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Work and Travel in Japan: Die 10 wichtigsten Fragen zum Start in dein Auslandsjahr in Fernost


Work and Travel in Japan ist eine geradezu phänomenale Möglichkeit, um als deutsche Abiturientin oder auch als österreichische Maturantin ein Jahr lang durch das wunderschöne Land Japan zu reisen und dir dieses Abenteuer gleichzeitig durch Jobs vor Ort zu finanzieren. Das Zauberwort heißt: Working Holiday Visum Japan.

Über Work and Travel in Japan spreche ich übrigens auch regelmäßig bei meinen Auslandspräsentationen vor Schulklassen. Zur Buchung meiner Auslandspräsentation für Schülerinnen und Schüler geht’s hier entlang. Check it out!

Ich persönlich bin ein riesiger Fan dieses Visums und von Working Holiday in Japan allgemein. Warum? Zum einen: Weil Japan ein wahnsinnig tolles Land ist. Ich war erst letzten Monat dort und es hat mich einfach nur umgehauen: Die Freundlichkeit seiner Menschen, die japanische Küche, die Organisiertheit, Sicherheit und Sauberkeit seiner Städte, Japans Traditionen und seine Kultur. Und es war fantastisch, meine Freundinnen in Tokyo wiederzusehen und mit ihnen gemeinsam durch die Stadt zu ziehen.

Riesiger Vorteil deines Auslandsjahres in Japan: internationale Freundschaften!
Riesiger Vorteil deines Auslandsjahres in Japan: internationale Freundschaften!

Zum anderen: Weil Japan kulturell einfach völlig anders ist als die Länder der westlichen Welt, in denen du sonst noch Work and Travel machen kannst wie zum Beispiel Australien, Neuseeland oder Kanada. Ich war übrigens für Work and Travel in Australien, meine 10 Facts und meine Erfahrungen dazu gibt’s hier.

Aber zurück zu Japan: Bei Work and Travel Japan wird deine Lernkurve viel, viel größer sein und der Abenteuerfaktor gleich mit dazu. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass du für Work and Travel in Japan nicht darum herumkommen wirst, zumindest in Grundzügen Japanisch zu lernen, um Teil der Gesellschaft sein zu können und das volle kulturelle Erlebnis zu haben.

Ist das großartig? Aber sowas von! Denn diese extra Sprachkenntnisse werden dir ein Leben lang zugute kommen und dir berufliche und auch akademische Möglichkeiten im internationalen Kontext eröffnen, von denen du jetzt noch nicht einmal zu träumen wagst.

Für mich wird es definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in Japan war. Denn alles an Japan hat mich einfach nur begeistert. Und wäre ich heute 19 Jahre alt – ich würde Work and Travel in Japan definitiv auf meine To-Do-Liste setzen und empfehle dir genau dasselbe!

Lust, den Sommer in Japan zu verbringen? Wie wär's mit einem Job auf einer Traubenfarm? :-)
Lust, den Sommer in Japan zu verbringen? Wie wär’s mit einem Job auf einer Traubenfarm? 🙂

Da Work and Travel in Japan weniger bekannt und „ausgetreten“ ist als in anderen Ländern, „the road less traveled“ sozusagen, ist in Sachen Vorbereitung auf dein Auslandsabenteuer namens „Work and Travel in Japan“ einiges mehr zu tun und zu bedenken als das für andere Länder der Fall ist. Aber das sollte dich absolut nicht von diesem Abenteuer abhalten.

Und um dich genau bei dem Thema Auslandsjahr an die Hand zu nehmen und dir dabei zu helfen, dein Auslandsjahr nach dem Abi nicht nur selbst zu organisieren (ohne auf ein überteuertes Angebot eines Reisebüros hereinzufallen), sondern auch selbst zu finanzieren und dann sicher und top vorbereitet in dein Auslandsjahr zu starten, habe ich DOWHATYOULOVE.ACADEMY gegründet und mein Mentoring ins Leben gerufen.

Mein Mentoring ist meine persönliche 1:1-Begleitung für dich, in der wir dich gemeinsam auf dein Auslandsjahr deines Lebens vorbereiten. Völlig egal übrigens, in welches Land du willst. Ich teile all mein Wissen, meine Strategien und meine Erfahrungswerte in der Welt mit dir, damit dein Start ins Auslandsjahr ein voller Erfolg wird und du dich gut vorbereitet fühlst. Und natürlich deine Erfahrung im Ausland maximierst. Klingt gut? Zum Mentoring geht’s hier entlang, ich freue mich auf dich!

Aber jetzt geht’s los mit Work and Travel in Japan! Wie hoch die Lebenshaltungskosten in Japan tatsächlich sind, welche Jobs du in Japan ausüben kannst und alles rund ums Visum. Also, anschnallen und off we go!

*Wir nutzen die weibliche Anredeform, sprechen damit aber alle Auslandsfans (w/m/d) an.

Wer kann Work and Travel in Japan machen?

Work and Travel in Japan können die Staatsangehörigen aller Länder machen, deren Regierungen ein Abkommen mit Japan für das Working Holiday Programm geschlossen hat. Dazu gehören Deutschland und Österreich. Beide Länder haben eine bestimmte Anzahl an Working Holiday Visa pro Jahr, um Deutsche und Österreicherinnen nach Japan schicken zu können.

Österreich besitzt derzeit ein Kontingent von 200 Working Holiday Visa für österreichische Staatsbürger*innen. Auf der Website der japanischen Botschaft in Wien steht:

„Die Zahl österreichischer Staatsbürger, die an dem Working Holiday Programm teilnehmen können, ist derzeit auf 200 Personen pro Jahr begrenzt. Es werden keine Anträge mehr angenommen, wenn die Menge der ausgestellten Visa diese Zahl erreicht.“

Deutsche und österreichische Staatsangehörige zwischen 18 und 30 Jahren können sich für das Working Holiday Visum Japan bewerben. Das ist übrigens bei Australien und Neuseeland auch so. Das Working Holiday Visum für Kanada erhält man bis 35 Jahre.

Was kostet das Working Holiday Visum für Japan und wie komme ich dran?

Das Working Holiday Visum für Japan ist kostenlos und wird für 12 Monate ausgestellt. Das ist auch der Grund, warum du niemals ein Reisebüro für eine Gruppenreise, die es als „Work and Travel in Japan“ labelt, bezahlen solltest. Für dich beginnt Work and Travel Japan nicht auf der Website eines Reiseveranstalters, sondern bei der japanischen Botschaft in Deutschland (Berlin) oder bei der japanischen Botschaft in Österreich (Wien).

Dort kannst du das Working Holiday Visum für null Euro beantragen. Aktuell geht das nur bei einem persönlichen Termin, den du über die Website der Botschaft direkt vereinbarst. Bei der Terminvereinbarung kannst du die notwendigen Dokumente erfragen, die du zur Visumsbeantragung mitbringen musst. Definitiv dabei haben musst du einen gültigen Reisepass.

Für Work and Travel in Japan benötigst du das Working Holiday Visum, das für 12 Monate ausgestellt wird.
Für Work and Travel in Japan benötigst du das Working Holiday Visum, das für 12 Monate ausgestellt wird.

Sollte keine japanische Botschaft in der Nähe deines Wohnortes sein, dann rufst du am besten bei dem nächstgelegenen japanischen Konsulat an und fragst nach, wo du zur Beantragung deines Working Holiday Visums genau hin musst. Konsulate und Botschaften sollten dir gleichermaßen weiterhelfen können.

Wo gibt es japanische Generalkonsulate in Deutschland? In folgenden Städten mit folgenden Zuständigkeitsbereichen (eine Übersicht findest du auch hier):

Japanisches Generalkonsulat Hamburg mit Konsularbereichen Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein.

Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf mit Konsularbereich Nordrhein-Westfalen.

Japanisches Generalkonsulat Frankfurt am Main mit Konsularbereichen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Japanisches Generalkonsulat München mit Konsularbereichen Bayern und Baden-Württemberg.

Was muss ich beim Visumsantrag beachten?

Der Antrag für das Visum, das du für Work and Travel Japan benötigst, ist etwas zeitaufwändiger als der Visumsantrag für Work and Travel Australien beispielsweise. Allein aufgrund dessen, dass du persönlich zur japanischen Botschaft (oder auch zum Konsulat) musst, während man das australische Working Holiday Visum ganz einfach online beantragen kann und innerhalb weniger Tage per Mail zugeschickt bekommt.

Du solltest deshalb also auch mehr Vorlaufzeit einplanen, wenn du dich für Work and Travel in Japan entschieden hast. Die bürokratischen Prozesse dauern und gerade, wenn du schon einen Flug nach Fernost gebucht hast, solltest du nicht zu lange mit deinem Visumsantrag für Work and Travel Japan warten. Plane also genug Zeit ein, um die Formalitäten ohne Zeitdruck im Nacken über die Bühne zu bringen.

Welche Arten von Jobs in Japan sind für Working Holiday Maker zu besetzen?

Das japanische Generalkonsulat in München gibt an, dass bei dem Working Holiday Visum generell das Reisen im Vordergrund stehen sollte und dass die Jobs in Japan das Mittel zum Zweck sein sollten – nämlich um deine Reise bzw. dein Auslandsjahr zu finanzieren.

Auf der Website der japanischen Botschaft in Wien steht ebenso konkret:

„Teilnehmer des Working Holiday Programms sind berechtigt einer Arbeit nachzugehen, wenn diese eine zweitrangige Aktivität während des Urlaubs zum Zweck der Aufbesserung der Reisebudget darstellt.“

Deshalb sind die Jobs in Japan, die dir als Abiturientin offenstehen, prinzipiell solche, für die man keine besondere berufliche Qualifikation braucht. Auf Deutsch: Ferien- und Aushilfsjobs, die Geld in deine Kasse spülen, um dir dein Working Holiday in Japan finanzieren zu können.

Reisen kombiniert mit Arbeitserfahrung und ganz viel japanischer Kultur: Bei Work and Travel Japan bekommst du all das auf einmal!
Reisen kombiniert mit Arbeitserfahrung und ganz viel japanischer Kultur: Bei Work and Travel Japan bekommst du all das auf einmal!

Als Ausländerin kommen für dich vor allem Jobs in der Gastronomie (Restaurants, Cafés), im Tourismus (Hotels, Tourguide, Rezeption) und als Deutsch- oder Englischlehrerin infrage. Auch die in Australien für Working Holiday Maker vorgesehenen Jobs auf Plantagen und als Erntehelfer gibt es in Japan.

Würde ich mich nach Jobs in Japan umsehen, dann würde ich zuerst dort schauen, wo explizit deutsch- oder englischsprachiges Personal gesucht wird. Denn genau hier liegt dein Qualifikationsvorteil im Vergleich zu denjenigen Japanern und Japanerinnen, die über diese Sprachkenntnisse nicht verfügen.

Wo finde ich die passenden Work and Travel Japan Jobs?

Dein Working Holiday in Japan soll dir Spaß machen, dir erste Arbeitserfahrung bringen, neue interkulturelle Erfahrungen und allgemein eine großartige Zeit in einer neuen Umgebung mit einer Lernerfahrung, die dich als Person nachhaltig wachsen lässt.

Deshalb solltest du nicht zu viel Zeit darauf verwenden, den „perfekten“ Job in Japan finden zu wollen oder zu müssen. Jeder Job in Japan wird dich weiterbringen, allein aufgrund dessen, dass du dich in ein neues Umfeld und eine völlig neue Arbeitskultur integrieren musst. Vorausgesetzt natürlich, du hängst nicht mit anderen deutschsprachigen Menschen ab, wovon ich dir prinzipiell im Ausland dringend abrate.

Deshalb ist meine Empfehlung: Melde dich bei Facebook an, obwohl es total old-school ist, ABER: Dort gibt es diverse Gruppen für junge Leute, die entweder gerade Work and Travel in Japan machen oder demnächst in ihr Auslandsjahr in Japan starten und Jobs in Japan suchen. Eine der aktivsten Gruppen heißt „Working Holiday Japan“.

Dort versammeln sich aber nicht nur Suchende, sondern auch potenzielle Arbeitgebende, die Jobs explizit für Ausländerinnen auf dem Working Holiday Visum anbieten. Hier einige Beispiele für Jobs in Japan, die für englischsprachige Working Holiday Maker in Japan offenstehen:

work and travel in japan farm
Job auf einer Grünteeplantage, Unterkunft wird gestellt.
work and travel in japan ski resort
Job in einem Skiresort, Führerschein nötig.

Welche Jobs in Japan darf ich als Ausländerin nicht machen?

Wenn du Work and Travel in Japan planst, solltest du dich vorab mit den Vorgaben der Einwanderungsbehörde in Bezug auf die Arten von Jobs, die du bei deinem Working Holiday in Japan ausüben, aber eben auch nicht ausüben darfst, vertraut machen.

Die japanische Botschaft in Wien beschreibt es sehr konkret:

„Teilnehmer des Working Holiday Programmes ist es streng verboten in Bars, Cabarets, Nachtklubs, Glücksspiellokalen oder ähnlichen Etablissements, die die öffentliche Moral in Japan gefährden, zu arbeiten. Wenn Teilnehmer an einem solchen Ort arbeiten, gelten sie als jemand der/die gegen das Einwanderungskontroll- und Flüchtlingsgesetz gehandelt hat und werden, außer wenn er oder sie als Opfer von Menschenhandel gilt, des Landes verwiesen.“

Die japanische Regierung versteht hier keinen Spaß. Solltest du bei deinem Working Holiday in Japan gegen die Visumsauflagen verstoßen, sitzt du schneller wieder im Flieger nach Hause, als dir lieb sein kann. An die Vorschriften und Auflagen solltest du dich also unbedingt immer halten.

Wo wohne ich, wenn ich Work and Travel in Japan mache?

Dein Working Holiday in Japan sollte dir spannende Einblicke in die japanische Kultur geben – im Job, bei deinen Reisen und auch beim Wohnen. Deshalb solltest du dringend darauf achten, dass du nicht dort wohnst, wo andere deutschsprachige Menschen wohnen, denn das bringt dich sowohl sprachlich als auch kulturell nicht weiter.

Finger weg also von Hostels, wo du auf deutschsprachige Touristen und Touristinnen triffst. Dort wirst du aus der Touristen-Bubble nicht rauskommen und nicht die Japanerfahrungen machen, die du während deines Working Holiday in Japan machen solltest.

Dein Ziel bei Work and Travel Japan sollte es sein, möglichst viel von der lokalen Kultur mitzubekommen.
Dein Ziel bei Work and Travel Japan sollte es sein, möglichst viel von der lokalen Kultur mitzubekommen.

Dein erklärtes Ziel sollte es immer sein, mit Japanern oder Japanerinnen zusammenzuwohnen oder aber mit anderen Ausländer*innen (jedoch nicht mit Deutschen oder Österreichern) eine Wohnung zu teilen.

Für den Start in Japan kannst du dir ein Zimmer in der Wohnung einer Japanerin oder eines Japaners buchen, das geht über Airbnb. Stelle aber sicher, dass diese japanische Person tatsächlich mit in der Wohnung lebt und nicht nur eine leerstehende Wohnung an dich und andere Ausländer*innen vermietet. Was zählt, ist der Anschluss an Einheimische. Achte bei der Buchung explizit darauf.

Airbnb eignet sich allerdings nur für die ersten ein bis zwei Wochen deines Working Holiday in Japan. Langfristig ist ein Zimmer über Airbnb viel zu teuer. Du solltest dich also so bald wie möglich vor Ort in Japan auf die Suche nach einer langfristigen Bleibe machen, die wesentlich günstiger ist und dir gleichzeitig Anschluss an Einheimische und/oder andere Internationals ermöglicht.

Mein persönlicher Geheimtipp, den ich schon in unzähligen Ländern dieser Welt erprobt habe und den ich dir von ganzem Herzen für dein Jahr Working Holiday in Japan empfehle: Suche dir eine Wohnung, in der Leute in deinem Alter aus unterschiedlichen Ländern und idealerweise auch noch ein paar Einheimische wohnen, sprich: eine internationale WG.

Warum die internationale WG die beste Wohnform im Ausland ist, bei der du nicht nur enorm viel Mietkosten sparst, sondern auch Freundschaften fürs Leben knüpfen kannst, erfährst du hier: Survive & Thrive: Warum die internationale WG das beste Learning für dein Leben nach dem Abi ist. Klick dich unbedingt rein, um die beste Wohnerfahrung deines Lebens keinesfalls zu verpassen!

Sollte ich in Japan einen Sprachkurs machen?

Meine persönliche Meinung dazu: ja, unbedingt! Aus mehreren Gründen. Erstens: Japan ist ein Land, in dem tendenziell wenig Englisch gesprochen wird. Während meines Japan-Aufenthalts vor ein paar Wochen habe ich genau das ausgetestet. Ich habe Japaner und Japanerinnen in unterschiedlichen Kontexten auf Englisch angesprochen und gemerkt, dass sich viele von ihnen extrem unwohl mit dem Englischen fühlen.

Dasselbe haben mir auch meine japanischen Freunde bestätigt: Japan ist kein Land, in dem Englisch gerne und breitflächig gesprochen wird. Um wirklich Anschluss an Einheimische zu bekommen, solltest du zumindest die Basics der japanischen Sprache beherrschen.

Grund Nummer 2: Zumindest ein wenig Japanisch zu sprechen, ist auch für viele Jobs Voraussetzung. Es wird dir leichter fallen, während deines Working Holiday in Japan Jobs zu finden, wenn du Japanisch sprichst.

Grund Nummer 3: Wenn du dich direkt nach deiner Ankunft in Japan für einen Sprachkurs an einer japanischen Sprachschule einschreibst, hast du sofort Anschluss an Gleichgesinnte. Du wirst sofort andere Ausländer*innen kennenlernen, die entweder ebenfalls für Work and Travel in Japan sind oder aus einem anderen Grund in Japan leben.

Perfekt also, um gemeinsam am Wochenende etwas zu unternehmen und sich vielleicht sogar zusammen auf Wohnungssuche zu machen. Der Sprachkurs ist also in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung für den Beginn deines Working Holiday in Japan.

Ich persönlich bin übrigens ein großer Fan von Sprachkursen im Ausland und ich finde auch, dass man von Fremdsprachen nie genug beherrschen kann. Wenn du dich für Spanisch interessierst, dann habe ich hier etwas für dich! Ich habe nämlich sowohl einen Sprachkurs in Mexiko als auch einen in Barcelona getestet und beide miteinander verglichen.

Das Ergebnis gibt’s hier: Spanisch lernen in Barcelona oder Mexiko: Der große DOWHATYOULOVE-Vergleich in 7 Kategorien. Check it out, wenn du dich nicht nur für Japanisch, sondern auch für Spanisch interessierst.

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Japan?

Das hängt sicherlich davon ab, wo genau in Japan du dich befindest. Ich war während meines letzten Japan-Aufenthalts im Mai 2024 in Tokyo und in Kyoto und habe dort ein wenig die Preise verglichen. Und ehrlich gesagt war ich erstaunt darüber, wie viel günstiger und erschwinglicher das Leben in Japan war, als ich zuvor angenommen hatte. Dass Japan super teuer wäre, ist ein Mythos.

Das liegt aber natürlich auch daran, dass der Wechselkurs von Euro auf Yen derzeit (Juni 2024) sehr günstig für uns Europäerinnen ist. Wir bekommen derzeit für jeden Euro sehr viele Yen (konkret bekommen wir für 10 Euro fast 1.700 Yen), was das Leben in Japan für uns erschwinglich macht. Noch ein Grund mehr also, dass du Work and Travel in Japan als dein Auslandsjahr nach dem Abi in Erwägung ziehst.

Hier einige Beispiele, was in Japan wesentlich günstiger als in Deutschland war.

1.) Im Restaurant essen: Eine Schüssel richtig leckere Ramen gibt’s im Restaurant für umgerechnet 6-7 Euro. Das japanische Streetfood namens Takoyaki, Oktopusbällchen zum Selberbacken am Tisch, gibt’s ebenfalls für unter 10 Euro – ein echtes Schnäppchen!

Takoyaki ist ein beliebtes japanisches Streetfood. In einem Jahr Work and Travel in Japan wirst du jede Menge davon essen! :-)
Takoyaki ist ein beliebtes japanisches Streetfood. In einem Jahr Work and Travel in Japan wirst du jede Menge davon essen! 🙂

2.) Im Supermarkt einkaufen: Abends ab 17 Uhr werden frisch gekochte Gerichte, die noch nicht verkauft sind, zum Schnäppchenpreis von 2-3 Euro pro Box verschleudert. Der helle Wahnsinn!

3.) Im Convenience Store einkaufen: In Japan gibt es an jeder Ecke Convenience Stores, also Geschäfte, die 24 Stunden täglich geöffnet haben und die wichtigsten Dinge von Zahnpasta über Kaffee bis Schreibzeug und auch Fertiggerichte verkaufen. Hier bekommst du einfach alles, zu jeder Uhrzeit und super günstig. Die bekanntesten Convenience Stores sind 7-ELEVEN, Lawson und Family Mart.

Das einzige, was in Japan teurer ist als bei uns, sind der öffentliche Nahverkehr und der Zug-Fernverkehr. Was die Mietkosten betrifft: Nach meiner eigenen Recherche und Gesprächen und Vergleichen mit meinen japanischen Freunden solltest du in einer WG mit insgesamt 3-4 Personen mit etwa 600 Euro monatlich in Tokyo rechnen können, vielleicht kommst du sogar günstiger weg, wenn du nicht mitten im Zentrum, sondern etwas außerhalb wohnst.

In kleineren Städten und Orten sind die Lebenshaltungskosten geringer als in Tokyo oder Kyoto.

Wie viel verdiene ich bei Work and Travel in Japan?

Dein Ziel bei Work and Travel in Japan sollte es sein, so viel zu verdienen, dass du deine Lebenshaltungskosten inklusive Miete, Essen, öffentliche Verkehrsmittel und natürlich auch Wochenendtrips und Reisen innerhalb Japans finanzieren kannst.

Ich führe gerade einen Preis- bzw. Verdienstvergleich für verschiedene Jobs in Japan durch, die für dich als Working Holiday Maker aus Deutschland oder Österreich infrage kommen und realistisch zu bekommen sind und sehe mir das japanische Steuersystem an. Meine Ergebnisse teile ich hier im Blog, sobald ich sie habe, also stay tuned!

Work and Travel in Japan mit Reisebüro oder selbstorganisiert – was ist besser?


Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann wird dir wahrscheinlich klar geworden sein, dass es gar nicht so schwer ist, dir dein Auslandsabenteuer in Form von Work and Travel in Japan selbst zu organisieren. Japan ist zwar aufgrund der Sprachbarriere und seiner für uns doch fremden Kultur sehr unterschiedlich zu Work and Travel in Australien beispielsweise.

Nichtsdestotrotz ist es genau das, was den Reiz Japans als Land für dein Auslandsjahr nach dem Abi ausmacht. Wenn du dir dein Working Holiday in Japan selbst organisierst, hast du eine unendlich große Lernkurve, von der du dein Leben lang profitieren wirst. No kidding!

Dazu kommt, dass Japaner und Japanerinnen unglaublich freundlich und hilfsbereit sind. Sie werden dich nach Kräften dabei unterstützen, das absolut beste Jahr deines Lebens in Japan zu haben – richtig tolle Freundschaften inklusive!

Aber all das bekommst du eben nur, wenn du den Hintern zusammenkneifst und einfach mal selber machst. Nicht, wenn du mit unzähligen anderen Deutschen auf Gruppenreise nach Japan gehst, bei der dir von einem Reisebüro alles organisiert und vorgesetzt wird – für teures Geld, versteht sich.

Was ich damit sagen will: selbst ist die Frau! Schmeiß dich selbständig in das Abenteuer deines Lebens, du wirst es nicht bereuen – versprochen! Und für Fragen und Erfahrungsberichte hast du mich. Schreib mir, ich freu mich: hi@dowhatyouloveacademy.de! Und folge mir bei Instagram, wenn du es nicht eh schon tust. Auf dein fantastisches Japan-Abenteuer! 🙂

Starte ins Ausland nach dem Abi

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