Work and Travel in den USA: Warum das für ein Auslandsjahr nach dem Abi zu 100% nicht infrage kommt (aber dafür später im Leben)


Work and Travel in den USA nach dem Abitur – danach werde ich oft gefragt, wenn ich in Schulen bin und dort den Klassen ihre Auslandsmöglichkeiten nach dem Abi präsentiere. Denn extrem viele Schüler und Schülerinnen wollen nach dem Abitur nach Nordamerika und ihren eigenen „American Dream“ leben. Und das ist auch absolut nachvollziehbar. Zu meiner Auslandspräsentation für Schulen geht’s übrigens hier entlang.

Was die meisten jedoch nicht wissen: Die Möglichkeiten, direkt nach dem Abi in die USA zu gehen, sind extrem limitiert, um nicht zu sagen: kaum existent. Denn die Visumsbestimmungen sind in den USA extrem strikt und alle, die noch nicht zumindest in ein Bachelor-Studium immatrikuliert sind, gelten in den Augen der US-Einwanderungsbehörde als unqualifiziert. Entsprechend wenige Optionen gibt es, nach dem Abi in die USA zu gehen. Außer als Touristin natürlich – das geht immer, ist aber auch entsprechend teuer.

Aber hier bei DOWHATYOULOVE.ACADEMY sprechen wir ja nicht über Tourismus, sondern darüber, nach dem Abi 12 oder mehr Monate im Ausland zu leben und zu arbeiten und das Reisen als positiven Side Effect noch mitzunehmen.

Aber don’t you fear: Es gibt Möglichkeiten, Work and Travel in den USA zu machen – nur eben nicht direkt nach dem Abi, sondern zu einem anderen Moment im Leben. Warum das so ist, was eine super Alternative nach dem Abi für ein Auslandsjahr in Amerika ist, und warum du dir Work and Travel in den USA durchaus für später auf deine Wunschliste setzen kannst, darum geht es in diesem Artikel.

Und um dich beim Thema Auslandsjahr an die Hand zu nehmen und dir dabei zu helfen, dein Auslandsjahr nach dem Abi nicht nur selbst zu organisieren (ohne auf ein überteuertes Angebot eines Reisebüros hereinzufallen), sondern auch selbst zu finanzieren und dann sicher und top vorbereitet in dein Auslandsjahr zu starten, habe ich DOWHATYOULOVE.ACADEMY gegründet und mein Mentoring ins Leben gerufen.

Mein Mentoring ist meine persönliche 1:1-Begleitung für dich, in der wir dich gemeinsam auf dein Auslandsjahr deines Lebens vorbereiten. Völlig egal übrigens, in welches Land du willst. Ich teile all mein Wissen, meine Strategien und meine Erfahrungswerte in der Welt mit dir, damit dein Start ins Auslandsjahr ein voller Erfolg wird und du dich gut vorbereitet fühlst. Und natürlich deine Erfahrung im Ausland maximierst. Klingt gut? Zum Mentoring geht’s hier entlang, ich freue mich auf dich! Das sagt übrigens mein Mentee Josy über unser Mentoring – vielen Dank, Josy!

Josy startet demnächst nach Australien. Viel Spaß, Josy! :-)
Josy startet demnächst nach Australien. Viel Spaß, Josy! :-)

Aber jetzt geht’s los! Warum Work and Travel in den USA erstmal nicht infrage kommt, wenn du nach dem Abi in die USA willst, aber du es dir trotzdem für später im Leben vormerken solltest? Viel Spaß!

*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.

Work and Travel in den USA: Was ist das eigentlich konkret?

Erstmal vorab: „Work and Travel“ gibt es für alle möglichen Länder auf der Welt. Unter einem Work-and-Travel-Aufenthalt versteht man ganz generell, für eine bestimmte Zeitspanne in einem fremden Land zu reisen und sich diese Reise durch Ferienjobs vor Ort in dem jeweiligen Land zu finanzieren.

Der Begriff „Work and Travel“ wird eher umgangssprachlich verwendet. Was damit aber für gewöhnlich gemeint ist, ist eine bestimmte Visumsart, nämlich das Working Holiday Visum, welches wir als deutsche (oder auch österreichische) Staatsangehörige für verschiedene Länder beantragen können.

Zu den Klassikern, mit denen die Regierungen von Deutschland und auch Österreich ein so genanntes „Working Holiday Agreement“ geschlossen haben, zählen Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, aber auch noch viele weitere Länder. Für diese Länder wird uns das Working Holiday Visum in der Regel für 12 Monate ausgestellt – entweder gegen eine kleine Gebühr (Australien) oder sogar kostenlos (Japan).

Ich war erst vor kurzem in Japan und habe dir alle wichtigen Infos zum Working Holiday Visum für dieses wunderschöne Land hier zusammengefasst: Work and Travel in Japan: Die 10 wichtigsten Fragen zum Start in dein Auslandsjahr in Fernost. Das Working Holiday Visum für Japan gibt’s komplett for free über die japanische Botschaft – kein Grund also, hier ein teures Reisebüro mit der Visumsbeschaffung und der Organisation des eigenen Lebens in Fernost zu beauftragen (Spartipp!). Mehr dazu im oben verlinkten Blogartikel.

Work and Travel in den USA: Leider keine Option, wenn du direkt nach dem Abi in die USA willst - aber dafür später!
Work and Travel in den USA: Leider keine Option, wenn du direkt nach dem Abi in die USA willst – aber dafür später!

Work and Travel in den USA funktioniert von der Grundidee identisch zu Work and Travel Japan, Australien, Neuseeland etc. Sprich: Es vereint einen zeitlich befristeten Arbeitsaufenthalt mit dem Reisen innerhalb der USA. Während deines Aufenthalts in den USA bist du nicht an eine Arbeitsstelle oder einen Ort gebunden, so dass du die Gelegenheit zum Reisen hast und auch die Option, den Arbeitgeber zu wechseln. 

Aber – und jetzt kommt’s – es gibt gleichzeitig entscheidende Unterschiede, die für dich relevant sind, wenn du ein Auslandsjahr in Amerika nach dem Abi planst und über Work and Travel in den USA nachdenkst, denn: ein Work-and-Travel-Aufenthalt in den USA hat komplett andere Rahmenbedingungen, eine andere Zielgruppe und ein anderes Visum als es in anderen Ländern der Fall ist. Also weiter geht’s!

Work and Travel in den USA: Was sind die Unterschiede zu Australien, Neuseeland, Japan, etc?

Für ein Jahr nach dem Abi in die USA – das ist ein Traum, der legitim, aber nicht so easy umzusetzen ist. Das ist mir übrigens auch selbst nach dem Abi aufgefallen, als ich ein Auslandsjahr in Amerika machen wollte und angefangen habe, mich über die verschiedenen Optionen schlau zu machen.

Wie ich diesen Traum letztlich umgesetzt habe (ja, es hat geklappt!), dazu später mehr! Jetzt sehen wir uns erstmal Work and Travel in den USA im Detail an. Und vor allem auch die Unterschiede zu Work and Travel in Australien, Neuseeland, Japan usw.

Die Übersicht soll es dir erleichtern, zu verstehen, warum das Projekt „Nach dem Abi in die USA“ zumindest in Sachen Work and Travel eine Mission Impossible ist. Aber, warum du dir die Option durchaus für später im Hinterkopf abspeichern solltest. Also, los geht’s!

Das Visum: Working Holiday Visum vs. J1 Summer-Work-Travel-Visum

Das Visum, das du für Work and Travel Australien, Neuseeland etc. benötigst, ist das „Working Holiday Visum“. Das Working Holiday Visum für Japan, Kanada, Australien etc. ist ab 18 Jahren zu haben und entweder online über die Einwanderungsbehörde des jeweiligen Landes oder persönlich bei der Botschaft des Landes in Deutschland oder Österreich zu beantragen.

Um an ein Working Holiday Visum für Australien, Neuseeland, Japan etc. zu kommen, brauchst du keine Agentur und auch kein Reisebüro, das dir bei der Beantragung hilft, denn das kriegst du easy alleine hin.

Übrigens: Ich habe nicht nur ein ganzes Auslandsjahr in Amerika nach dem Abi gemacht (zu der tollen Möglichkeit, die ich genutzt habe, gleich mehr), sondern auch ein Jahr Work and Travel in Australien. Meine Erfahrungen und Tipps habe ich hier für dich: Work & Travel in Australien: 10 Facts über das beliebte Jahr Down Under.

Das Working Holiday Visum gibt es für die USA in der Form nicht. Die USA haben sich eine eigene Form des Working Holiday Visums ausgeklügelt und es das „J1 Summer-Work-Travel-Visum“ genannt. Der Name des Visums beinhaltet schon mal eine Besonderheit, zu der wir gleich kommen und die der Idee, ein ganzes Auslandsjahr mit Work and Travel in den USA zu verbringen, entgegensteht. Also, weiter geht’s!

Die Dauer: 12 Monate vs. 3-4 Monate

Das reguläre Working Holiday Visum, welches du für Australien, Neuseeland, Japan und so weiter bekommst, wird dir für 12 Monate ausgestellt. Es erlaubt dir, ein ganzes Jahr im Zielland zu arbeiten und zu reisen. In vielen Fällen ist es sogar möglich, das Working Holiday Visum mehrfach zu beantragen, wie zum Beispiel für Australien (Stand: Juni 2024).

Beim J1 Summer-Work-Travel-Visum geht darum, den Sommer mit Work and Travel zu füllen – und nicht das ganze Jahr. Heißt also: Das Abenteuer „Work and Travel in den USA“ ist schon mal von Grund auf viel kürzer als 12 Monate. Genauer gesagt: von Juli bis September oder Oktober, was drei bis vier Monaten über den Sommer entspricht. Allein aufgrund der kurzen Dauer ist dieses Visum nicht für ein komplettes Auslandsjahr in Amerika zu gebrauchen.

Achtung: Für deutsche Staatsangehörige, die in ein Studium ab Semester 2 immatrikuliert sind, wird das J1 Summer-Work-Travel-Visum aktuell (Stand: Juni 2024) für vier Monate ausgestellt (Juli bis einschließlich Oktober). Für österreichische Staatsangehörige, die in ein Studium ab Semester 2 immatrikuliert sind, für derzeit drei Monate (Juli bis einschließlich September). Die komplette Liste der Zeiträume für alle Länder findest du hier: Summer Work Travel 2024 Season Program Dates by Country.

Warum das J1 Visum genau in diesen Monaten über den Sommer ausgestellt wird, dazu im nächsten Punkt mehr, denn dieser Zeitraum ist ganz bewusst so gewählt.

Work and Travel in den USA: Das geht drei Monate im Sommer, aber nicht für alle!
Work and Travel in den USA: Das geht drei Monate im Sommer, aber nicht für alle!

Die Zielgruppe: Alle ab 18 vs. Studierende ab dem 2. Semester

So, Freundinnen der Auslandsabenteuer! Hier ist er also: der Hauptgrund, warum der Plan „nach dem Abi in die USA“ zumindest mit der Idee, dort Work and Travel zu machen, scheitert. Das J1 Summer-Work-Travel-Visum wird explizit nur an immatrikulierte Studierende vergeben. Dudummm.

Aber hey, das ist auch genau der Grund, warum ich sage: Es lohnt sich, das im Hinterkopf zu behalten. Denn irgendwann wirst du studieren (vermutlich) und wenn du dann schon weißt, wie du deine Semesterferien verbringst, kannst du dich viel besser und früher gut darauf vorbereiten.

Warum die frühzeitige Planung deines Auslandsaufenthaltes elementar wichtig ist, das habe ich übrigens hier für dich: If You Fail To Plan, You Plan to Fail: Warum du JETZT dein Auslandsjahr nach dem Abi planen musst, wenn du 2026 los willst. Du siehst, einen großzügigen zeitlichen Vorlauf brauchst du ohnehin. ;-)

Aber noch mal eben zu den Formalitäten des  J1 Summer-Work-Travel-Visums: Dafür bewerben können sich nur nachweislich eingeschriebene Studierende im mindestens 2. Semester. Sinn und Zweck dessen ist, dass du während der vorlesungsfreien Zeit im Sommer einem oder mehreren einfachen Jobs in den USA nachgehst. Diese Jobs müssen keinen Bezug zu deinem Studium haben und auch keine speziellen Vorkenntnisse voraussetzen.

Das ist übrigens beim „regulären“ Working Holiday Visum in Australien, Neuseeland, Kanada, Japan etc. auch so. Gedacht ist, dass du dort Jobs nachgehst, die keine besondere Qualifikation verlangen, also Ferienjobs sozusagen.

Die Beantragung des Visums: Selbst vs. mit Legal Sponsor

Ein weiterer Unterschied zwischen dem regulären Working Holiday Visum und Work and Travel in den USA ist die Art und Weise, wie du ans Visum kommst. Denn während du dir für Australien, Japan, Neuseeland etc. dein Visum einfach selbst beantragen kannst, geht das für die USA nicht.

Warum ich dir übrigens ganz generell dazu rate, dein Auslandsjahr immer selbst zu organisieren, sofern das rechtlich möglich ist (und das ist es in den allermeisten Fällen), das habe ich hier für dich: Ohne Organisation ins Ausland: 5 gute Gründe, dein Auslandsjahr in Eigenregie umzusetzen. Check it out!

Die USA stellen hier eine Sonderform dar. Denn für die Beantragung des J1 Summer-Work-Travel-Visum ist ein so genannter Legal Sponsor nötig, dessen Hauptsitz in den USA ist. Als Legal Sponsors gelten autorisierte Vermittlungsorganisationen. Sie sind auf dieser Website der amerikanischen Regierung gelistet. Auch deutsche Programmanbieter kommen hierfür in Frage, wenn sie eine amerikanische Organisation aus der genannten Liste von Legal Sponsors als Partner vorweisen können.

Work and Travel in den USA: Für Studierende ab dem 2. Semester in den Semesterferien möglich.
Work and Travel in den USA: Für Studierende ab dem 2. Semester in den Semesterferien möglich.

Auf der Seite ist auch nochmal aufgeführt, was du als Teilnehmerin an dem Summer-Work-Travel-Program in den USA so mitbringen solltest. Ausreichende Englischkenntnisse zum Beispiel. Wie du dich sonst noch auf einen bevorstehenden Auslandsaufenthalt vorbereiten kannst (und solltest), das habe ich hier für dich: Meine 10 Tipps fürs Auslandsjahr: Wie du Herausforderungen erfolgreich meisterst und deine Erfahrung maximierst. Gilt für drei bis vier Monate USA oder ein ganzes Auslandsjahr in Amerika übrigens gleichermaßen. Also check it out!

Die Kosten (allein für den Erhalt des Visums): 0-350 Euro vs. 1.200 Euro

Ein Auslandsjahr in Amerika ist nicht günstig. Das wissen wir schon von anderen Formen des Aufenthalts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, nämlich vom Schüleraustausch in den USA, dem so genannten High School Year. Denn für ein Jahr an einer amerikanischen High School werden schnell mal 20.000 bis 30.000 Euro für deine Eltern fällig.

Warum ich es prinzipiell kritisch sehe, so viel Geld für ein Auslandsjahr in die Hand zu nehmen und was die in meinen Augen smartere Alternative ist, das habe ich hier für dich: High School Year während der Schulzeit oder Gap Year im Ausland nach dem Abi: 3 elementare Unterschiede & wozu ich dir rate. Klick dich im Anschluss direkt rein, wenn du dich für ein Auslandsjahr in Amerika interessierst.

Aber zurück zu Work and Travel in den USA und den Unterschieden zu Work and Travel in Australien, Neuseeland, Japan etc. Die Kosten sind ein ganz elementarer Unterschied zwischen Work and Travel in den USA und im Rest der Welt. Denn: Da du verpflichtest bist, einen Legal Sponsor, also im Endeffekt eine Vermittlungsorganisation für deinen USA-Aufenthalt ins Boot zu holen, wird das Ganze extrem viel teurer als ohne Organisation.

Die Kosten sind auch einer der Gründe, warum wir bei DOWHATYOULOVE.ACADEMY dein Auslandsjahr nach dem Abi selbst organisieren – abgesehen von der Lernkurve, die du dabei erhältst und von der du ein Leben lang profitieren wirst. Ganz generell gilt: Money Matters! Und du solltest absolut immer darauf achten, deine Kosten zu senken (ein Reisebüro für die Organisation eines Auslandsaufenthaltes zu bezahlen ist ein No-Go!) und Geld in deine Kasse zu spülen, auch während deines Auslandsaufenthaltes.

Warum du früh lernen solltest, deine Finanzplanung selbst in die Hand zu nehmen, das habe ich hier für dich: Hello, Money Mindset! 4 Gründe, warum DU als Abiturientin dein Auslandsjahr finanzieren solltest und nicht deine Eltern. Check it out!

Work and Travel in den USA: Du brauchst einen Legal Sponsor - und der ist ganz schön teuer.
Work and Travel in den USA: Du brauchst einen Legal Sponsor – und der ist ganz schön teuer.

Was die Kosten im Fall J1-Visum betrifft: Die Vermittlungsorganisation, also der Legal Sponsor, schlägt mit round about 1.000-1.200 Euro Gebühr zu Buche. Das Visum an sich kostet 185 USD. Dazu kommt eine weitere Gebühr, die die US-Regierung erhebt, die SEVIS-Gebühr mit 35 USD (Stand: Juni 2024).

Dazu kommen bei Work and Travel in den USA natürlich Flug, Versicherung und die Lebenshaltungskosten vor Ort. Idealerweise deckst du deine Lebenshaltungskosten durch die Jobs, die du vor Ort in den USA machst.

Flug, Versicherung und die Lebenshaltungskosten vor Ort musst du natürlich auch bezahlen, wenn du Work and Travel in Australien, Japan, Neuseeland etc. machst. Was du jedoch in all diesen Ländern nicht benötigst, ist die Vermittlungsorganisation, also den Legal Sponsor.

Heißt also, dass du bei Work and Travel in den USA Kosten hast, die du bei Work and Travel in anderen Ländern nicht hast. Das ist durchaus zu berücksichtigen, da du diese Kosten vorab in deine Finanzplanung für dein Auslandsjahr mit einberechnen musst.

Die großartige Alternative zu Work and Travel in den USA: 12 Monate jobben bei Disney


So, Freundinnen der Auslandsabenteuer! Wir wissen nun also, warum Work and Travel in den USA für ein Auslandsjahr direkt nach dem Abi nicht infrage kommt, du es dir aber als Studentin durchaus auf deine To-Do-Liste setzen kannst.

Aber jetzt kommt’s – meine persönliche Empfehlung für dich, wenn du nicht irgendwann, sondern direkt nach dem Abi in die USA willst und dort nicht nur reisen, sondern in die Kultur eintauchen, leben und arbeiten und Geld verdienen willst. Und natürlich reisen möchtest und das Land mit allen Sinnen erleben. Das geht! Alles. Ich verrate dir, wie, denn ich habe dieses Jahr selbst gemacht und zwar direkt nach dem Abi und vor meinem Bachelor-Studium. Aber Achtung: Dieses Programm steht aktuell nur deutschen Staatsangehörigen offen.

Das Zauberwort heißt: Disney International Program. Und ich kann dir nur eins sagen: es ist großartig! Beim Disney International Program hast du die Möglichkeit, 12 Monate lang bei Walt Disney World in Orlando, Florida, zu arbeiten, mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen zu leben, internationale Freundschaften zu schließen und das Jahr deines Lebens zu haben.

Der Clou ist: Disney World kann nicht nur selbst die Visumsunterlagen für die Beantragung ausstellen, sondern erlaubt es eben auch deutschen nicht-Studierenden ab 18 Jahren, am so genannten „Cultural Representative Program“ teilzunehmen. 

Dabei arbeitest du ein volles Jahr in einem der Themenparks (im EPCOT-Center) und bringst den Besucher*innen die deutsche Kultur näher. Für diesen Job bist du entweder als Bedienung im Biergarten-Restaurant oder im Verkauf tätig.

Ich war übrigens im Verkauf tätig („Merchandise“) und habe im Dirndl Weihnachtsschmuck, Milka-Schokolade und deutsche Kuckucksuhren verkauft. Und bevor ich jetzt zu sehr ins Schwärmen komme – ich habe dem Disney International Program schon einen ganzen Artikel gewidmet, also klick dich rein: When Your Best Friend is Snow White: 8 Reasons Why the Disney International Program Will Change Your Life Forever.

Darin findest du meinen persönlichen Erfahrungsbericht und außerdem was du dort machst, wie du dort wohnst (großartig!) und wie du dich bewerben kannst. Also perfekt für alle, die ein Auslandsjahr in Amerika nach dem Abi planen. ich sag nur: Go for it!

Work and Travel in den USA: Setze es auf deine To-Do-Liste, bevor es zu spät ist!


In diesem Artikel haben wir uns angesehen, warum Work and Travel in den USA keine Option ist, wenn du unmittelbar nach dem Abitur nach Amerika willst. Wir haben auch festgestellt: Sobald du als Studierende in Deutschland oder Österreich eingeschrieben bist, hast du ab dem 2. Semester die Möglichkeit, deine Sommersemesterferien mit Ferienjobs in den USA auf dem J1-Visum zu verbringen.

Work and Travel in den USA ist also generell an mehr Restriktionen geknüpft, als es bei Work and Travel in Australien, Neuseeland, Kanada oder Japan der Fall ist.

Wenn du dir jetzt denkst, dass du Work and Travel in den USA als Studentin nutzen willst, dann ist frühzeitige Planung Key. Erkundige dich frühzeitig nach der passenden Vermittlungsorganisation, beginne dir Ersparnisse anzulegen und vor allem: lass den Zeitraum nicht verstreichen. Denn so ein Bachelor-Studium ist schneller vorbei, als du denkst. Und wenn du dein Abenteuer mit Work and Travel in den USA nicht fix einplanst und dann auch in den Flieger steigst, ist die Chance verstrichen. Also, mach dir einen Plan und get started!

Apropos: Wenn du dich gerade fragst, ob du eigentlich der Typ für ein Auslandsjahr bist, dann schnapp dir meinen Starter Guide für 0 Euro und finde es in einem kurzen Test heraus. Viel Spaß dabei!

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