Es ist auch nicht auf eine Gruppe von Menschen mit Verwandtschaftsgrad beschränkt. Und Weihnachten im Ausland hat nicht diese teilweise erdrückende Schwere und Tristesse, die mit Weihnachten in unseren Breitengraden oft verbunden ist.

Ich habe mein Auslandsjahr nach dem Abi bei Disney in Florida verbracht und dort 15 Monate in einem der Parks von Walt Disney World gearbeitet, was tatsächlich mein erstes Weihnachten allein im Ausland überhaupt war. Das ganze Jahr war eine gigantische Erfahrung, die ich niemals missen will und auch dir absolut empfehle: When Your Best Friend is Snow White: 8 Reasons Why the Disney International Program Will Change Your Life Forever. Klick dich rein, wenn du dich für das wohl verrückteste Auslandsjahr in den USA interessierst, es lohnt sich!
Wie lief also Weihnachten im Ausland bei Disney in den USA ab? Genauso bunt und lustig wie in Australien. Wir kamen mit Freunden aus den unterschiedlichsten Ländern und Religionen zusammen, um die Weihnachtsfeiertage gemeinsam zu verbringen. Auch hier wurde gekocht, gelacht und ein Teil der eigenen Kultur geteilt. Es war zwanglos, bunt, lecker. Darüber hinaus haben mich auch meine US-amerikanischen Freunde, die in Florida lebten und mit ihrer Familie feierten, zu sich nach Hause eingeladen, um das Weihnachtsfest gemeinsam zu verbringen.
Und genau das meine ich mit dem Begriff „inklusiv, nicht exklusiv“. Weihnachten im Ausland ist selten ein striktes Familien-Event. Und davon können wir in unseren Breitengraden doch jede Menge lernen, findest du nicht? Zusammen zu feiern, ist schöner als alleine. Und gerade dann, wenn man über Weihnachten in einem fremden Land ist, ist es schön, Anschluss zu haben. In anderen Ländern der Welt funktioniert das großartig. So zumindest meine Erfahrung in den USA, in Australien und auch in Thailand. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum du dich auf Weihnachten im Auslandsjahr freuen solltest!
Grund 3: Weihnachten im Ausland ist ein einzigartiges kulturelles Erlebnis
Punkt 3, der absolut nicht zu vernachlässigen ist, kommt jetzt für dich: Weihnachten im Auslandsjahr ist eine maximale Horizonterweiterung, die du in deinem Leben nicht missen solltest. Auch deshalb solltest du dich also Head First in ein Auslandsabenteuer stürzen und einmal Weihnachten allein im Ausland verbringen. Also so wirklich allein nicht, aber eben weg von der besten Freundin und der eigenen Herkunftsfamilie.
Die neue Weihnachtserfahrung, die du im Ausland machen wirst, wird dein Denken und deine Auffassung dessen, was Weihnachten eigentlich ist und wie wir Weihnachten in Deutschland und Österreich verbringen, revolutionieren. Denn du wirst lernen, dass Weihnachten eben auch anders ablaufen kann, als wir es uns antrainiert haben. Eines meiner Lieblingsbeispiele dafür ist Thailand.

Thailand ist ein überwiegend buddhistisches Land, das das Weihnachtsfest traditionell nicht feiert. Aber der Einfluss der westlichen Weihnachtstradition ist auch an Thailand nicht vorbeigegangen. In der Hauptstadt Bangkok gibt es Weihnachtsbeleuchtung und „Merry-Christmas-Wanddeko“. Es gibt künstliche Weihnachtsbäume, die in gigantischer Dimension an den wichtigsten Plätzen der Stadt stehen. Und die Thais kommen nicht zwangsweise am 24.12., sondern schon den ganzen Dezember lang für Weihnachtsparties zusammen. Mit Freunden, mit Kollegen, mit allen, die Lust haben, das Jahr gebührend und mit Partystimmung zu verabschieden.
Das Spannende und Witzige daran ist: So eine Thai Christmas Party sieht komplett anders aus als unser Weihnachtsfest in Europa. Es ist eine bunte Mischung aus Karneval und Kindergeburtstag mit dem obersten Ziel, ausgiebig Spaß zu haben – orbitante Weihnachtsdeko, lustige Spiele, Tombola mit Preisen, Karaoke und glitzernder Kopfschmuck inklusive!
2018 hatte ich das Glück, Weihnachten im Ausland feiern zu können – und zwar mit meinen thailändischen Freunden und deren Freunden. Sie hatten einen Raum gemietet, mitsamt Karaoke-Set, ein Festmahl im großen Stil vorbestellt und eine Gruppe von 15 Personen zusammengebracht, um zu feiern. Es gab Sackhüpfen, Tombola und Luftballonspiele. Und obwohl mein Thailändisch minimal bis nicht existent ist, war ein kein Problem, die Spielregeln zu kapieren und mitzuspielen.

Denn es ging nicht darum, möglichst komplizierte und herausfordernde Spiele zu spielen, sondern einfach gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Und weißt du was – dieses Weihnachtsfest wird mir ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Ich hatte noch nie so viel Spaß und so viel gelacht wie auf diesem Weihnachtsfest im thailändischen Stil. Und es hat mir wieder einmal gezeigt, dass wir von anderen Ländern und deren Lebensweisen jede Menge lernen können.
Weihnachten im Auslandsjahr: Wo willst du Christmas gerne mal verbringen?
In diesem Artikel haben wir uns angesehen, wie Weihnachten im Ausland aussehen kann und 3 Gründe beleuchtet, warum du keine Angst vor Weihnachten in der Ferne haben, sondern dich wirklich darauf freuen solltest. Ich habe meine eigenen Weihnachtserfahrungen in der Welt mit dir geteilt und dir hoffentlich glaubwürdig versichern können, dass es eine riesige Chance ist, Weihnachten einmal anders zu verbringen. Eben nicht mit der eigenen Familie unterm Tannenbaum in Deutschland oder Österreich.
Ich liebe Weihnachten im Ausland auch deshalb so, weil es mir geholfen hat, meine eigenen Weihnachtserfahrungen in Deutschland, die bisher immer von Bedrücktheit und Schwere geprägt waren, mit positiven Weihnachtserfahrungen zu überschreiben. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es uns als Gesellschaft besser gehen würde, wenn wir uns der Art und Weise, wie die Menschen Weihnachten im Ausland feiern, ein Beispiel nehmen würden.
Denn wie wir Weihnachten im westlichen Europa feiern, das ist nicht das Nonplusultra. Zumindest aus gesellschaftlicher Perspektive nicht. Denn wir schließen andere aus unserem Weihnachtsfest aus. Wir fördern Einsamkeit in unserer Gesellschaft, indem wir es zur Prämisse erhoben haben, Weihnachten „in Familie“ zu feiern. Exklusiv, nicht inklusiv. Mit den Eltern, aber nicht mit den Freunden. Auch nicht mit den Alleinstehenden. Und auch nicht mit denen ohne Eltern. Und auch nicht mit denen ohne Kinder. Nur mit der Verwandtschaft. Auch, wenn uns unsere eigenen Familiendynamiken noch so anstrengen.
Aber wäre es nicht schöner, unser Weihnachtsfest für diejenigen zu öffnen, denen Anschluss an andere Menschen an Weihnachten gut tun würde: Denen, die ihren Partner verloren haben. Denen, die ein Kind oder ihre Eltern verloren haben. Denen, die schwer krank sind. Denen, die einsam sind. Für all diese Personengruppen ist Weihnachten schwer. Denn für sie ist es nicht das Fest der Liebe, sondern das Fest der Traurigkeit. Aber all diese Personen vergessen wir, wenn wir Weihnachten „in Familie“ feiern. Denn es macht diesen Personen schmerzhaft klar, dass sie eben keine Familie mehr haben. Oder eine kleinere als bisher.
Auch deshalb bin ich kein Fan des traditionellen deutschen Weihnachtsfestes. Es ist grausam, so wie wir es leben. Von Nächstenliebe keine Spur. Total unchristlich eigentlich. Weihnachten im Ausland verbringen bedeutet auch, sich dessen bewusst zu werden und die deutsche Weihnachtstradition zu hinterfragen. Das jedenfalls habe ich getan und tue es immer wieder aufs Neue, wenn ich im Ausland bin.
Für mich jedenfalls gilt: Weihnachten im Ausland verbringen ist für mich das Schönste und Bereicherndste, das es gibt. Und ich finde: Du solltest es unbedingt ausprobieren! Also, schreib mir, wo du Weihnachten gerne mal verbringen würdest, ich freue mich: hi@dowhatyouloveacademy.de!
Und wenn du dich nun fragst, ob du eigentlich der Typ für ein Auslandsjahr nach dem Abi bist und dir 12 Monate weg von Zuhause gefallen könnten, dann finde es heraus! In meinem Starter Guide für 0 Euro findest du einen kleinen Test mit Fragen, die dir eine erste Einschätzung geben, ob ein Auslandsjahr etwas für dich wäre. Also, check it out und folge mir auch bei Instagram, wenn du es nicht eh schon tust! Viel Spaß und bis bald!





Ich bin ganz deiner Meinung. Weihnachten mal wo anders zu verbringen, lässt einen wachsen und verändert den Blick auf die (Un)Sinnigkeit eigener Traditionen. Und wenn man dabei merkt, dass man das klassische Weihnachten mit Gans, Glühwein und komischen Verwandten doch irgendwie vermisst, kann man im nächsten Jahr ja genauso wieder feiern.
Hi Marcella! Danke für deinen Kommentar. Genau, so sehe ich das auch. Das Leben ist halt auch dazu da, immer mal wieder neue Erfahrungen zu machen und diese dann mit dem bisher Bekannten abzugleichen. Und da merkt man ganz schnell, dass das, was man bisher immer gemacht hat, nicht zwangsweise und in jedem Fall das Gelbe vom Ei ist. Wichtig ist eben, sich neuen Erfahrungen gegenüber nicht zu verschließen. Viel Spaß in Thailand, wenn du mal dort bist! :)